NEWSLETTER #51 (August 2025)
 
Heute ist Dienstag und womöglich der letzte heiße Tag des Jahres 2025. 28°C sagt das Thermometer und von nun an geht’s dann wohl bergab (und während ich das hier – 2 Tage später – alles noch mal Korrektur lese, sind’s tatsächlich nur noch 21°C). Man kann den Herbst schon schemenhaft am Horizont sehen und das ist völlig okay so. Ich bin ein ausgewiesener Fan der vier Jahreszeiten. Mit der Aussicht „immer schönes Wetter“ kannst Du mich jagen. Ich brauche die Abwechslung. Und mein Körper auch. Ich gehöre damit aber auch zu der Fraktion, der praktisch jedem Wetter irgendwas abgewinnen kann; heisst: mir ist (so gut wie) nie zu warm und selten zu kalt. Damit kommt man entschieden besser durch’s Leben als andersrum und es hilft einem ungemein, wenn man von Campingplatz zu Campingplatz reist. Ich sag immer „lieber schlechtes Wetter als gar keins!“. 😜
 
Zwei Stunden Spaziergang mit der besten Ehefrau von allen liegen gerade hinter mir und nachher muss ich noch zum Zahnarzt (und ahne nicht, dass ich am Tag danach noch mal hin muss …🙈). Dazwischen fange ich jetzt also mit meinem neuen Newsletter an, damit er diese Woche noch rausgeht – denn nächste Woche gehen wir erst mal wieder auf Reisen (dazu später mehr), nachdem wir – nicht ganz freiwillig – jetzt doch längere Zeit am Stück zuhause waren.
 
Im Hintergrund läuft (natürlich!) Musik. Musik, die ich mir extra mal zum Schreiben (und Denken) zusammengestellt habe. Bezeichnenderweise habe ich der Playlist den Titel „Beatz2think2“ gegeben und diese Playlist kam bei mir schon sehr häufig zum Einsatz. Das Besondere heute aber ist, dass sie auf Apple Music läuft und nicht auf Spotify. Ich habe mich endlich (!) dazu aufgerafft, Spotify den Rücken zu kehren und meinen Premium Account zu kündigen. Lange genug haben sie bei Spotify förmlich darum gebettelt.
 
Mein Verhältnis zum Streaming von Musik ist bekannterweise ambivalent, weshalb ich auch relativ spät zu Spotify gekommen bin. Noch immer bin ich der Meinung, dass man die Künstler nicht nur am Besten damit unterstützt, dass man ihre Alben kauft (am Besten auf deren Webseiten), sondern auch der Musikgenuss ein ganz anderer ist, wenn man sich hinsetzt, ein Album auflegt (natürlich Vinyl) und dieses durchhört. Die meisten Musiker denken sich nämlich etwas dabei, wie sie ihre Alben konzipieren. Aber das führt an dieser Stelle zu weit. Auch ich habe schnell Gefallen an Spotify gefunden, weil es a) bequem ist (ja, ich kann SEHR bequem sein) und weil ich b) in den letzten Jahren tatsächlich viel neue (meist alte) Musik über Spotify gefunden habe. Natürlich ist es noch viel schöner, in die Plattenläden zu gehen und sich ein paar Stunden durch verschiedene Alben zu hören, aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, habe ich das zuletzt vor über 30 Jahren wirklich exzessiv gemacht (Notiz an mich: wird mal wieder Zeit!).
 
 

 
 
Für Musik wie sie jetzt gerade bei mir im Hintergrund läuft, ist Spotify eine gute Sache, aber ich ahne bereits, dass keiner dieser Künstler/DJs/Musiker, die hierfür verantwortlich sind, von den Streaming-Einnahmen leben kann. Zumal Spotify sein Vergütungsmodell erst letztes Jahr zu Ungunsten kleinerer, unbekannter Künstler verändert hat (KLICK!). Und dann lese ich, dass Apple Music mittlerweile mehr als das Doppelte pro Stream an die Künstler zahlt als Spotify, das diesbezüglich zu den Schlusslichtern bei den Streamingdiensten gehört. Hmmmm …
 
