NEWSLETTER-ARCHIV
 
 
NEWSLETTER #33 (September 2022)
 
 

 
 
Es ist beinahe unvermeidlich, dass auch mein September-Newsletter geprägt ist von meinem neuen Bildband „LUCID DREAMS“ (nebst der dazugehörigen Ausstellung), aber anders als beim letzten Mal gibt es auch ein paar andere Themen – Dinge, die hinter mir liegen, aber auch den ein oder anderen interessanten Ausblick (und einen kleinen Rabattcode für meine treuen Newsletter-Empfänger gibt es auch …).
 
Zum Ausblick gehört zum Beispiel, dass es ab Herbst einen neuen Blog von mir geben wird – wenn man so will, ein Pendant zu „Radio Jorns“, nur dass ich dann keine Musik spiele, sondern Bilder von mir zeige und ein wenig darüber schreibe. Bilder, die bisher in der Schublade liegen und irgendwann mal für eine Print-Veröffentlichung vorgesehen waren (oder sind). Bilder, die zu „schade“ sind für Instagram (oder dort eh nicht gezeigt werden könnten). Es ist das Versprechen an mich selbst, es nicht zu sehr zu übertreiben mit meiner Geheimniskrämerei und öfter auch mal einen Einblick in aktuelle Arbeiten zu geben („work in progress“) und nicht immer alles bis zur Veröffentlichung in einem Bildband unter Verschluss halten zu wollen. Oder Bilder zu zeigen, die am Rande einer Produktion entstanden sind („behind the scenes“). Bilder, die kurz vor Drucklegung noch rausgefallen sind aus der Endauswahl – nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie nicht in’s Layout passten. Wenn man so will ganz viele „Darlings“, die ich aus der „Killzone“ hole. Denen ich eine angemessene Plattform geben will. Dazu schreibe ich dann vielleicht auch mal etwas Foto-Philosophisches, aber da schauen wir dann mal. Einen Titel für das Ganze habe ich auch schon, aber den verrate ich noch nicht … ;)
 
Weiterer Ausblick – bewusst kurz und knapp: nächstes Jahr werde ich wieder ganz vereinzelt Porträts im Auftrag machen. Einzelheiten dazu werde ich voraussichtlich im Spätherbst bekannt geben.
 
Und noch ein Ausblick: spätestens ab 2024 gibt es wieder Workshops im Ausland bzw. Fotoreisen – evtl. biete ich das Ganze gemeinsam mit der besten Ehefrau schon im November 2023 in Venedig an. Bei Interesse schickt bitte eine unverbindliche Mail an info@ajorns.com.
 


 
Kurz nachdem ich den letzten Newsletter versendet habe, bin ich erst mal in den Urlaub gefahren – quasi um die Ruhe vor dem Sturm zu geniessen. Mit unserem ursprünglich angepeiltem Ziel Irland ist es zwar „aus Gründen“ nichts geworden (Danke für nichts, Eurowings!), aber wie sagte schon Andy Möller? „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“ … und so standen wir nach durchgefahrener Nacht Samstag Mittag auf der Piazza del Duomo in Mailand* und haben von dort aus eine kleine Rundreise durch die Lombardei, Umbrien und die Toskana gemacht und waren dabei an einigen Orten, die wir noch nicht kannten (Bologna, Narni, Bellagio) und an eben jenen, die wir schon seit Jahren in unser Herz geschlossen haben (Lucca und Mailand). Und es ist ja so: egal, wo Du in Italien hinkommst – das Essen ist einfach phantastisch und der Wein vergleichsweise günstig und so habe ich satte 3 kg in 2 Wochen zugenommen (neuer Urlaubsrekord), von denen erst 2 kg wieder runter sind. So ist das eben, wenn man ein Gerneesser ist …^^
 
*wer noch die Gelegenheit hat, in den nächsten drei Wochen Mailand zu besuchen, sollte das dringend in Erwägung ziehen, denn bis zum 25.9. gibt es mit der ganz vorzüglichen Oliviero Toscani – Ausstellung im Palazzo Reale einen zusätzlichen Grund für die Reise dorthin!
 
Den Akku aufzuladen tat gut, denn kaum wieder zuhause angekommen, stand innerhalb weniger Tage das Abhängen der Bilder meiner „black is the color“ – Ausstellung in Düsseldorf, das erneute Einrahmen für meine neue „LUCID DREAMS“ – Ausstellung in Köln, das In-Empfang-nehmen von 5 Paletten bedruckten Papiers (= „LUCID DREAMS“), das Verpacken der Bildbände für die Vorbesteller, das Versenden der Bücher und das Hängen der Bilder für die Ausstellung in Köln und nicht zuletzt das Organisieren der Vernissage am 2.9. Die einzige Frage, die ich mir stelle ist, warum ich eigentlich in diesen knapp zwei Wochen „nur“ 2 kg Gewicht verloren habe …^^
 
 

 
 
Wenn Jemand wie ich bereits so viele Bildbände im Eigenverlag gemacht hat („LUCID DREAMS“ ist mein 7. Hardcover-Bildband; der Ausstellungskatalog für „black is the color“ nicht mitgerechnet), sollte man meinen, dass einen nichts mehr überraschen kann, aber tatsächlich ist es so, dass wirklich JEDES Mal irgendetwas passiert, das man nicht auf dem Schirm hatte. Die Spedition, die die „LUCID DREAMS“ Bildbände anlieferte, war für Montag, den 29. August angekündigt (obwohl ich mir eigentlich Freitag, den 26.8. gewünscht hatte, aber wir wollen in diesen Zeiten nicht kleinlich sein – von Südtirol ist es ein ziemlicher Ritt und da ist die Koordination mit den Speditionen nicht immer ganz so leicht). Am Samstag, den 27. August – ein Tag wie gemacht, um auszuschlafen und etwas länger im Bett liegen zu bleiben, denn es war nach langer Zeit mal wieder keine Sonne, sondern leichter Nieselregen vorhergesagt – klingelt es in der Früh um 7:00 Uhr an der Tür …

… und wir staunten nicht schlecht, als sich der „Störenfried“ als LKW-Fahrer entpuppte, der vor seinen Sattelzug stand und die 5 Paletten Bücher abladen wollte. Noch mehr waren wir erstaunt, als sich herausstellte, dass der Fahrer keinen Hubwagen zum Abladen der Paletten dabei hatte! Schlimmer noch: nicht mal eine Hebebühne war vorhanden! Jetzt dämmerte mir, warum er ständig vor sich hin murmelte „wo bin ich denn hier gelandet?“ (dazu muss man sagen, dass wir hier eigentlich ganz hübsch wohnen – in einer verkehrsberuhigten Zone und nicht allzu breiten Strassen, aber das ist ganz offensichtlich nicht das, was man als Fahrer von Palettenware zu schätzen weiss). Lange Rede, kurzer Sinn: der Fahrer suchte die Rampe, an der er seine Ware abladen kann … und wir haben keine!^^ So haben wir erst mal Kaffee getrunken und überlegt, wie wir die Kuh vom Eis bekommen und es war natürlich die beste Ehefrau von Allen, die wusste, was zu tun ist. Da sie Jemanden kennt, der Jemanden kennt, der in einem nahegelegenen C&C-Markt arbeitet, standen wir eine halbe Stunde eben dort an der Rampe (an der normalerweise Samstag früh Niemand arbeitet). Unser neuer Freund aus Südtirol konnte dort seine Paletten loswerden und wir haben die Bücher den ganzen Vormittag in unseren Wagen geladen, nach Hause gefahren, dort ausgeladen und das Ganze halt ein Dutzend mal … Gegen 14 Uhr hatten wir alles im Keller verstaut, hatten Oberarme wie Popeye, aber wir waren glücklich (zumal alles (!) heil geblieben war).

(im Laufe des Vormittags – der Fahrer war längst zu seiner nächsten Station weitergefahren – gab es übrigens noch die „Auflösung“ für all das, als mich der Spediteur aus Südtirol auf meinem Handy anrief, weil er seinen Fahrer nicht erreichen konnte, er aber via Satellit festgestellt hat, dass dieser bei uns war, was ihn ziemlich irritierte, weil er seinen Mitarbeiter nämlich gar nicht zu UNS, sondern zu einer Spedition in Haan geschickt hatte, wo die Paletten eigentlich umgeladen und uns dann am Montag mit Hebebühne und Hubwagen angeliefert werden sollten …^^)
 


 

F: Robin Dißelkamp
 
 
Ein kurzer Blick zurück: mehr als 14 Wochen lief die Ausstellung „black is the color“ in der Leica Galerie in Düsseldorf – meine erste fotografische Retrospektive – und sie war außerordentlich erfolgreich. Rekord-Besucherzahlen und eine enorm hohe durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Ausstellung hat Leica hierfür verzeichnet und das macht mich natürlich enorm stolz. Gerade dieses lange Verweilen in der Ausstellung hat mir sehr gut gefallen. Kein Konsumieren „im Vorbeigehen“, sondern Geniessen … Aufsaugen … Fühlen! Und damit der komplette Gegensatz zu dem, was wir von der virtuellen Welt kennen. Genau DAFÜR sind Ausstellung schließlich konzipiert und ich freue mich extrem, dass das so gut geklappt hat. Und bin dankbar. Deswegen gibt’s exklusiv für meine Newsletter-Empfänger einen Rabatt-Code, der Euch erlaubt, den Bildband zur Ausstellung bis Ende September in meinem Webshop für 25,00 Euro (statt 40,00 Euro) zu erwerben. Gebt bei Euer Bestellung einfach „BLCKSTHCLR“ als Gutschein-Code ein – dann wird der Rabatt von 15,00 Euro an der Kasse abgezogen.
 
