Radio Jorns #103

Ich bin wieder da! Die dreimonatige Pause ist vorbei! In Folge #103 von Radio Jorns dreht sich vieles um die Themen KI und Streetfotografie und es gibt einen großen und einen kleinen Rückblick. Die Musik kommt dieses Mal ausschließlich aus dem Jahr 2026 und ist (trotzdem) NICHT KI-generiert.

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Kein Versand mehr in’s EU-Ausland (PPWR)

Am 12. August tritt die erweiterte EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in Kraft, die einen deutlich erhöhten bürokratischen und finanziellen Aufwand mit sich bringt, der für Solo-Selbstständige wie mich schlicht nicht stemmbar ist. Ich müsste mich in jedem einzelnen Land separat registrieren und entsprechende Lizenzverträge mit den nationalen dualen Systemen abschließen und Mindestgebühren zahlen. Darüber hinaus benötige ich einen notariell bestellten Bevollmächtigten in jedem einzelnen Land, der ebenfalls nicht unerhebliche Kosten verursacht.
 
Da es aktuell keine Bagatellgrenzen gibt – die Anforderungen gelten für Konzerne wie Amazon und mich gleichermaßen – bleibt mir nichts anderes übrig, als das zu tun, was gerade ganz viele kleine Unternehmen bekannt geben: ab Anfang nächster Woche werde ich meine Bildbände vorerst* nur noch innerhalb Deutschlands versenden!
 
Es ist für mich einfach unfassbar, wie ein an sich gutes Vorhaben (denn wir sind uns sicher einig, dass der Verpackungsmüll eingedämmt werden MUSS!) derart dilettantisch umgesetzt wird. Wie sagte schon Norbert Blüm? „Das Gegenteil von gut ist nicht schlecht, sondern gut gemeint!“.
 
*Bleibt nur die Hoffnung, dass sich die Parlamentarier in Brüssel noch besinnen und entsprechende Ausnahmeregelungen beschließen – am 1. Oktober will man diesbezüglich zusammenkommen (und damit knapp zwei Monate nachdem das Gesetz in Kraft tritt 🙈).

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Radio Jorns #102

In Folge #102 von Radio Jorns geht es u.a. um die (sinnfreie) Frage, was uns der Künstler bzw. die Künstlerin mit ihrem Werk sagen wollte und dass es viel bessere Fragen gibt, wenn man sich einem Kunstwerk nähert. Es geht um den Tod der Streetfotografie, der unweigerlich eintritt, wenn wir die Schere nicht aus unserem Kopf bekommen und es geht (natürlich) um KI – um positiven wie im negativen Sinne. Und ich erkläre, warum das Mehrheits-Parodoxon Schuld daran ist, dass wir uns manchmal so unverstanden fühlen. Die Musik in dieser Folge ist ein wilder Mix inkl. eines Blindkaufs in einem Berliner Plattenladen, der mich nachhaltig begeistert hat … :)

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Kreativ-Workshop „21“ in Dänemark

 
TERMINE 2027
18.-25. April 2027 AUSGEBUCHT!
19.-26. September 2027 NOCH 3 FREIE PLÄTZE!

 
 
Ein etwas „anderer“ Workshop – wie auch schon „shoot your own mag“ auf Usedom. Für alle, die nach Inspiration und Motivation für ihr liebstes Hobby suchen, ist dieser Workshop genau das richtige – versprochen! Lange habe ich gemeinsam mit meinem Freund Tobias an diesem neuen Konzept gebastelt und noch mal länger hat es gedauert, bis ich die perfekte Location – ein absolutes Traumhaus in Dänemark – dafür gefunden habe. 2025 war dann Premiere und es hat alle Erwartungen übertroffen – sowohl bei den Teilnehmern, als auch bei mir. Daher ist dieser Workshop jetzt fester Bestandteil für die nächsten Jahre.

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WORKSHOP „Shoot Your Own Mag!“ auf USEDOM

 
 
22.-29. November 2026: AUSGEBUCHT!
 
TERMINE 2027:
28.02.-07.03.2027: AUSGEBUCHT!
 
NEUER TERMIN: 07.-14.03.2027: NOCH 3 FREIE PLÄTZE!
 
14.-21.11.2027: AUSGEBUCHT!
21.-28.11.2027: AUSGEBUCHT!
 
 
Ein Workshop der Superlative. Aber nicht nur einfach lang (und intensiv), sondern mit einer ganz konkreten Aufgabenstellung: die Teilnehmer fotografieren innerhalb einer Woche das komplette Bildmaterial (Aufnahmebereich Porträt) für ein eigenes Magazin! Von der Ideenfindung über das Konzept bis hin zum druckfertigen pdf – all das erarbeite ich mit maximal vier Teilnehmern auf Usedom! Zu diesem Zweck bekommt jeder Teilnehmer zu Beginn der Woche ein eigenes Model zugeordnet, das er eine Woche lang fotografiert, um mit den entstandenen Fotos sein eigenes Magazin zu kreieren, das er im Anschluss an die Workshop-Woche bei Blurb drucken lässt!
 

