
Andreas Jorns ist Fotograf, Publizist, Autor, Dozent, Coach und Musikliebhaber. Verheiratet mit Annette, der besten Ehefrau von allen.
2012 hat er Geld gegen Freiheit eingetauscht und sein Hobby zum Beruf gemacht. Die zweitbeste Entscheidung seines Lebens, wie er sagt. Andreas Jorns fotografiert Menschen. Und alles andere auch. Seine Arbeiten publiziert er in Form von Bildbänden, die er über seinen Webshop vertreibt. Er zeigt seine Bilder nicht in den sozialen Medien, dafür macht er zwei mal im Jahr eine Zeitung („einBlick“), die er an alle Interessenten verschenkt. Getreu seinem Motto: „Fotografie ist nichts ohne das gedruckte Bild“. Seit 2020 gibt es seinen Podcast „Radio Jorns“, in dem er meine Lieblingsmusik spielt und über fotografische Themen plaudert.
Jedes Jahr macht Andreas Jorns eine Vortragsreise, auf der ich über seine Fotografie erzählt. 2026 steht diese Vortragstour ganz im Zeichen seines 10. Bildbands „UNSEEN“, der pünktlich zu seinem 60. Geburtstag am 21. Februar 2026 erschien. In diesem Jubiläums-Bildband hat er bisher unveröffentlichte Porträts – mit und ohne Klamotten – aus 15 Jahren Jahren (2010-2025) zusammengetragen. Ein Best-Of mit weitgehend unbekannten Bildern, die stellvertretend sind für ein Genre, das er viele Jahre in den Mittelpunkt seiner fotografischen Tätigkeit gestellt hat – mit vielen Texten, in denen er Geschichten erzählt, die sich um die zahlreichen Begegnungen mit vielen interessanten Menschen in dieser Zeit ranken.
Was ist aber mit den anderen Bildern – den bekannteren, zuvor bereits in anderen Publikationen veröffentlichten? Was ist mit deren Geschichten? Und überhaupt … wieso eigentlich 2010-2025? Schließlich widmet sich Andreas Jorns bereits seit 2005 der Porträt-Fotografie. Was ist mit den Bildern der ersten 5 Jahre?

Auf seiner Vortrags-Tour 2026 wird er über ALLES sprechen. Über die unbekannteren Bilder, die im Bildband zu sehen sind, aber auch über die bekannteren. Und auch wenn es gute Gründe dafür gibt, die Bilder aus den ersten 5 Jahren seiner Porträtfotografie NICHT im Bildband zu zeigen, wird er auch ein paar wenige davon zeigen und darüber erzählen.
Vielleicht wird das Ganze weniger ein Vortrag, als viel mehr ein bebilderter Roman. Zuweilen lustig, manchmal vielleicht auch verstörend, aber hoffentlich immer unterhaltsam. Er erzählt die Hintergrundgeschichten zu den Bildern, die man von ihm kennt und die der anderen – mit einem Fokus nicht auf die Technik, sondern auf die Protagonisten. Die Menschen, denen er in den letzten 20 Jahren begegnet ist und die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist.
Am 6. Juni kommt Andreas Jorns nach Reutte. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei (bzw. gegen freiwillige „Hut-Spende“). Um Anmeldung wird gebeten: KLICK!