Einen schönen Artikel über die Ausstellung in Düsseldorf hat mein lieber Freund Robin Dißelkamp für Ausgabe 7 des EXXPOSED-Magazins von Martin Hirsch geschrieben: Artikel_Disselkamp_Exxposed
 
 

 
 
Das war eine große Freude, als ich erfuhr, dass die lieben Menschen vom ProfiFOTO Magazin anläßlich meiner „black is the color“ – Ausstellung in ihrer Sommerausgabe (7-8/2022) nicht nur ein großes Editorial über mich und meine Arbeiten brachte, sondern zusätzlich auch noch eines meiner Bilder auf das Cover hievte.
 
 


 

 
Und dann ging es auch schon direkt weiter. In Köln hatte ich das Alte Pfandhaus gemietet, um in dieser tollen Location Bilder aus meinem neuen Bildband zu zeigen, der nun also vor wenigen Tagen erschienen ist und die Bilder zu hängen war wirklich Schwerstarbeit – physisch wie psychisch. Wie viel einfacher es doch ist, wenn man eine Galeristin hat wie Ulla Born, die die Geschicke der Leica Galerie in Düsseldorf leitet und nicht nur kuratorisch tätig ist, sondern auch dafür sorgt, dass alles pünktlich und akkurat wie festgelegt an den Wänden montiert ist. Wo man als Künstler ganz entspannt zur Vernissage kommen kann, für die alles vorbereitet ist. Das war in Köln schon alles etwas aufreibender und bin extrem dankbar, mit meinem lieben Freund Jürgen und natürlich der besten Ehefrau von Allen grandiose Unterstützung gehabt zu haben, so dass am Freitag Abend um 19:55 Uhr (aber auch wirklich keine Minute früher^^) alles gerichtet war und wir die Menschen, die wirklich zahlreich erschienen sind, reinzulassen.
 
Ich habe mich zwischendurch in den Vorbereitungen kurz dabei ertappt, wie ich darüber nachdachte, ob ich mich da nicht einfach etwas übernommen habe – ob es nicht zu viel ist, aber als ich dann in all die positiv-überraschten Gesichter geschaut habe, war die Gedanken wie weggeblasen. Es MUSSTE einfach sein – diese Ausstellung MUSSTE einfach stattfinden! Anna und ich haben so viel in dieses Projekt investiert, dass wir diesem Bildband einfach einen entsprechenden Rahmen geben wollten. Zumal es die perfekte Bühne dafür ist, mehr über die Hintergründe von „LUCID DREAMS“ zu erfahren. Bereits nach den ersten zwei Artist Talks vom vergangenen Wochenende weiss ich, dass es richtig war, mit diesem Projekt „auf Tour“ zu gehen. Weitere Stationen folgen noch in diesem Jahr (siehe Newsletter #32 im Archiv) und wenn alles gut geht, wollen wir Anfang 2023 damit auch noch mal nach Österreich reisen.
 
 


Video: Moira Marklewitz
 
 
So lange wir noch in Köln sind, seid Ihr herzlich eingeladen zu den Artist Talks mit Anna und mir zu kommen. Wir führen Euch durch die Ausstellung und erzählen ein bisschen über die Hintergründe unseres Projekts und natürlich dürft Ihr uns gern mit Euren Fragen löchern! Die Termine findet Ihr auf der LUCID DREAMS Ausstellungsseite!
 
Einen zusätzlichen Termin, bei dem Ihr allerdings möglicherweise mit mir allein vorlieb nehmen müsst, biete ich exklusiv für meine Newsletter-Empfänger an. Wer an den Wochenend-Terminen verhindert ist und sich lieber an einem der drei folgenden Wochentage mit mir zwecks Talk und Führung in Köln treffen mag, schreibt mir bitte eine Mail an info@ajorns.com – ich versuche das dann irgendwie einzurichten: Mittwoch, 14.9., Donnerstag, 15.9. oder Freitag 16.9.
 
 
Wer KEINE Zeit hat, nach Köln zu kommen und trotzdem etwas zum Hintergrund des Projekts hören möchte, kann dies mit einem Podcast und Anna und mir tun. Wenige Tage vor dem Release waren zu Gast bei Herb Schatten in seiner Podcastreihe „MODELLGESPRÄCHE“:
 
 

 
 
Ab 1. Oktober sind wir mit der LUCID DREAMS Ausstellung dann für vier Wochen in Beierstedt in Michael Günthers Heesebergstudio. Am 1.10. ist Vernissage, am 2.10. Artist Talk mit Anna und mir. Wer mag, kann sich jetzt schon dafür anmelden. Nähere Informationen werde ich demnächst auf der LUCID DREAMS Ausstellungsseite bekannt geben!
 
Übrigens: auch von der LUCID DREAMS Ausstellung – genauer gesagt von der Vernissage am 2.9. – gibt es bereits einen Bericht. Thomas Fühser vom SWAN Magazine war vor Ort und hat anschließend einen ganz tollen Artikel für den SWAN-Blog verfasst, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: KLICK!
 
Weitere Impressionen von der Vernissage gibt’s in dem nachfolgenden Videoclip:
 
 

 
 
Ähnlich überschwenglich (die Autokorrektur meldet sich bei mir und moniert eine angeblich falsche Schreibweise, aber wenn überschwenglich mittlerweile tatsächlich mit „ä“ geschrieben werden soll, möchte ich das nicht …^^) wie der Artikel von Thomas sind die bisherigen Feedbacks zum Bildband, der ja seit wenigen Tagen an die Vorbesteller ausgeliefert ist. Anna und ich freuen uns wirklich extrem darüber – das könnt Ihr uns wirklich glauben. Stellvertretend für einige andere möchte ich gern das nachfolgende Feedback zitieren, da dort auch auf den Verkaufspreis eingegangen wird:
 
 

„Als ich mitbekommen habe, was
der Bildband kostet, dachte ich:
Jetzt dreht Andreas ganz am Rad.
Wer glaubt er denn zu sein?

Ich habe einige Tage darüber
nachgedacht, ob ich den Bildband
bestellen soll. War aber dann
gespannt, weil er so anders sein
sollte und ich deine Fotografie
sehr mag.

Und jetzt muss ich eigentlich
sagen: im Grunde ist der Preis
tatsächlich noch zu niedrig wenn
man sieht, was ihr da alles
investiert und aufgewendet habt.

Vielen Dank für dieses Kunstwerk!“


 
 
Natürlich ist mir bewusst, dass ich mich mit dem Verkaufspreis in gewisser Form angreifbar gemacht habe. 150 Euro sind gerade in diesen Zeiten sehr viel Geld. Umso wichtiger ist mir, zu vermitteln, dass bei der Preisgestaltung keine Schnapsidee aus Übermut dahinter steckt. Und so bin ich natürlich dankbar, wenn die jetzt eintrudelnden Rezensionen mir diesbezüglich Recht geben. Ich selbst bin zu 100% davon überzeugt, dass es das fotografisch beste ist, das ich bisher gemacht habe. Drucktechnisch ist das allemal so – ich wüsste offen gestanden derzeit nicht, wie das noch zu toppen wäre.
 
Deswegen mein Appell an Alle, die es gut mit mir meinen: wenn Euch gefällt, was ich mache … wenn Ihr geflashed seid von LUCID DREAMS … erzählt es weiter! Tragt es hinaus in die Welt! Ich kann immer wieder nur betonen, wie herausfordernd es ist, all das ohne Verlag und sonstigen Background zu stemmen! Mein ewiger Dank ist Euch gewiss!
 


 
Abschließend: es gibt endlich wieder einen Termin für meinen „shoot your own mag“ – Workshop, nachdem die beiden November-Termine ja schon lange ausgebucht sind. Der nächste Workshop findet statt in der Woche vom 12. bis 19. Februar 2023. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier: KLICK!
 
Und … auch GANZ WICHTIG: noch (!) könnt Ihr Euch für mein 5. MeetUp auf Usedom anmelden! Im Dezember werde ich einen Überraschungsgast dabei haben, auf den ich mich schon sehr freue und der Teil des Rahmenprogramms sein wird. Mehr dazu in Kürze. Infos zum MeetUp und die Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr hier: KLICK!
 


 
Und natürlich kommt auch dieser Newsletter nicht ohne Musik aus … nachfolgend gibt’s zwei Links zu den LUCID DREAMS Playlisten von Anna und mir, die dem Bildband in gedruckter Form beiliegen. Viel Spass beim Durchhören! Verbunden mit einer Empfehlung (hab ich selbst kürzlich ausprobiert und für gut befunden):

1. Playlist hören (eine der beiden),
2. Bildband durchschauen (ohne Musik!)
3. andere Playlist durchhören,
4. noch mal Bildband durchschauen (ohne Musik!)!

Genau das richtige für einen trüben Spätsommer-/Frühherbst-Tag! Macht es mal und gebt mir gern Feedback …!
 
 


 
 
Und nächste Woche gibt‘s dann auch wieder eine neue Folge von „Radio Jorns“ … versprochen! 🤟🎶
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
NEWSLETTER #32 (Juli 2022)
 
 
If all that we see or seem
is a dream within a dream,
and when a lucid dream is
where the dreamers come to realize
that they are dreaming:
then aren’t they the only ones who know
that this reality is all fiction?