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Radio Jorns #101

In Folge #101 von Radio Jorns erzähle ich davon, wie ernüchtert ich kürzlich von Hamburg war. Dass ich dort sehr kreativ war und gleichzeitig kaum fotografiert habe (und wie das zusammen passt). Ich erkläre, warum Authentizität in 2026 das „neue Gold“ ist und dass ich dokumentarische Fotografie für völlig unterbewertet halte. Dazu schaue ich zurück auf einige Tour-Stationen und einen ganz besonderen Workshop, der exemplarisch für meine fotografische Entwicklung ist. Die Musik ist in dieser Folge von Radio Jorns besonders „frisch“, denn sämtliche Songs sind nicht älter als ein halbes Jahr.

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Radio Jorns #100

Das ist sie nun … die lang ersehnte Jubiläumsfolge #100 von „Radio Jorns“. Es geht um das Thema „ZEIT“. Ich möchte, dass Ihr Euch Zeit nehmt! Für diese Folge und für die Fotografie und Musik im Allgemeinen. Ich spreche über meinen neuen Bildband UNSEEN, über die laufende Vortragstour und über mein nächstes Projekt #sagmirwann, in dem es um das Thema sexualisierte Gewalt gehen wird. Die Musik nimmt sehr breiten Raum in Folge #100 ein. Lehnt Euch zurück und geniesst. Und nehmt Euch Zeit … :)

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#sagmirwann

Mein bisher wichtigstes Projekt. Wie es dazu kam und wie der Stand der Dinge ist, erfahrt Ihr hier.

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Noctis Legato

Zinnowitz auf Usedom am 4. März 2026. Vollmond. Nach wochenlanger Eiseskälte ist es wieder etwas wärmer geworden an der Ostsee. Das Packeis verschwindet. Die Eisberge werden kleiner. Nach dem Abendessen ziehen wir noch einmal los. Durch den Wald. An die See. Wir sind mit der Dunkelheit verbunden. Es wird eine magische Nacht.

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Im Interview mit Kai Behrmann

In meinem Interview mit Kai Behrmann erzähle ich von meinen neuen Bildband UNSEEN. Es geht um Fotografie und um Pizza. Und warum es da erstaunliche Parallelen gibt.

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Radio Jorns #99

In Folge #99 von Radio Jorns geht es um Haltung und Authentizität und „sein Ding machen“. Und dass man das sehr wohl auch tun kann, wenn man es sich (vermeintlich) nicht leisten kann, sondern dass uns der Drang nach dem großen Geld eher korrumpiert. Ich lege offen, dass ich als „erfolgreicher“ Fotograf viel weniger Geld verdiene, als die meisten Menschen offensichtlich glauben und dass ich mich trotzdem für die Unabhängigkeit und gegen die Vereinnahmung des „Fotozirkus“ entschieden habe. Auch weil es immer noch Menschen gibt, die meine Bildbände kaufen, wofür ich sehr dankbar bin.

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„[UN]SEEN“ – die Jubiläums-Tour 2026 zum 10. Bildband

„UNSEEN“ ist der Titel meines 10. Bildbands, der pünktlich zu meinem 60. Geburtstag erscheint und ihn diesem Jubiläumbs-Bildband habe ich bisher nicht gezeigte Porträts – mit und ohne Klamotten – aus 15 Jahren Jahren (2010-2025) zusammengetragen. Ein Best-Of mit weitgehend unbekannten Bildern, die stellvertretend sind für ein Genre, dass ich viele Jahre in den Mittelpunkt meiner fotografischen Tätigkeit gestellt habe – mit vielen Texten, in denen ich Geschichten erzähle, die sich um die zahlreichen Begegnungen in dieser Zeit ranken. Was ist aber mit den anderen Bildern – den bekannteren, zuvor bereits in anderen Publikationen veröffentlichten? Was ist mit deren Geschichten? Und überhaupt … wieso eigentlich 2010-2025? Habe ich mich nicht bereits seit 2005 der Porträt-Fotografie gewidmet? Was ist mit den Bildern der ersten 5 Jahre? Auf meiner Vortrags-Tour 2026 will ich über ALLES sprechen. Über die unbekannteren Bilder, die im Bildband zu sehen sind, aber auch über die bekannteren. Und auch wenn es gute Gründe dafür gibt, die Bilder aus den ersten 5 Jahren meiner Porträtfotografie NICHT im Bildband zu zeigen, will ich auch ein paar wenige davon zeigen und davon erzählen.
 

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