Kommt hinzu, dass sie mich bei Spotify auch noch persönlich geärgert haben …: was ich in den letzten Monaten für einen Ärger mit Spotify wegen „Radio Jorns“ hatte, kann man eigentlich auch keinem erzählen. Regelmäßig werden einzelne Folgen von Spotify offline genommen mit Hinweis darauf, dass ich dafür urheberrechtlich geschützte Musik verwende (ach was?!). Ich weiss noch, wie ich beim ersten Mal noch relativ verständnisvoll reagiert und meinen Einspruch dagegen mit dem entsprechenden Nachweis gezahlter Lizenzgebühren an die GEMA unterlegte (woraufhin die reklamierte Folge von „Radio Jorns“ nach 10 Tagen wieder online ging). Wer jetzt denkt, dass es damit erledigt war, ist genau so leichtgläubig wie ich zu Beginn. Das ganze Procedere ging nach ein paar Wochen wieder los und immer wieder mit einer wie zufällig rausgepickten Folge. Mal war es Folge #32 und wenige Tage später dann Folge #8. Und vor ein paar Wochen waren es dann über 50 verschiedene Folgen von „Radio Jorns“ an einem Tag! Und um den Irrsinn komplett zu machen, musste ich für jede einzelne Folge Einspruch einlegen und für jede einzelne Folge wieder die gleichen Fragen beantworten und die gleichen Lizenz-Nachweise erbringen. Müssig zu erwähnen, dass mittlerweile einige Folgen schon zwei oder drei Mal offline genommen wurden (und ich jedes Mal wieder die gleiche Einspruch-Prozedur durchlaufen musste).
 
 

 
 
Und jetzt kommt vor drei Tagen die Mail von Spotify, dass man (mal wieder) die Preise anpasst und sich mein Abo um 3 Euro pro Monat verteuert (was einem Aufschlag von ziemlich genau 20% entspricht). Wenn ich jetzt wüsste, dass dieses Geld den Künstlern zu Gute kommt (und zwar in einer FAIREN Verteilung und nicht 90% an Taylor Swift und 0,1% an Newcomer-Bands), wäre ich möglicherweise nur zerknirscht, aber nicht sauer. Aber leider nimmt Spotify solch einen Geldsegen gern, um damit Typen wie Joe Rogan mit seinem Podcast auf die Plattform zu locken (für schlappe 250 Millionen Dollar). Und vor wenigen Tagen lese ich auch noch DIESEN Artikel über das Phänomen „Geisterkünstler“, die Spotify offensichtlich systematisch zum Schaden echter Künstler einsetzt (KLICK!). Wie heisst es in dem alten deutschen Sprichwort? „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
 
Schön, dass Apple Music mir einen dreimonatigen kostenfreien Testlauf verspricht, so dass ich ganz in Ruhe meine ganzen Playlisten usw. rüberschaffen kann. Was ich nicht wusste: mit Apps wie SongShift geht das alles innerhalb eines Tages (kein Witz – ich konnte es selbst nicht glauben, denn ich habe wirklich VIELE Playlisten!). Zwei weitere Tage habe ich gebraucht, um die Synchronisation aller Apple-Geräte hinzubekommen, wobei sich mein olles iPhone als die größte Zicke entpuppte, aber auch das habe ich hinbekommen. Daher heisst es jetzt „TSCHÜSS, Spotify! HELLO, Apple Music!“
 
Meine Playlisten bleiben bei Spotify, das heisst auch die bisherigen Links dazu behalten ihre Gültigkeit! Ab jetzt verlinke ich aber nur noch zu Apple Music und da fangen wir direkt mal mit an – nämlich mit der besagten Playlist „Beatz2think2“. Ich wünsche viel Freude damit! (es gibt sicher den ein oder anderen, der sich fragt, ob ich nicht „zu alt für so eine Musik“ bin, aber wie hat Omma immer so schön gesagt? „Man ist immer nur so alt, wie man sich anfühlt!“ 😂)
 
 

 
 