 
-inspired by E.A.Poe-
 
 
„LUCID DREAMS“
 
Es ist vollbracht! Mein siebter Bildband „LUCID DREAMS“ ist gedruckt! Mein bisher ambitioniertestes Projekt steht damit kurz vor dem Abschluss! Bis zuletzt habe ich gezittert und gebibbert, ob alles rechtzeitig und in der angedachten Qualität fertig wird – es hat sich fast anfühlt wie beim allerersten Bildband. Zu viel Neues steckt nicht nur inhaltlich, sondern auch drucktechnisch in diesem neuen Werk, so dass ich mich nicht allzu sehr auf die Erfahrungen der letzten Male verlassen konnte. Neues Thema, neue Druckerei, neue Technik – mein siebter Bildband ist in allen Belangen nicht vergleichbar mit den Bildbänden, die ich davor gemacht habe. Und dass sich das gelohnt hat … aber mal so RICHTIG gelohnt hat, weiss ich jetzt. Aber der Reihe nach …
 
Die Druckvorstufe erwies sich dieses Mal als echte Herausforderung, da das von mir erzeugte Druck-pdf den Ansprüchen der Druckerei zunächst nicht genügte. „LUCID DREAMS“ ist mein erster Bildband, der im hochaufwendigen Triton-Verfahren gedruckt wird und das bedeutete im Vorfeld eine ganze Menge Blut, Schweiss und Tränen. Aber der Support des LONGO-Teams war wirklich bemerkenswert. Ich glaube, dass ich bei der Produktion dieses Bildbands mehr gelernt habe als bei all den Publikationen davor zusammengenommen. Unter anderem eben die Tatsache, welchen Einfluss die Druckvorstufe auf das Endergebnis hat – insbesondere dann, wenn es nicht nur gut, sondern ganz besonders werden soll. Jedes einzelne Bild muss für den Triton-Druck separat aufbereitet und anschließend wieder in das Layout-Programm eingelesen werden, was einer der Gründe dafür ist, dass ich erstmals kein druckfertiges pdf, sondern offene Daten aus Affinity Publisher (dem Programm meiner Wahl) abgeliefert habe. Die Tatsache, dass LONGO (wie die meisten anderen Druckereien auch) eigentlich mit Adobe Indesign arbeiten und Affinity Publisher nicht kennen, erwies sich nur kurzfristig als Stolperstein, da sich der Chef der Druckvorstufe bei LONGO kurzerhand in das Programm eingearbeitet hat, nachdem er sich zunächst eine Testversion des Programms besorgt hatte. Bei so viel persönlichem Einsatz war ich tatsächlich erst mal sprachlos (auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank, Herr Wachtler!). Das Ergebnis des Ganzen waren genau die Daten, die die Kollegen dann im Druck perfekt verarbeiten konnten. Und um mir DAS anzuschauen, habe ich extra den Weg nach Südtirol auf mich genommen …
 


 
In den letzten beiden Tagen habe ich nun also dem Druck in Italien beigewohnt und den fabelhaften Menschen bei LONGO über die Schulter geschaut. Gemeinsam mit meinem lieben Freund Udo (der auch eine kleine Rolle in dem Bildband spielt) habe ich mir Druckbogen für Druckbogen angeschaut und durchgewunken. Was das LONGO-Team da im Einzelnen an Druckqualität aus den Bildern kitzelt, ist wirklich extrem beeindruckend. Eine große Rolle spielt dabei meine Entscheidung, die (durchaus erheblichen) Mehrkosten für die partiell strukturierte Lackierung in Kauf zu nehmen. Was das im Einzelnen bedeutet, werde ich sicher irgendwann noch mal in diesem Newsletter erzählen, nur so viel sei schon gesagt: wer das Ergebnis einmal gesehen hat, will wahrscheinlich nie wieder etwas anderes. Es gibt nur wenige Druckereien, die das überhaupt können und ich bin sehr froh, dass LONGO dazu gehört. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, wie hoch der Mehraufwand in der Produktion ist – im Gegensatz zum konventionellen Verfahren wird hierbei nicht nur eine Druckplatte pro Bogen erzeugt, sondern derer drei! Erst dann gehen die Druckplatten zur Heidelberger Druckmaschine, wo das Papier durch vier (!) Farbwalzen gezogen wird – wo andere diese vier (CMYK) für den Farbdruck benötigen, hat LONGO diese vier allein für den Triton-Druck (plus partielle Lackierung) verwendet. Kein Wunder, dass die gedruckten Bilder mit einem Fine-Art-Druck auf Hahnemühle-Papier mithalten können – wenn man es nicht gesehen hat, kann man es kaum glauben.
 
 

 
 
Jetzt geht das Ganze noch zum Veredler (was das Cover angeht – die Schrift wird nämlich mit Heissluftfolien-Prägung gedruckt) und zum Buchbinder, der aus vielen losen Blättern ein tolles Buch zaubert. Ein extrem wichtiger Teil der Produktion, in dem noch eine ganze Menge schiefgehen kann (wie ich aus leidlicher Erfahrung der Vergangenheit weiss), aber ich bin da dieses Mal ausnahmsweise ziemlich entspannt. Wusstet Ihr, dass der Weltruf italienischer Druckereien (bis heute ist ein „printed in Italy“ eine Quasi-Auszeichnung) auch in der exzellenten Qualität der Buchbinder begründet liegt? Nirgendwo auf der Welt hat dieses alte Handwerk noch eine solche Bedeutung wie in Italien.
 
 
Ende August steht dann die Spedition vor der Tür und lädt die Paletten mit viel bedrucktem Papier bei mir ab. Mit knapp 3 kg pro Buch eine ziemlich schwergewichtige Angelegenheit. Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ihr könnt den Bildband ab JETZT in meinem Webshop vorbestellen: KLICK!
 
Lasst mich aber zunächst ein paar wichtige Punkte herausstellen – was bekommt Ihr da für Euer Geld?
 
Zunächst die schnöden Fakten: Hardcover, knapp 32x32cm (somit noch größer als meine beiden ersten quadratischen Bildbände!), 288 Seiten. 136 sw-Bilder, zahlreiche Texte und Grafiken aus der Feder von Anna Röttger – der Hauptprotagonistin des Bildbands. Wenn ich sage „Hauptprotagonistin“ impliziert das, dass es auch sidekicks in „LUCID DREAMS“ zu sehen gibt und das ist auch so – darunter auch alte Bekannte (Beispiel siehe weiter unten).
 
Ein wichtiger Punkt zudem: erstmals seit „[UN]INVITED“ habe ich weniger als 1.000 Exemplare drucken lassen – „LUCID DREAMS“ erscheint in einer limitierten Auflage von lediglich 700 Exemplaren! WENN WEG, DANN WEG!
 
 

 
 
Wenn man so will, läute ich damit einen kleinen Paradigmen-Wechsel ein, da ich nicht mehr die maximale Auflage anstrebe und meine künftigen Bildbände damit noch mehr zu Sammelobjekten mache. Das ist auch der Grund, warum es „LUCID DREAMS“ nicht in einer separaten „Special Edition“ geben wird! So wie der Bildband jetzt am 2. September erscheint, ist es quasi eine Special Edition! Und die beinhaltet nicht nur EINE Playlist in gedruckter Form, sondern derer ZWEI! Anna und ich haben uns hingesetzt und jeweils 20 Songs in einer Playlist zusammengestellt. Songs, die in ihrer Zusammenstellung den Bildband-Inhalt perfekt ergänzen!
 
 
Und was kostet das Ganze jetzt? Ich will nicht lange drum herum reden: „LUCID DREAMS“ ist mit 150,00 Euro Verkaufspreis mein bisher wertigster Bildband, was auch mit der hochaufwendigen Produktion wie oben beschrieben zu tun hat (die Druckkosten betragen ein Vielfaches meiner letzten Bildbände); starke Limitierung auf lediglich 700 Exemplare und nicht zuletzt der Inhalt: „LUCID DREAMS“ ist das Beste, das ich bisher gemacht habe und Ihr könnt mich diesbezüglich gern beim Wort nehmen – auch und gerade weil ich dieses Mal im Vorfeld nicht soooo viel verrate – selbst das Cover halte ich bei „LUCID DREAMS“ bis zum Veröffentlichungstag unter Verschluss; denn da hab ich noch eine kleine Überraschung für Euch in petto … :)
 
 
Wer dennoch (oder gerade deswegen) neugierig geworden ist: es gibt einen äußerst attraktiven Anreiz, NICHT bis September mit der Bestellung zu warten: bei allen Vorbestellungen (Bestelleingang bis 21. August 2022) gibt es einen signierten Fine-Art-Print im Format 21x15cm auf Hahnemühle Fine Art Baryta inkl. hochwertigem Klapp-Passepartout im Format 30x24cm als „Bonus“ dazu.
 
 

 
 
Bei diesem Print handelt es sich um ein Motiv, das NICHT im Bildband enthalten ist, was es natürlich noch ein wenig interessanter macht – eine tolle Sache, die sich – mit schickem Rahmen versehen – sicher gut an der Wand macht!
 
 
Alternativ zum Versand könnt Ihr den Bildband auch vorbestellen und Anfang September in Köln bei der großen Bildband-Präsentation + Ausstellung in Köln (siehe unten) abholen – dort habt Ihr insbesondere am ersten Wochenende die Chance, den Bildband nicht nur von mir signieren zu lassen, sondern auch von Anna und dem ein oder anderen „Sidekick“ aus „LUCID DREAMS“…
 
 

 
 
„LUCID DREAMS“ – Die Ausstellung
 
Auch das ist neu und hat es bei mir so noch nicht gegeben: erstmals werde ich anläßlich einer Buchveröffentlichung nicht nur eine Release Party machen! Vielmehr wird das Ganze bei „LUCID DREAMS“ von einer Ausstellung (inkl. Vernissage und Finissage) flankiert, in der wir zahlreiche Bilder zeigen – u.a. auch solche, die es nicht in den Bildband geschafft haben. Bei den Artist Talks werden Anna und ich über die Entstehungsgeschichte von „LUCID DREAMS“ erzählen – wie alles begann und was wir bei der Umsetzung erlebt haben.
 
