20 Minuten

Letzte Woche hat mich Kirsten in meinem Atelier besucht. Ich habe diesen Besuch zum Anlass genommen, erstmals den Kodak Portra 400 für meine Schwarzweiss-Aufnahmen zu nutzen – ähnlich wie das Kollege Vincent Peters auch macht. Und weil mir die Farben des Portras so gefielen (sic!), habe ich eine kleine Strecke direkt in Farbe belassen.
 
2 Filme habe ich verbraucht – 72 Aufnahmen. 14 Aufnahmen davon zeige ich hier. Zum Einsatz kam ein Licht und eine weisse Wand. Und die wandelbare Kirsten, die ich erst zwei Stunden zuvor kennengelernt habe. Nach 20 Minuten waren wir fertig mit Fotografieren.
 
Vielen Dank, Kirsten!
 
 

12 Beiträge zum Thema "20 Minuten"

  • wirklich großartige Bilder und umso wunderbarer, dass dafür nur 20 Minuten gereicht haben :)

    Nadine

  • Andreas, ich bin – wieder einmal – begeistert“

    Matthias Meister

  • Wirklich wunderschöne Bilder einer wunderschönen Frau. Sie erinnert ein wenig an die junge Jodie Forster.
    Die Technik ist interessant. Leider habe ich meine analoge Ausrüstung bei einem Umzug „verschlampert“. Vielleicht sollte ich mir mal eine „neue Gebrauchte“ zulegen? Das Fotografieren mit Film und die Bearbeitung am Rechner reizt sehr!

    Martin

  • Ich arbeite auch hybrid, scanne die Negative aber nicht ein, sondern fotografiere sie ab. Das liefert mir bessere Ergebnisse als Mittelklasse-Scanner.

    Ab und an nehme ich auch Mal einen billigen Drogerie-Farbfilm und konvertiere in S&W. Die Ergebnisse sind erstaunlich gut.

    Herb Schatten

  • Wie immer super schön.
    Da habe ich auch bisher noch nie eingegriffen in die analoge Geschichte. Aber diese Strecke inspiriert mich mal wieder was neues zu probieren. Der Portra ist ja mein absoluter Lieblingsfilm wegen seinen Farben.

    Ingo

  • Zu Deiner Frage, Stefan: das klappt vor allem (nur?) durch die analog/digitale Wandlung, also durch die hybride Arbeitsweise. Ich denke, dass es immer noch so ist, dass Farbnegative auf s/w-Papier nur so semi funktionieren – lasse mich da aber gern eines besseren belehren.

    LG Andreas

    admin   (Post author)

  • Tatsächlich machen wir Digitalphotographen das genau so: die Kamera zeigt mir auf dem Display SW, wenn ich die RAW-Files übertrage sehe ich die Bilder im Konverter in BW aber ich KANN ja auch mal eben die Farben zurückholen und sicherheitshalber doch noch Mal die Aufnahme in Farbe bearbeiten.

    Das ging zu reinen Film-Zeiten übrigens nicht so gut. Farbnegativfilm hatte auf s/w Papier oft erstaunliche Kontraste zur Folge (von nix bis Scherenschnitt) – ist das inzwischen einfacher? Gibt es(besseres oder besonderes Papier oder Chemie? Oder klappt der Workflow vor allem durch die analog -> digital Wandlung?

    Hübsche Aufnahmen – mein Favorit ist rechte Spalte, zweites von unten.

    Stefan

  • Einfach nur klasse. Simpel und so gut.

    Dino

  • Chapeau!

    Schön langsam verstehe ich den „echten Jorns“.

    Michael Mahr

  • wirklich TOLL…super schön…

    Yvonne

  • Ich habe jahrelang ähnlich gedacht wie Du, Thomas. Als ich das dann bei dem Kollegen Peters sah, dachte ich mir nur „wie schlau – er macht’s echt richtig (man bedenke den immensen Zeitvorteil beim Scannen, was das Thema „entfusseln“ angeht)“. Ich hab mich viel zu lange selbst irgendwelchen Dogmen unterworfen. Bin da glaub ich mittlerweile zu alt für …

    Cheers!
    Andreas

    admin   (Post author)

  • Ich bin wohl zu oft mit der Hasselblad unterwegs, weil ich bei der Gleichung 2 Filme=72 Aufnahmen spontan dachte, „Häh? 2 Filme sind doch nur 24 Bilder“ :-)

    Zwei großartige Serien.

    Vielleicht probiere ich es auch mal mit der SW-Umwandlung von Bildern, die ich auf Portra fotografiert habe. Allerdings sträubt sich da noch etwas in mir dagegen. Für mich gehört zum analogen/hybriden Prozess, dass man die Entscheidung für Farbe oder Schwarzweiß und den Farblook beim Einlegen des Filmes vor der Aufnahme treffe. Hier nachträglich einzugreifen ist irgendwie noch so digital

    Thomas

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