Was ist in den letzten sieben Wochen seit dem letzten Newsletter passiert? Sehr wenig. Und doch sehr viel. Und das kommt so: Annette und ich waren zur Eröffnungswoche des Rencontres Fotofestivals in Arles und mit einem Bild in einer Gemeinschaftsausstellung war ich dieses Jahr quasi Teil des Rencontres. Was dazu führte, dass ich diesmal deutlich mehr „offizielle“ Termine hatte als im Jahr zuvor als wir lediglich „Besucher“ waren. Vernissage hier, Treffen mit der DGPh da, mit Freelens, mit Leica usw. und so fort. So sehr ich den Austausch mit Kollegen und Kolleginnen schätze – am Ende der Woche war ich komplett durch und ich neige aktuell sehr stark dazu, nächstes Jahr nicht zur Eröffnungswoche nach Arles zu fahren. „Aber das ist doch DIE Woche, wo ALLE da sind und in der die meisten Veranstaltungen/Vernissagen etc. stattfinden!“. Ja … genau DESWEGEN! Das Rencontres Festival ist eines der schönsten Fotofestivals, das ich kenne – vielleicht sogar das schönste. Aber Anfang Juli ist es a) zu heiss und b) zu voll. Eigentlich ist es gar nicht soooo voll – es verteilt sich letztendlich schon über das gesamte Stadtgebiet. Vielleicht ist es mir nur einfach zu viel „Brimborium“, das von den vielen interessanten Sachen, die dort zu sehen sind, ablenkt. Überhaupt hat man das Gefühl, dass viel zu viele gerade in der Eröffnungswoche nur vor Ort sind, um gesehen zu werden. Echtes Interesse an dem, was da stattfindet? Fehlanzeige! Es wird von Ausstellungseröffnung zu Vernissage zu Premierenvorführung gehetzt, schnell ein paar Selfies mit wichtigen Leuten gemacht und weiter geht’s. Und je mehr ich darin involviert bin, desto mehr stelle ich fest: ich mag keinen Small-Talk – und das ist wahrscheinlich die Untertreibung des Jahrhunderts.
 
 

 
 

 
 
Mein persönliches Highlight beim Rencontres war das Treffen mit Ragnar Axelsson, den ich bei seinem Vortrag für Leica besuchte und dem ich anschließend die Hand schütteln durfte. Ein toller Fotograf und ein unglaublich bescheidener und netter Kerl! Ansonsten haben es uns in diesem Jahr gerade die kleinen Ausstellungen angetan, die gar nicht im offiziellen Programm auftauchten – in den unzähligen Galerien, die Arles zu bieten hat. Und die alle auch NACH der Eröffnungswoche ihre Pforten geöffnet haben.
 
Ursprünglich war geplant, dass wir von Arles aus vier Wochen durch Frankreich fahren, aber das Reise-Budget ging dann ja für Elwood und sein neues Lenkgetriebe drauf, so dass wir anschließend wieder nach Hause fuhren. Und das war letztendlich auch gut so – zumal Elwood kurz darauf schon wieder für ein paar Tage in der Werkstatt stand (diesmal war’s die Elektrik), weswegen wir jetzt also die ganze Zeit hier waren. Aber wie sagen wir immer so schön: „Hauptsache, wir sind gesund!“ und mit zunehmendem Alter wissen wir das immer mehr wertzuschätzen.
 
 

 
 
Und weil das ursprünglich anders geplant war, war der Kalender in den letzten Wochen weder mit Workshops und Einzelcoachings, noch mit Vorträgen gefüllt. Nicht einmal fotografiert habe ich. Und trotzdem war ich sehr produktiv (oder vielleicht gerade deswegen?). Manchmal auch unfreiwillig, denn letztes Wochenende waren wir zum Beispiel zu einer Veranstaltung eingeladen und dann wollte Elwood nicht (siehe oben). Und so habe ich die Zeit sinnvoll genutzt. Zum Beispiel konnte ich einen Bildband für einen Coaching-Schüler finalisieren (insofern stimmt das mit dem „keine Coachings“ oben nicht so ganz, aber eigentlich ist das Ganze auch kein Coaching mehr, aber das führt hier auch wieder zu weit). Vorstellen werden wir das Ganze beim MeetUp im Dezember auf Usedom (siehe unten) – und ich glaube, das wird den ein oder anderen sehr überraschen.
 
Aber natürlich habe ich auch in eigener Sache gearbeitet. Im letzten Newsletter habe ich bereits davon erzählt und was ich selbst nicht erwartet habe, ist eingetreten: 90% meines Bildbands, der nächstes Jahr im Februar erscheint, ist bereits jetzt fertig! Das Layout ist quasi final (was Bildauswahl und -sequenzierung angeht) und jetzt müssen „nur“ noch die letzten Texte geschrieben werden (diesmal gibt es so einige davon). Und deswegen kann ich auch jetzt schon mitteilen, dass es ca. 190 (!) Bilder sein werden – verteilt auf ca. 340 Seiten. Zum doppelten Jubiläum also ein richtiger Klopper!
 