Die Ausstellung findet inkl. der genannten Artist Talks im Alten Pfandhaus in Köln statt und läuft vom 2. bis 18. September! Die wichtigsten Termine habe ich auf der Rückseite einer A5-Karte zusammengestellt, die ich künftig allen Bestellungen in meinem Webshop beilegen werde (so lange der Vorrat reicht).
 
 

 
 
Für die Teilnahme an Vernissage und Finissage wird um Anmeldung gebeten (per Mail an info@ajorns.com) – zu allen anderen Veranstaltungen könnt Ihr auch ohne Anmeldung kommen. Sollte keiner der Termine passen und Ihr lieber an einem Wochentag vorbeikommen wollen, schreibt mir bitte ebenfalls! Anna und ich freuen uns auf Euch!
 
 
SAVE THE DATE / WEITERE „LUCID DREAMS“ AUSSTELLUNGEN UND ARTIST TALKS
 
Es wird aber nicht bei dieser einen Ausstellung bleiben – „LUCID DREAMS“ wandert im Anschluss weiter: ab 1. Oktober (bis 23. Oktober) gibt es das Ganze im Heeseberg-Studio von Michael Günther in Beierstedt zu sehen (das mittlerweile sehr viel mehr ist als ein Studio – lasst Euch überraschen!). Am 1. Oktober ist Vernissage mit Live-Musik und am 2. Oktober gibt es den Artist Talk mit Anna und mir. Am 23. Oktober ist große Finissage. Anschließend bauen wir das Ganze ab und Teile davon auf Usedom wieder auf, wo das Ganze dann ab Anfang Dezember im Rahmen des 5. „aj“ MeetUps zu sehen ist. Mehr dazu im nächsten Newsletter!
 
Eine weitere Ausstellung mit Bildern vom „LUCID DREAMS“ – Projekt gibt es vom 7. Oktober bis 5. November in Galerie KM9 in Trier! Gemeinsam mit Tom Klein, der dort „historische“ Bilder von seiner Trans-Atlantik-Reise auf der QM2 zeigt, präsentiere ich eine Auswahl von Bildern, die es möglicherweise an den o.g. Orten nicht zu sehen gibt – kuratiert von Jean-Luc Caspers. Am 7. Oktober ist die Vernissage und am 8. Oktober ist der Artist Talk mit Anna und mir.
 
Weitere Artist Talks wird es in Nürnberg (14.10.), Kiel (26.11.) und Zinnowitz (während des MeetUps) geben. Diesbezügliche Infos kommen dann im nächsten Newsletter – inkl. der Möglichkeit zur Voranmeldung für diese Termine. Wie Ihr vielleicht seht, haben wir die Anzahl der Stationen reduziert, weil wir mit den mehrwöchigen Ausstellungen die Hoffnung verbinden, dass wir die meisten Interessenten*Innen dort antreffen – mit dem Vorteil, dass es eben nicht nur den Talk, sondern eben auch die dazu gehörigen Bilder zu sehen gibt. Natürlich wäre es schön, wenn wir noch mehr Orte besuchen könnten, aber der logistische Aufwand ist nicht zu unterschätzen und wir wollen uns ja auch Zeit für die Menschen nehmen, die sich für unser Projekt interessieren – und da wäre es kontraproduktiv, wenn wir einfach nur von Termin zu Termin hetzen. Ich kann aber verraten, dass Anna und ich bereits jetzt über den ein oder anderen zusätzlichen Termin im Frühjahr 2023 nachdenken – mal schauen, was sich davon realisieren lässt. Ihr werdet in einem der nächsten Newsletter ganz sicher als Erste davon in Kenntnis gesetzt.
 
 

 
 
Wen ich jetzt neugierig genug gemacht habe: HIER geht’s zur Bestellung in meinem Webshop: KLICK! Mein ewiger Dank ist Euch gewiss!
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
NEWSLETTER #31 (Juni 2022)
 

 
 
Anfang Juni und tatsächlich habe ich nach mehr als turbulenten Wochen ein komplettes Pfingst-Wochenende Zeit, etwas durchzuschnaufen – bevor es mit großen Schritten auf die Finalisierung meines neuen Bildbands „lucid dreams“ zugeht. Mitte Juli ist Abgabe bei der Druckerei und bis dahin gibt es noch sehr viel zu tun. Wer sich schon mal einen Termin reservieren möchte: am 2. und 3. September seid Ihr alle nach Köln zur Releaseparty und Vernissage eingeladen; denn anlässlich der Buchveröffentlichung gibt es eine große Ausstellung im Alten Pfandhaus. Mehr Informationen gibt’s dazu im nächsten Newsletter.
 
A pro pos „Ausstellung“ … da war doch was …^^
Am 12. Mai war es endlich soweit: mit einer großartigen Vernissage ist meine Ausstellung „black is the color“ in der Leica Galerie in Düsseldorf gestartet. Mehr als ein Jahr Vorbereitung steckt in dieser Retrospektive und das Ergebnis macht mich unfassbar stolz. Dankbar bin ich auch für die wirklich überwältigende Resonanz der Besucher, die sich die Ausstellung bisher angeschaut haben.
 
Natürlich gehört auch ein wenig Glück dazu. Die Vernissage war für die Leica Galerie die erste seit mehr als 2 Jahren ohne coronabedingte Einschränkungen. Und so strömten mehr als 100 Besucher in die Galerie, die damit pickepackevoll war und sie machten den Abend zu einem unvergesslichen für mich! Ein paar Impressionen von der Vernissage liefert das nachfolgende Video, das Ludger Staudinger von Pixelpilot.TV gemacht hat:
 
 

 
 
3D RUNDGANG

Es ersetzt natürlich keinesfalls den Besuch der Ausstellung, aber für alle, die es nicht nach Düsseldorf schaffen, gibt’s HIER einen tollen 3D-Rundgang durch meine Ausstellung: KLICK!
 
Ansonsten freue ich mich, wenn es der/die ein oder andere von Euch noch bis zum 20. August schafft, die Ausstellung zu besuchen und sollte ich vor Ort sein, mache ich auch gern eine Privatführung für Euch!
 
An folgenden Terminen werde ich definitiv vor Ort sein:

9. Juni nachmittags
22. Juni gegen Mittag
24. Juni nachmittags/abends
7. Juli ab 18:00
23. Juli nachmittags
28. Juli ab 18:00)
 
 


 
 
EXKLUSIVER ARTIST TALK FÜR NEWSLETTER-EMPFÄNGER

Nicht alle hatten Zeit, an einem Donnerstag Abend der Vernissage beizuwohnen und dann gab es auch noch Jene, die sich zu spät angemeldet haben, als die Veranstaltung bereits ausgebucht war und so hatte ich bereits im Vorfeld mit der Galeristin Ulla Born vereinbart, ein gesondertes Event nur für meine Newsletter-Empfänger zu machen und genau so hatte ich es im letzten Newsletter angekündigt: familienfreundlich auf einem Samstag Nachmittag und knapp 50 Menschen aus der ganzen Republik hatten sich dafür angemeldet und Ende Juni die Reise nach Düsseldorf angetreten. Möglicherweise auch angelockt von dem Versprechen, dass die beste Ehefrau von allen extra ihren berühmten Apfelkuchen backt (den der ein oder andere Workshop-Teilnehmer sicher noch in guter Erinnerung hat). Im Laufe der Zeit sind viele Varianten dieses Kuchens entstanden (ich bin wirklich ein ausgezeichneter „Testesser“ – glaubt mir!^^) und der „Gipfel“ dieser Evolution (= mein persönlicher Favorit) ist derzeit die Ausgestaltung als Crumble-Muffin; denn sind wir mal ehrlich: gibt es etwas besseres als Streusel (ausser MEHR Streusel)? Und weil die Frage nach dem Rezept während der Veranstaltung nicht nur einmal kam, gibt es heute quasi weltexklusiv für Euch das Rezept (mit lieben Grüssen von Annette):
 

 
„aj“ Apfel-Crumble-Muffin
 
Zutaten für 20 Stk.

Für den Apfel-Mix
• 700 Gramm Äpfel ca. 5 Stück
• Ein guten Schuss Calvados
• 1/4 Teelöffel Zimt
• 80 Gramm Rohrzucker
 
Für die Streusel
• 125 Gramm Butter in Flöckchen
• 200 Gramm Weizenmehl
• 100g Zucker
• 1 Prise Salz

(Die Menge für die Streusel kann auch verdoppelt werden und die letzten Muffin mit Streuselteig als Boden – anstatt Blätterteig – in die Förmchen geben; sehr lecker!)

1,5 Packungen Fertig-Blätterteig
 
Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden, mit dem Zucker, Zimt und Calvados aufkochen, karamellisieren und abkühlen lassen. Den Blätterteig mit runden Formen ausstechen, in die Muffinform legen, mit den Äpfel füllen und Streusel drauf drapieren.
 
Bei 180 Grad (Umluft) für ca. 40 Minuten im Ofen backen.
 
YUMMI! 😋
 
 


 
 
PLAYLIST ZUR AUSSTELLUNG

Eine weitere Frage, die mir abends in der Düsseldorfer Altstadt (in der wir die Veranstaltung bei einem Glas Altbier haben ausklingen lassen) gestellt wurde und die nur vermeintlich nichts mit Fotografie zu tun hat, war „ob es nicht auch eine Playlist zur Ausstellung geben würde?“. Tatsächlich hatte ich das bisher nicht auf dem Schirm (warum auch immer), aber ich habe die Frage zum Anlass genommen, in den letzten Tagen eine eben solche zu basteln. Exklusiv für Euch! 50 Songs zur Untermalung meiner Ausstellung und auch besonders gut zum Abspielen geeignet während man den Bildband zur Ausstellung (siehe unten) durchblättert – bei einer Gesamtlaufzeit von knapp vier Stunden muss man sich dann halt seeeehr viel Zeit nehmen mit dem Blättern …
 
 

 
 
Die Playlist beinhaltet Songs, die ich schon bei Fotoshootings eingesetzt habe und die mich selbst in die richtige Stimmung versetzen – und zwar nicht nur für das Bilder machen, sondern auch für die Auswahl und das Arrangement der Bilder. Wenn man so will, erzählt die Musik eine eigene Geschichte, die sich hier und da in den Bildern wiederfindet. Man kann sie aber ganz einfach auch „nur so“ geniessen – ohne an Bilder und Fotografie zu denken (die Bilder im Kopf kommen dann von ganz allein … ;)). Ich wünsche ganz viel Spass damit! Und wer kein Spotify-Account hat, muss sich nicht grämen: die Playlist lässt sich mit diversen Tools ziemlich leicht in andere Formate exportieren! Und für alle, die sich die Playlist lieber auf Vinyl zusammentragen wollen, kommt hier noch ein ganz besonderer Service: die Playlist ganz anachronistisch in Textform … :)
 
 

 
 


 
 
Dirk ist Journalist und er war zu Gast bei dem Artist Talk für die Newsletter-Empfänger. Den nachfolgenden Artikel hat er im Nachgang der Veranstaltung für das Online-Magazin fotowissen.eu geschrieben:
 

“Black Is The Color”, Retrospektive von Andreas Jorns


 
 


 
 
AUSSTELLUNGSKATALOG / BILDBAND „black is the color“

Die Resonanz auf den Ausstellungskatalog „black is the color“ ist großartig – viele haben mir geschrieben, dass sie ihn eigentlich nur bestellt haben, um die „Jorns-Sammlung“ komplett zu haben, um dann positiv überrascht zu sein. Einziger „Kritikpunkt“, der von einigen Käufern vorgebracht wurde, ist die Bezeichnung „Katalog“, die diesem Bildband eigentlich nicht gerecht wird und ich gebe ehrlich zu, dass ich mit dem Begriff auch etwas fremdele (als Kind habe ich nach Aussagen meiner Mutter gern mit dem Otto-Katalog gespielt – das hat mich wohl irgendwie geprägt …^^). Das Format von „black is the color“ ist etwas kleiner als meine bisherigen Bildbände und er kommt mit 124 Seiten auch eher „zierlich“ daher, aber das Papier ist ein ganz tolles und die Druckqualität steht dem in nichts nach: „so schwarz wurde das Schwarz in Deinen Bildern bisher noch nicht gedruckt“, schrieb Jemand und das stimmt vielleicht sogar. Etliche Bilder kennt man aus anderen Bildbänden, Artbooks und Magazinen, aber eben nicht SO! Und nicht in dieser Anordnung, die – wie man ja unschwer auch in der Ausstellung sehen kann – eine Menge zur Wirkung der Bilder beiträgt.
 


 
Neugierig geworden? HIER kann man „black is the color“ (nicht zu verwechseln mit meinem „fast“ gleichnamigen Bildband aus dem Jahr 2020!) bestellen (innerhalb Deutschlands versandkostenfrei): „aj“ WEBSHOP
 
 


 
 
WORKSHOP-TERMINE
 
„Vom Bildband zur Ausstellung“ Vortrags-Workshop am 25. Juni in Düsseldorf
Ende Juni gibt es einen ganz besonderen Workshop mit mir, auf den ich mich schon sehr freue und für die es noch wenige freie Plätze gibt: eine 5-stündige Veranstaltung (mit Ausklang in der Düsseldorfer Altstadt), bei der ich Einblick in unterschiedliche Bildbandkonzepte anhand meiner letzten vier Bildbände gebe – ergänzt um Ausführungen (von mir und Ulla Born, Galeristin und Kuratorin) zur Konzeption der Ausstellung „black is the color“ und wie sich das Ganze voneinander unterscheidet. Interessant ist die Veranstaltung für Alle, die sich Hintergrund-Informationen zu meinen Arbeiten wünschen, aber vor allem auch für Jene, die eigene Publikationen und/oder Ausstellungen planen. Dabei gehe ich auch auf Eure Fragen ein, die Ihr jederzeit zwischendurch, vor allem aber am Ende im großen Diskussionsblock stellen könnt. Und wenn die Zeit dafür nicht reicht, werden die restlichen Fragen bei einem gemeinsamen Kaltgetränk in der Düsseldorfer Altstadt geklärt! Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es HIER: KLICK!
 
„Storytelling“-Workshop am 15./16. Oktober 2022 in Nürnberg
Ein oder zwei freie Plätze gibt es auch noch für meinen „Storytelling“-Workshop in Nürnberg im Oktober, nachdem die beiden Termine im September letzten und März diesen Jahres schnell ausgebucht waren. Kombinieren werde ich das dieses Mal mit der Präsentation meines neuen Bildbands „lucid dreams“ am Vortag! Sowohl die Buchpräsentation als auch der Workshop wird veranstaltet von der Leica Galerie in Nürnberg. Nähere Informationen findet Ihr HIER! Die beiden letzten Workshops in Nürnberg haben wirklich unglaublich viel Spass gemacht und deshalb freue ich mich schon sehr auf das nächste Mal!
 
 


 
 
AUSBLICK

Im nächsten Newsletter erzähle ich ein wenig mehr von meinem nächsten Bildband „lucid dreams“, der dazu stattfindenden Ausstellung im September und der im Anschluss daran geplanten Präsentations-Tour inkl. einer weiteren Ausstellung in Trier. Wer der Meinung ist, dass ich für die Tour unbedingt mal in seine/ihre Region kommen sollte UND einen geeigneten Raum für eine solche Veranstaltung an der Hand hat, kann sich gern bei mir melden!
 
Ebenfalls im Juli mache ich offiziell, woran ich in den letzten Wochen ebenfalls gefeilt habe, nämlich meinem Mentoring-Programm, das ich nach ein paar Jahren Pause wieder reaktiviere. Ein Coaching mit einer Laufzeit von einem halben Jahr, von dem ich ab 2023 wieder genau zwei pro Jahr anbieten werde. Wer an so etwas grundsätzliches Interesse hat, kann mir ja schon mal schreiben.
 
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
NEWSLETTER #30 (April 2022)
 
Zwei Monate sind vergangen seit meinem letzten Newsletter und es kommt mir vor, als wären es nur wenige Tage gewesen. Dabei ist eine Menge passiert. Ich habe ein kleines (großes!) Jubiläum gefeiert – die 50. Folge von „Radio Jorns“ ist online gegangen und seit gestern gibt es sogar schon Folge #51 – mit wirklich spannenden fotografischen Themen und viel guter Musik! Hört doch mal rein: KLICK!
 
Ich habe meine ersten Workshops in diesem Jahr gegeben – wie immer im Februar auf Usedom meinen „shoot your own mag“ – Workshop und im März zum zweiten Mal den 2-Tages-Workshop „Storytelling“ in Nürnberg. Wer weiss … vielleicht entwickelt sich ja auch hier eine gute Tradition; denn tatsächlich steht aufgrund der positiven Resonanz bereits ein dritter Termin hierfür fest (siehe unten).
 
Mein MeetUp auf Usedom konnte Mitte März endlich (!) stattfinden! Beinahe zweieinhalb Jahre nach dem letzten MeetUp haben 140 Fotografie-begeisterte Menschen zusammengefunden und zum Teil ein großes Wiedersehen gefeiert. Flankiert von vielen tollen Vorträgen und einer spannenden Ausstellung wurde genetzwerkt und gefeiert. Als eines der vielen Ergebnisse des Events kamen viele kleine und eine grössere Spende zu Gunsten der Ukraine-Nothilfe zusammen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch mal ganz herzliche bedanken!
 
Vom 1. bis 4. Dezember findet das 5.“aj MeetUp“ statt und man kann sich bereits jetzt dafür anmelden: KLICK!
 
Ein absoluter Meilenstein war der Besuch einer Druckerei Ende März, die – wie sich jetzt herausgestellt hat – meine neue Druckerei sein wird. Mein nächster Bildband „lucid dreams“, der im September veröffentlicht wird, trägt erstmals den Vermerk „Printed in Italy“ und wer sich ein wenig in der Branche auskennt, weiss, dass das fast schon eine kleine Auszeichnung ist. In jedem Fall kostet es ein kleines Vermögen, aber das Ganze ist es mir wert und ausserdem tut’s mein Wagen auch noch zwei weitere Jahre … ;) (ich werde ganz sicher zu gegebener Zeit noch etwas mehr zu meinem neuen Druckwerk und der Druckerei erzählen – ist wirklich spannend, was da heutzutage so möglich ist)
 
 

 
 
TERMINE TERMINE TERMINE
 
Die nächsten Wochen haben es definitiv in sich! Absolutes Highlight ist natürlich meine Ausstellung – meine erste fotografische Retrospektive überhaupt! – „black is the color“, die am 13. Mai 2022 in der Leica Galerie in Düsseldorf startet. Neu ist, dass diese Ausstellung noch etwas länger läuft als ursprünglich geplant, nämlich bis zum 20. August! Die Vernissage am 12. Mai ist bereits ausgebucht, weshalb ich mir in Absprache mit der Galeristin Ulla Born eine Veranstaltung exklusiv für meine Newsletter-Empfänger*Innen ausgedacht habe:
 
ARTIST TALK + MEHR … :)
Am 28. Mai (Samstag) gibt es nachmittags nur für Euch einen Artist Talk mit Führung durch die Ausstellung, bei der Ulla Born und ich Euch etwas zu den ausgehängten Arbeiten erzählen werden. Versüsst wird das Ganze durch Frischgebackenes der besten Ehefrau von Allen und nach Abschluss der Veranstaltung gehen wir mit allen, die darauf Lust haben, noch in die Düsseldorfer Altstadt, um den Abend bei ein oder zwei Altbier o.ä. ausklingen zu lassen. Der Eintritt ist frei, aber ohne Anmeldung geht nichts! Hierfür bitte eine Mail an info@ajorns.com schreiben. Es gilt „first come, first run“ – das Kontingent ist limitiert! WICHTIG: anmelden können sich ausschließlich Newsletter-Empfänger (Stand 21.4.2022) und es darf max. eine Begleitperson mitgebracht werden (bitte bei der Anmeldung angeben).
 