 

 
 
Wie beim „Drachen“ wird es eine limitierte Erstauflage von 300 Exemplaren geben. Das Besondere dieses Mal: die Erstauflage wird im Maxi-Format von 31x33cm und besonders schicker Cover-Gestaltung erscheinen (die Zweitauflage wird etwas kleiner). Da meine Druckerei (die gleiche, bei der ich den „Drachen“ habe drucken lassen) mittlerweile eine neue Druckmaschine hat (die gute alte Kodak-Maschine musste leider ausgetauscht werden), habe ich einen Vorab-Andruck in Auftrag gegeben, der hier in den nächsten Tagen ankommen wird. 200 Seiten habe ich andrucken lassen und heute morgen bekam ich die Nachricht, dass der Testdruck auf dem Postweg ist. Und nicht nur das: das Ganze war mit der Anmerkung versehen, dass ich zusätzlich zu dem Testdruck auf dem bestellten Papier (das Gleiche wie beim „Drachen“) die kompletten 200 Seiten noch mal auf einem anderen Papier gedruckt wurden, weil man bei der Druckerei nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis war (merke: nicht jede Maschine harmoniert mit jedem Papier gleich gut). DAS nenne ich Service und ich bin schon sehr gespannt, wie die Unterschiede zwischen den beiden Papieren (die mir beide wohlvertraut sind – was die Druckerei nicht wusste) aussehen werden mit meinen Motiven.
 
Was ich im letzten Newsletter bereits angedeutet habe, nämlich dass ich gern auch bisher Unveröffentlichtes in den Bildband reinnehmen möchte, habe ich ziemlich konsequent umgesetzt: tatsächlich wird in meinem 10. Bildband keine einzige Fotografie enthalten sein, die schon einmal in einer meiner Print-Publikationen (Bildbände, Magazine und „black is the color“ Ausstellungskatalog) zu sehen war. KEINE! Weshalb mein Jubiläums-Bildband auch „UNSEEN“ heissen wird (und eine schöne Klammer mit meinem allerersten Bildband „UNINVITED“ bildet). Und auch wenn keines meiner bekannten Bilder in UNSEEN auftaucht, traue ich mich zu sagen, dass es ein richtiger „Best Of“ – Bildband wird. Ein Querschnitt aus 15 Jahren Porträtfotografie (mit und ohne Klamotten).
 
 

 
 
Wenn das jetzt so klingt, als sei ich von mir selbst begeistert, stimmt das sogar ein wenig, denn als ich Anfang des Jahres mit dem Projekt gestartet bin, hatte ich eigentlich keine richtige Lust dazu – zu langweilig erschien mir die Idee eines „Greatest Hits“-Albums. Was dann dabei herausgekommen ist, hat mich selbst doch ziemlich angefasst – was natürlich auch mit all den Begegnungen in den letzten 15 Jahren zu tun hat, die mir bei meinen Arbeiten im Archiv wieder in Erinnerungen gekommen sind. Viele Begegnungen, viele Geschichten. Einige davon erzähle ich mit diesem Bildband und im Frühjahr nächsten Jahres reisen Annette und ich dann durch Deutschland, Österreich und die Schweiz – mit ganz viel Büchern und noch mehr Geschichten im Gepäck. Wer Lust auf einen Vortrag in seiner Heimat-Region hat und eine passende Location kennt, darf mir gern schreiben. Die Planungen für die Tour im nächsten Jahr starten diesen Herbst. 😊
 
Ich werde jetzt noch ein wenig an den Texten feilen und dann werde ich das Ganze ein paar Wochen liegen lassen. Wochen, in denen ich unterwegs bin. Am 29. August geht’s zu meinem offiziellen Abschluss meiner „Bleibt alles anders“ Vortragstour nach Bönebüttel (Schleswig-Holstein). HIER gibt’s nähere Informationen! Das wird noch mal eine große Sause! Eine Woche später bin ich als Redner beim Fotofestival in Malente und danach schalten Annette und ich für vier Wochen ab! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn wir Mitte Oktober wieder „online“ sind, steht die Masterclass für Leica in Wetzlar auf dem Programm und anschließend schaue ich mir das finale Layout von UNSEEN noch mal an (dem übrigen ein knappes Dutzend unterschiedlicher Entwürfe vorausgegangen sind – ähnlich wie beim „Drachen“) und wenn ich dann feststelle, dass es nicht geschimmelt, sondern gereift ist, gibt’s grünes Licht für den Druck bevor wir im November nach Venedig zum Workshop fahren. Am 21. Februar 2026 gibt’s dann die große Releaseparty bei Leica in Düsseldorf mit Buch und ein paar Leckerlis aus unserer Küche (die beste Ehefrau von allen wird sich wieder ordentlich in’s Zeug schmeissen). Notiert Euch am Besten schon mal den Termin – vielleicht habt Ihr ja Lust, mit mir meinen Geburtstag zu feiern … 😊
 