Wer von Euch jetzt weder bei der Vernissage, noch bei dem o.g. Event dabei sein kann und trotzdem daran interessiert ist, die Ausstellung zu besuchen: ich werde regelmässig vor Ort sein; natürlich insbesondere an den Samstagen, aber auch sonst versuche ich nach Absprache immer mal wieder da zu sein, um Rede und Antwort zu stehen. Ein guter Zeitpunkt ist z.B. direkt der 13. und 14. Mai – überhaupt sind die ersten beiden Wochenenden der Ausstellung für den ein oder anderen ganz interessant (vorausgesetzt, Ihr wollt mich überhaupt vor Ort dabei haben^^) und das liegt unter anderem an einem anderen Event, in dem ich ebenfalls involviert bin …
 

 
8. PHOTO POPUP FAIR in Düsseldorf (14.-22. Mai 2022)
Beinahe zeitgleich zur Eröffnung meiner Ausstellung in der Leica Galerie öffnet die PhotoPOPUPFair (PPUF) bereits zum achten Mal ihre Pforten – und das quasi „um die Ecke“, nämlich im Stilwerk in Düsseldorf. Auf 2.000 qm (!) zeigen Fotografen*Innen von nationalem und internationalem Format ihre Arbeiten und ich habe die große Ehre, einer von ihnen zu sein! Somit werde ich vom 14. bis 22. Mai viele Meter machen, in dem ich die ganze Zeit zwischen diesen beiden Ausstellungen hin- und herpendele! Die PPUF lohnt definitiv den Besuch eines jeden Fotografie-Interessierten; denn neben vielen interessanten Ausstellungen gibt es zahlreiche kleinere Zusatzveranstaltungen. Ich selbst zeige dort sieben Bilder, die in meiner „black is the color“ – Ausstellung nicht zu sehen sind. Darüber hinaus gibt es am 21. Mai (Samstag) nachmittags einen Artist Talk mit mir.
 
 

 
 
JETZT ANMELDEN: Vortrags-Workshop „Vom Bildband zur Ausstellung“ am 25. Juni in Düsseldorf
Auch nach der PPUF geht es weiter mit Veranstaltungen rund um meine Ausstellung „black is the color„, u.a. werde ich am 25. Juni (nachmittags) einen ganz besonderen Workshop in Form eines interaktiven Vortrags geben, auf den ich mich schon sehr freue. Wer mag, kann sich ab jetzt anmelden! In Kürze wird das Ganze auch auf meiner Webseite und der von Leica etwas detaillierter ausgeschrieben; so viel aber bereits vorab: es wird eine 5-stündige Veranstaltung (mit Ausklang in der Düsseldorfer Altstadt) sein, bei der ich Einblick in unterschiedliche Bildbandkonzepte anhand meiner letzten vier Bildbände gebe – ergänzt um Ausführungen (von mir und Ulla Born, Galeristin und Kuratorin) zur Konzeption der Ausstellung „black is the color“ und wie sich das Ganze voneinander unterscheidet. Interessant ist die Veranstaltung für Alle, die sich Hintergrund-Informationen zu meinen Arbeiten wünschen, aber vor allem auch für Jene, die eigene Publikationen und/oder Ausstellungen planen. Dabei gehe ich auch auf Eure Fragen ein, die Ihr jederzeit zwischendurch, vor allem aber am Ende im großen Diskussionsblock stellen könnt. Und wenn die Zeit dafür nicht reicht, werden die restlichen Fragen bei einem gemeinsamen Kaltgetränk in der Düsseldorfer Altstadt geklärt! Das Ganze kostet 200,00 Euro (exklusive der Getränke in der Altstadt^^). Anmeldungen bitte per Mail an info@ajorns.com.
 
Übrigens habe ich erst vor wenigen Tagen einen Blog-Beitrag verfasst, der sich mit der Gestaltung von Strecken bzw. Bildbänden im Allgemeinen und Monographien im Besonderen beschäftigt – nachzulesen HIER!
 
 
NEUER WORKSHOP IN NÜRNBERG
Für meinen „Storytelling“-Workshop in Nürnberg gibt es jetzt endlich einen Zusatztermin, nachdem die beiden Termine im September letzten und März diesen Jahres schnell ausgebucht waren: am 15./16. Oktober komme ich in diesem Jahr wieder nach Franken! Kombinieren werde ich das dieses Mal mit der Präsentation meines neuen Bildbands „lucid dreams“ am Vortag! Sowohl die Buchpräsentation als auch der Workshop wird veranstaltet von der Leica Galerie in Nürnberg. Nähere Informationen findet Ihr HIER! Die beiden letzten Workshops in Nürnberg haben wirklich unglaublich viel Spass gemacht und deshalb freue ich mich schon sehr auf das nächste Mal!
 
Übrigens: im Oktober können Interessierte das Ganze auch noch mit dem Besuch der Präsentations-Veranstaltung meines neuen Bildbands „lucid dreams“ kombinieren, die am Vortag an gleicher Stelle stattfindet. Mehr Informationen gibt’s dann zu gegebener Zeit hier im Newsletter!
 
 
TIPP/EMPFEHLUNG:
Ari Jaaksi: „My pictures are lazy. Can I somehow energize them?“
 
Abschließend habe ich noch eine Empfehlung in Form eines hochinteressanten YouTube-Videos eines finnischen Fotografen, den ich bisher nicht auf dem Schirm hatte, seit Kurzem aber abonniere: Ari Jaaksi erläutert auf eine spannende, stets mit ein wenig Selbstironie gewürzte Art, wie es manches Mal von seinen eigenen Bildern gelangweilt ist, woran das seiner Meinung nach liegt, und mit welchen Mitteln er für Abhilfe sorgt. Unbedingt anschauen – allein schon wegen des finnischen Akzents! :)
 

 
 
A pro pos „camera gear“ … ich trenne mich von einem Objektiv, dem AF-S NIKKOR 24-70 mm 1:2,8E ED VR. Zustand neuwertig (kaum auf der Kamera gewesen). Inkl. OVP und allen Papieren. Ein Jahr Gewährleistung. Inkl. Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Festpreis 1.000,00 Euro incl. 19% USt.
 

 
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
 



 
 
 
NEWSLETTER #29 (Februar 2022)
 
Februar – der Monat in dem die beste Ehefrau von allen und ich Geburtstag haben. Es ist gute Tradition, dass wir zum Geburtstag meines Lieblingsmenschen den ersten Urlaub des Jahres machen und weil das im letzten Jahr aus Gründen nicht ging, haben wir es dieses Jahr um so mehr genossen. Tradition ist es auch, dass ich an meinem Geburtstag arbeite, aber da sich das in der Regel auf Usedom abspielt, ist es ja irgendwie auch ein bisschen wie Urlaub. Ende der Woche geht’s wieder los und ich freue mich schon drauf.
 
Eine weitere Tradition würde ich gern an dieser Stelle etablieren – nämlich einen Geburtstags-Rabatt für meine treuen Newsletter-Empfänger! Wenn es schon keinen Weihnachts-Rabatt in meinem Webshop gibt und ich mich auch solchem „Gedöns“ wie „black friday“ und Co. verweigere, gibt’s das also künftig jedes Jahr in meinem Februar-Newsletter. Aber dazu später mehr (Ihr sollt schließlich noch aufmerksam weiterlesen …^^).
 
 


 
 

 
 
Beginnen wir mit der großartigsten Neuigkeit von allen: während meine „INSELJUGEND“-Ausstellung auf Föhr noch bis Ende November läuft, startet im Mai meine nächste große Ausstellung mit dem Titel „black is the color“ in der Leica-Galerie in Düsseldorf. Vom 13. Mai bis zum 31. Juli gibt es eine Retrospektive meiner Schwarzweiss-Fotografie zu sehen und der Name „black is the color“ ist Programm – so viel kann ich schon jetzt verraten. Gemeinsam mit der Galeristin und Kuratorin Ulla Born bin ich in mein Archiv gestiegen (um ehrlich zu sein, befinde ich mich noch mitten darin), um einen Mix aus älteren Bildern und neuen Arbeiten zusammenzustellen, den wir Euch dann ab Mai präsentieren werden.
 
Der Prozess dieser Auswahl, die Zusammenstellung der Bilder, die Festlegung auf Formate und Anordnung der Exponate zählt zu den herausforderndsten, anstrengendsten und zermürbendsten im Leben eines Fotografen und ich möchte es definitiv nicht mehr missen!
 