 

 
 
ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!
Am kommenden Sonntag (24. August) gibt’s die zweite Auflage von „Books & Stories“ bei uns in Haan (im Café König). Von 11 bis 17 Uhr sind wir vor Ort und haben alles aufgebaut, was ich den letzten 10 Jahren zu Papier gebracht habe (sofern noch verfügbar). Unter anderem das allerallerallerletzte Exemplar der „come undone“ Special Edition und die drei letzten Exemplare der Special Edition von „Im Jahr des Drachen“. Es gibt zum Teil drastische Rabatte! (nur am Sonntag und nur vor Ort – NICHT online!) Kommt vorbei und denkt dran: Weihnachten steht vor der Tür – da kann man ruhig schon mal ein paar Geschenke einkaufen … 😜
 
 
Was gibt es noch zu sagen? Mein MeetUp auf Usedom im Dezember war so schnell ausgebucht wie noch nie – bereits Ende Juli musste ich den Stecker ziehen und ab jetzt geht es nur noch über die Warteliste. Alle jene, die ein Ticket ergattert haben, können sich freuen: wir haben da ein paar hübsche Sachen geplant und auch unabhängig davon freue ich mich, dass wieder 140 Fotografie-begeisterte Menschen zusammenkommen, um sich auszutauschen und eine gute Zeit zu haben!
 
Wo wir schon bei Usedom sind: wofür Deutschlands östlichste Insel neben meinem MeetUp auch steht, ist mein Workshop „shoot your own mag“, den ich jetzt schon seit 8 Jahren dort mache. Ein Workshop, der mir immer noch große Freude bereitet, weshalb ich ihn auch nächstes Jahr wieder anbiete (der März-Termin ist bereits ausgebucht). Dass bei diesem Workshop immer wieder ganz wunderbare und vor allem ganz unerwartete Sachen passieren, können sicher viele Teilnehmer aus den letzten Jahren bestätigen. Etwas ganz Besonderes war auch das, was meine Teilnehmerin Bea mit dem ihr zugeordneten Model Sascha im Februar 2024 kreiiert hat. Das Magazin, das aus der Zusammenarbeit der Beiden entstanden ist, war so spektakulär, dass ich Bea ermutigt habe, einen Bildband daraus zu machen. Und im Dezember 2024 hat sie Teile des Projekts „S_LFL_V_“ anlässlich meines letztjährigen MeetUps auf Usedom ausgestellt. Aber das ist noch nicht alles: in der neuen Ausgabe (Nr. 167) des SCHWARZWEISS Magazins (erscheint im Tecklenborg Verlag) gibt es jetzt einen achtseitiger Bericht über Bea und das Projekt! Ich freue mich für sie und Sascha und sehe es auch ein wenig als Bestätigung für das Konzept von „shoot your own mag“, das solch herausragenden Arbeiten hervorbringt.
 
 

 
 
Ihr könnt das Magazin HIER bestellen und ich ermutige jeden, der das SCHWARZWEISS Magazin noch nicht kennt, über ein Abo nachzudenken. Für mich ist es eines der herausragenden Print-Magazine zum Thema Fotografie in Deutschland mit wirklich bemerkenswerter Qualität, denn hier nimmt man sich wirklich Zeit für das Entstehen eines Artikels!
 
Wo wir gerade bei dem Thema sind: meine Workshop sind bis in die zweite Jahreshälfte 2026 ausgebucht, aber wer Lust auf ein Einzelcoaching im Januar in Palma hat – weil er oder sie zu diesem Zeitpunkt selbst gerade auf Mallorca ist, kann mir gern schreiben. Ich biete das Ganze im Zeitraum vom 17. bis 25. Januar 2026 an!
 
 

 
 