Wie viel leichter es doch ist, Bilder zu MACHEN! Aber wie viel wichtiger gleichzeitig doch das „danach“ – und am Ende des Tages auch wie viel befriedigender. „Glücklich, aber mit den Nerven fertig“ – ich schätze, so wird es mir Anfang Mai gehen …
 
Zur Ausstellung wird es auch einen Ausstellungskatalog (Hardcover, 124 Seiten, Format 24x30cm) geben, der in begrenzter Auflage für 40,00 Euro sowohl in der Leica Galerie in Düsseldorf als auch versandkostenfrei in meinem Webshop erhältlich sein wird. Enthalten sind alle Bilder der Ausstellung und noch ein paar mehr sowie ein paar Texte, zu denen ich im nächsten Newsletter etwas sagen werde (da gibt’s nämlich noch eine kleine Überraschung). Da der Bildband lediglich in kleiner Auflage geplant ist, empfehle ich eine Vorreservierung Eures persönlichen von mir signierten Exemplars. Diese Möglichkeit räume ich exklusiv meinen Newsletter-Empfängern ein! Der Versand erfolgt am 12. Mai (alternativ persönliche Übergabe, wenn Ihr zur Ausstellungseröffnung kommt) – die Rechnung schicke ich ca. eine Woche vorher raus.
 
A pro pos Ausstellungseröffnung bzw. Vernissage: wie, was und wann wir genau vorhaben, verrate ich im nächsten Newsletter. In jedem Fall wird es während der gesamten Ausstellungsdauer immer wieder kleinere Veranstaltungen und vielleicht sogar Workshops geben – ich hab’s ja nicht weit nach Düsseldorf …
 
 


 
 
NEUE WORKSHOP-TERMINE
 
Eine der am häufigsten gestellten Fragen, die ich bekomme, lautet „wann gibt’s endlich wieder Workshops?“. Selbstverständlich habe ich das Thema nicht aus den Augen verloren und hinter den Kulissen bastle ich intensiv an einem neuen (wie ich finde, ganz großartigen) Workshop-Konzept, das ich im nächsten Jahr auf die Menschheit loslasse und auch das Thema Fotoreisen gehe ich ab 2023 wieder an – in diesem Jahr liegt mein Fokus auf den Ausstellungen und meinem neuen Bildband „lucid dreams“, der im September erscheint und mit dem ich anschließend auf Tour gehen will. Das bedeutet aber nicht, dass es dieses Jahr gar keine Workshops mit mir gibt – au contraire …!
 
Ganz kurzfristig gibt es z.B. noch einen freien Platz für meinen „Storytelling“-Workshop der Leica Galerie Ende März in Nürnberg. HIER könnt Ihr Euch anmelden!
 
Im November gibt es dann wieder zwei neue Termine für meinen „shoot your own mag“-Workshop auf Usedom – diese sind soeben online gegangen und aufgrund von Warteliste und Blindreservierungen stehen auch nicht mehr allzu viele Plätze zur Verfügung. HIER gibt’s mehr Infos – u.a. ein tolles Video, das Sarah Bugar letzten November gemacht hat und das die Stimmung bei diesem ganz besonderen Workshop sehr gut einfängt. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf Ende der Woche, wenn es für mich wieder „auf die Insel“ geht. Für zwei Workshops und wenn alles klappt, bleibe ich dann gleich da, um alles für mein viertes MeetUp vorzubereiten, das coronabedingt ausnahmsweise im März stattfindet (nachdem es im Dezember leider abgesagt werden musste).
 
Weitere Workshop-Termine – u.a. im Zusammenhang mit meiner Ausstellung in Düsseldorf – gebe ich im nächsten Newsletter bekannt.
 
 


 
 
UPDATE: INSELJUGEND – Die Ausstellung
 
Kurz vor der Eröffnung meiner „INSELJUGEND“-Ausstellung im MKdW Museum Kunst der Westküste auf Föhr habe ich sechs einminütige Videoclips eingesprochen, die Lust auf die Ausstellung machen sollen und in den nächsten Wochen und Monaten immer mal wieder in den sozialen Medien zu sehen sein werden. Nachfolgend könnt Ihr Euch alle Clips anschauen:
 
Inseljugend – Fotograf Andreas Jorns | Artist Talk #1 bis #6
 


 
 
Weitere Infos, Hintergrundberichte und Presseartikel zur Ausstellung im MKdW auf Föhr findet Ihr HIER!
 
 


 
 
NEUES VOM SHOP
 

 
First things first: Ausgabe #01 meines „aj“ Magazins (übrigens offiziell nie abgekündigt … ;)) ist ausverkauft! Deshalb gibt es auch das Bundle, bestehend aus den drei Ausgaben #01, #02 und #03 nicht mehr. Da sich dieses aber zuletzt großer Beliebtheit erfreut hat, habe ich den Abverkauf zum Anlass genommen, neue Bundles zu schnüren. Derer gibt es jetzt künftig drei (siehe Bild oben von rechts nach links):
 

 
Alles Bundles kommen mit einem satten Preisvorteil daher und das hat einen guten Grund, den ich hier nicht verheimlichen will: ich brauche Platz im Keller! In diesem Jahr steht noch zwei Mal die Spedition mit mehreren Paletten bedrucktem Papier vor der Tür und einen Anbau bekomme ich in der Kürze der Zeit nicht mehr genehmigt …
 
Das ist auch der Grund, warum der versprochene Rabatt-Code besonders großzügig ausfällt. 30,00 Euro gibt es auf alle Bestellungen meiner Softcover-Publikationen (mit Ausnahme von „Friday’s Child“) und zwar OHNE jede Mindestbestellmenge. Wer mit dem Rabatt-Code also z.B. Bundle 1 bestellt, bezahlt an der Kasse NICHTS (es sei denn, die Bestellung erfolgt aus dem Ausland – dann werden 10,00 Euro Versandkosten fällig)!
 
Der Rabattcode lautet RWFCQET4 und ist gültige für alle Bestellungen bis 31. März 2022! Er kann von jedem Besteller nur 1x eingelöst werden – nicht genutzte Beträge verfallen. Anwendbar ist der Gutscheincode auf alle Bestellungen folgender Produkte: „aj“ #02 und #03, „5 years“, „SASKIA“, „INVITED“ sowie die Bundles.
 
Mir ist durchaus bewusst, dass Viele von Euch bereits meine Publikationen besitzen, aber wenn dem so ist, macht doch einfach mal anderen Menschen eine Freude – einfach bei der Bestellung eine abweichende Versandadresse angeben! :)
 
Habt übrigens Verständnis dafür, dass der Versand ab nächster Woche nicht ganz so flott erfolgt wie Ihr das von mir gewohnt seid – ich bin wie bereits gesagt, ab Samstag auf Usedom. Von dort aus kann ich das ein oder andere schon koordinieren, aber mit ein paar Verzögerungen müssen wir dann doch rechnen.
 
 


 
 

 
 
Zu den Themen Publikation und Rabatt-Code passt auch der nachfolgende Beitrag:
 
Kollege Ben Hammer hat es wieder getan und mit seinem vierten Werk „Now and then“ hat er erstmals einen Hardcover-Bildband veröffentlicht, der so ganz anders daher kommt als seine ersten drei Werke. Und dennoch unverkennbar ein echter „Ben Hammer“ ist. Einen Blick in’s Buch gibt es HIER!
 
Mit dem Rabattcode „ANDREASJORNS15“ könnt Ihr „Now and then“ mit 15 Euro Rabatt und somit für 40,00 Euro bestellen! Oder klickt einfach HIER! (Rabatt wird an der Kasse automatisch abgezogen)
 
 


 
 
Abschließender fun fact:

Zwischen Wohl und Wehe liegt oft nur die „richtige“ Ausrichtung der Kamera … oder auch: wenn Du Deinem Coaching-Schüler nicht das Querformat ausgetrieben bekommst …^^
 
 

F: Simon Stelgens
 
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
 



 
 
 
NEWSLETTER #28 (Dezember 2021)
 

 
 
Morgen ist Weihnachten. Auch hier kehrt jetzt langsam so etwas wie Ruhe ein. Die letzten Tage des Jahres wollen die beste Ehefrau von Allen und ich einfach mal NICHTS tun – und zwar mit voller Inbrunst …
 
Eine letzte Folge „Radio Jorns“ nehme ich heute noch auf und morgen stehe ich den ganzen Tag in der Küche, um den Gänsebraten für den Besuch bei meinen Eltern zu machen – soviel Tradition muss sein – und dann ziehen wir den Stecker und werden bis Silvester nur noch essen, lesen, spazieren gehen und schlafen. Und an Silvester läuft wie jedes Jahr „Pop around the clock“ auf 3Sat – der einzige Tag des Jahres, an dem der Fernseher mehr als 12 Stunden am Stück an ist (wer’s noch nicht kennt: unbedingt nachmachen! Ab 6:00 Uhr geht’s los an Silvester und das Ganze läuft bis 6:00 Uhr an Neujahr – ein Konzert nach dem anderen …).
 
 


 
 
„INSELJUGEND“ – meine erste museale Ausstellung
 
Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es endlich soweit: vor wenigen Tagen haben sich die Pforten für meine erste museale Ausstellung geöffnet. Fast ein Jahr lang präsentiert das Museum Kunst der Westküste auf Föhr mein Projekt „INSELJUGEND“. 56 Bilder (Schwarzweiss und Farbe!), begleitet von erläuternden Texten und Zitaten der Jugendlichen sind im Museum zu sehen. Flankiert wird das Ganze von einem großartigen Bildband zur Ausstellung, der auf 176 Seiten über 100 Bilder zeigt (nebst begleitenden Texten – u.a. einem ausführlichen Interview mit mir) und der jetzt für 30,00 Euro in meinem Webshop erhältlich ist (auf Wunsch signiere ich Euch natürlich den Bildband – bitte einfach bei der Bestellung angeben!).
 