Abschließend: ich kann diesen Newsletter nicht schließen, ohne mich für das wirklich grandiose Feedback für den letzten – Newsletter #50 – zu bedanken! Der Rücklauf nach dem Jubiläums-Newsletter per Mail, per Brief, aber auch in persönlichen Gesprächen, hat mich wirklich umgehauen und ich danke jedem einzelnen von Euch für Euren Zuspruch. Das gilt gleichermaßen auch für das Feedback für die letzte Folge von „Radio Jorns“ (#93), die viele von Euch zur bisher besten geadelt haben (und das hat mich ganz besonders gefreut, denn ich sehe das ganz unbescheiden genau so …🤟). Gerade in diesen schnelllebigen Zeiten tut es gut, zu sehen, dass es doch viele Menschen gibt, die das, was ich mache, eben nicht für selbstverständlich halten. Genau so, wie ich die Reaktionen darauf nicht für selbstverständlich halte. Dass sich Menschen hinsetzen und mir schreiben – nicht selten ausführlich auf das eingehen, was ich geschrieben oder gesagt habe. Diese Art von Wertschätzung ist unbezahlbar und überkompensiert die negativen Erfahrungen, die man so macht. Es zeigt mir auch, dass es durchaus auch mal tiefgründiger und nachdenklicher sein darf. Die Zeiten sind eben wie sie sind – ich muss und will da keinem etwas vormachen. Vielleicht hilft es sogar dem ein oder anderen bei der Erkenntnis, dass den vermeintlich Erfolgreichen auch nicht immer die Sonne aus dem Arsch scheint (ich entschuldige mich für das harte Wort „vermeintlich“).
 
Vielen Dank für Euren Zuspruch und vielen Dank für Eure Unterstützung – auch in Form der ein oder anderen Spende!
 
Es gab viele Stimmen, die sagen, ich solle ruhig öfter auf den Spenden-Button hinweisen, aber ich glaube, so etwas macht Niemand gern (und das hat nichts mit falscher Bescheidenheit zu tun). 😞 Wenn die Freude, die die Menschen mit meinen unentgeltlichen Angeboten wie „Radio Jorns“ und „einBlick“ haben, hin und wieder durch einen Spendentaler dokumentiert werden, freut es mich natürlich trotzdem umso mehr. Insbesondere in einem „Seuchenjahr“ wie diesem – mit kaputtem Auto, kaputtem Beamer, kaputter Uhr und fast kaputtem Handy (wie sagte einst der berühmte deutsche Philosoph Andy Brehme: „Hast Du Scheisse am Schuh, hast Du Scheisse am Schuh!„). Aber der Mensch wächst ja mit seinen Herausforderungen. Die iWatch (die nach nicht einmal fünf Jahren von jetzt auf gleich den Geist aufgab) wurde durch ne Huawei Watch ersetzt (für ein Bruchteil des Geldes und ich vermisse nichts) und mein olles iPhone11 hat einen neuen No-Name-Akku spendiert bekommen (für die Hälfte des Geldes, das ich bei Apple gezahlt hätte). Heiss wird das iphone immer noch, aber immerhin hält der Akku jetzt fast 10 Stunden (man freut sich ja bereits über Kleinigkeiten). Was den Beamer angeht, stehe ich momentan noch auf dem Schlauch. Zu unübersichtlich erscheint mir der Markt. Daher wäre ich für Tipps und Empfehlungen dankbar! (ich brauche das Ding für meine Vorträge: schön wäre, wenn der Raum nicht stockdunkel sein muss, damit man die projezierten Bilder sieht und cool wäre auch, wenn ich ihn nicht im Nebenraum aufstellen muss, um auf eine gescheite Bildgrösse zu kommen)
 
A pro pos Spenden: Ausgabe #5 von „einBlick“ kommt pünktlich zum MeetUp auf Usedom und Folge #94 von „Radio Jorns“ geht mit ein wenig Glück bereits nächste Woche „on air“. Ihr seht also: ich bin dran und ich verspreche: ich bleibe dran! 😎
 
 

 
 
Die Bilder in diesem Newsletter habe ich mit zwei Ausnahmen (die in Arles entstanden sind) während meines Aufenthalts im Juni diesen Jahres in Basel gemacht (siehe meinen Bericht im letzten Newsletter). Wie auch im letzten Newsletter sind alle Bilder out of cam – jpgs. Ich versuche dieses Jahr, meine bisherigen „max. 2 Minuten Bearbeitung pro Bild“ zu unterbieten und habe gerade diebische Freude daran, das es zu gelingen scheint … 😜
 
 
In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute – vor allem natürlich Gesundheit! Haltet die Ohren steif und bleibt mir, der besten Ehefrau von allen und Elwood gewogen! 🫶🏼
 
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März 2020 Auch dieser Link wird selbstverständlich regelmässig gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 
 
Wenn Ihr mich bei meinen Projekten wie „Radio Jorns“ und „einBlick“ unterstützen möchtet – Projekte, die ich auch weiterhin für alle Interessierten unentgeltlich zur Verfügung stellen möchte und für die ich auch weiterhin auf Werbekooperationen verzichten werde – könnt Ihr dies mit einer kleinen Spende tun. Jeder Euro hilft. Vielen Dank!