Es ist schwer in Worte zu fassen, was das Ganze für mich bedeutet und ganz sicher werde ich all das erst sacken lassen müssen, wenn ich am Sonntag wieder zu Hause bin – zu viel prasselt gerade auf mich ein. Sonderführungen und zahllose Pressetermine halten mich schwer in Trab und verhindern, dass ich zum Nachdenken komme …
 
Unzähliges Material zur Ausstellung habe ich bereits jetzt, weshalb ich mich entschlossen habe, alles auf einer Webseite zu bündeln – guckst Du HIER!
 
Dort findet Ihr u.a. einen 3D-Rundgang durch die Ausstellung, einen kleinen Einblick in den Bildband zur Ausstellung und die ersten Presseberichte (z.B. einen Beitrag vom NDR-Fernsehen). Was Ihr dort nicht findet, sind Bilder von der „Sneak Preview“, die wir zwei Tage vor der offiziellen Ausstellungseröffnung mit der Oberstufe der Eilun Feer Skuul gemacht haben. 80 Schüler und Schülerinnen durften sich die Ausstellung vorab anschauen und so manch eine/r hat sich dabei an der Wand entdeckt (die Aufnahmen, die dabei entstanden sind und die Ihr Euch nachfolgend anschauen könnt, hat Lukas Spörl aus Berlin gemacht).
 
 

Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin Foto: Lukas Spörl, Berlin

 
 


 
 
Ikke im SWAN … :)
 
Nie zuvor habe ich ein derart langes Interview gegeben wie für die aktuelle Ausgabe (Nr. 13) des SWAN Magazins. Was dabei rausgekommen ist, könnt Ihr jetzt auf über 40 Seiten nachlesen – garniert mit vielen Bildern, darunter einigen, die bisher unveröffentlicht sind. Dazu gibt’s Interviews und Bilder von vier weiteren großartigen Kollegen, so dass ich hier gern eine Kaufempfehlung ausspreche. Bestellen könnt Ihr das Ganze HIER!
 
 

 


 
 
CHARITY-AKTION
 
Versprochen ist versprochen …
 
Normalerweise spende ich im Verborgenen, aber natürlich möchte ich gern all jenen, die sich an meiner Hochwasser-Charity-Aktion beteiligt haben, den Nachweis erbringen, dass sich ihr Einsatz (nämlich die Bestellung meines Bildbands „diversity“) gelohnt hat. Mein angestrebtes Ziel von 100 verkauften Exemplaren haben wir zwar knapp verpasst, aber 4.000 Euro sind dann doch zusammengekommen. Da ich keine geraden Quersummen mag (fragt nicht! was das angeht, bin ich ein echter Monk), habe ich selbst noch etwas dazu gepackt und soeben 4.444 Euro (iterative Quersumme 7 = meine Glückszahl) an die „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen.
 
 

 
 
Vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben!
 
 


 
 
„NUDE“ – Ausstellung in Linz / Österreich
Neuer Termin: 15.06.2023 bis 13.07.2023!
 
Wenn man so will, beinhaltet die Überschrift eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: meine geplante Ausstellung „NUDE“ in Linz findet NICHT im April 2022 statt. Aus unterschiedlichsten Gründen, von denen einer natürlich die unsichere Corona-Situation ist, die konkrete Planungen insbesondere des Rahmenprogramms deutlich erschwert. Ein anderer Grund ist eher erfreulich: im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema, das ich in der Ausstellung möglichst divers präsentieren will, habe ich einen Aufruf auf Instagram gestartet, dessen Resonanz mich wirklich aus den Schuhen gehauen hat. Das Feedback war so groß, dass ich beschlossen habe, mir mehr Zeit bei der Umsetzung zu lassen UND zusätzlich auch einen flankierenden Bildband zur Ausstellung zu produzieren. Im Juni 2023 wird es also einen Bildband „NUDE“ von mir geben, in dem alle Arbeiten aus der Ausstellung (und viele weitere mehr) versammelt sein werden!
 
 

 
 
Und noch eine weitere gute Nachricht gibt es: damit meine österreichischen Freunde nicht bis zum Sommer 2023 warten müssen, komme ich voraussichtlich im September oder Oktober 2022 für die Präsentation meines nächsten Bildbands „lucid dreams“ (der am 1. September 2022 veröffentlich wird) nach Österreich – geplant sind Termine in Linz, Graz und Wien*. Nähere Informationen dazu gibt’s in einem der kommenden Newsletter.
 
*Solltet Ihr Zugriff auf eine passende Location für eine solche Veranstaltung haben oder Jemanden kennen, bei dem das so ist, meldet Euch gern bei mir! Ich bin bei meinen Planungen darauf angewiesen, dass ich einen Raum zur Verfügung habe, in dem ich mit dem Beamer ein paar Bilder an die Wand werfen kann.
 
 


 
 
NEUE WORKSHOP-TERMINE
 
Derzeit sind keine Workshops bei mir buchbar, was aber nicht bedeutet, dass ich diesbezüglich untätig bin – im Gegenteil! Mit ein wenig Glück kann ich Euch im nächsten Newsletter bereits neue Workshops und neue Termine präsentieren.
 
 


 
 
 
Einstweilen wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest, das Ihr hoffentlich im Kreise Eurer Lieblingsmenschen verbringen könnt. Und für 2022 wünsche ich uns allen nur das Allerbeste! :)
 
Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
 



 
 
 
NEWSLETTER #27 (November 2021)
 
Eines kann man meinem Newsletter nicht vorwerfen – nämlich, dass er eine spamartige Frequenz hätte …^^
 
Ja, es ist schon wieder ein paar Tage her (über zwei Monate, wenn man ehrlich ist), aber dafür ist mein neuer Newsletter so vollgepackt mit Informationen wie schon lange nicht mehr. Ich schließe daher nicht aus, dass es damit auch der letzte Newsletter in diesem Jahr ist. Übrigens ist es reiner Zufall, dass mein neuer Newsletter ausgerechnet am so genannten „black friday“ kommt, von dem ich bekanntermaßen gar nicht mal so viel halte (und das ist schon stark aufgerundet), weshalb ich lieber gleich zu Beginn darauf hinweise, dass ich im gesamten November-Newsletter keinen einzigen Rabatt-Code o.ä. versteckt habe. Aber selbstverständlich würde ich mich freuen, wenn Ihr trotzdem weiter lest – möglichst bis zum Ende. Ich hab mir nämlich viel Mühe damit gegeben! :)
 
 


 
 
First things first: das diesjährige MeetUp auf Usedom fällt aus. Schon wieder. Gestern Abend habe ich die Reissleine gezogen. Aber halt …! Das ist so eigentlich nicht ganz richtig; denn in Absprache mit dem Hotel Baltic habe ich mir etwas überlegt. Frei nach dem Motto „was Fussball und Olympia kann, können wir schon lange“, findet das MeetUp 2021 sehr wohl statt, aber drei Monate später und somit vom 10.-13. März 2022. Und der Termin des MeetUp 2022 steht auch schon fest, nämlich der 1.-4. Dezember 2022.
 
 

 
 
Also aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. Die Vorfreude kann ab jetzt wieder beginnen und die Ärmel werden auch wieder hochgekrempelt. Jetzt wird’s dann halt einfach NOCH schöner als eh schon geplant. Und ein MeetUp mit längeren Tagen und tendenziell höheren Temperaturen hat ja vielleicht auch mal etwas für sich …
 
Mehr Infos gibt es HIER. Bei Interesse meldet Euch fix an. Das Zimmerkontingent ist begrenzt.
 
 


 
 
DABEI WAR ICH GERADE ERST AUF USEDOM
 
Übrigens bin ich erst vor wenigen Tagen von Usedom zurückgekehrt, wo ich innerhalb von drei Wochen drei Workshops gegeben habe. Was sich nach viel Stress anhört, war es einerseits zwar irgendwie auch, aber es war auch eine ganz großartige Erfahrung, nach langer Zeit endlich wieder meinen „shoot your own mag„-Workshop machen zu können. Und weil es so lange gedauert hat, war die Lister derer, die sich bereits vor langer Zeit dafür angemeldet hatten, relativ lang. Und so wurde aus ursprünglich mal EINEM geplanten Workshop im November drei …
 
Warum ich diesen Workshop so sehr mag, kann man vielleicht nachvollziehen, wenn wenn man das nachfolgende Video gesehen hat, das die liebe Sarah Bugar in der zweiten Woche gemacht hat – „en passant“ neben ihrem eigentlichen Model-Job … :)
 
 

 
 


 
 
Ausstellung „JORNS & Friends“
 
Viele Highlights hatten wir geplant für das diesjährige MeetUp (das nun im März des nächsten Jahres stattfindet), aber DAS Highlight schlechthin ist sicher die erste Ausstellung, die ich gemeinsam mit meinem lieben Freund Jürgen Höppner unter dem Titel „Jorns & Friends“ konzipiert habe. Sie ist der Startschuss zu einer Dauerausstellung mit wechselnden Inhalten im Baltic Hotel, womit ich quasi unter die Galeristen und Kuratoren gehe. Jedes Jahr zum MeetUp gebe ich drei Künstlern bzw. Künstlerinnen die Gelegenheit, ihre Bilder auszustellen. Bewerben können sich alle Teilnehmer*Innen des MeetUps. Einzelheiten zu den Voraussetzungen gebe ich im März beim MeetUp bekannt. Nur so viel schon mal vorab: die ausgewählten Arbeiten werden über das MeetUp hinaus für einen Zeitraum von 3-6 Monaten in der Galerie des Hotels zu sehen sein. In der restlichen Zeit des Jahres werden dann meine Bilder dort hängen.
 
 

 
 
Die erste Ausstellung läuft bis Ende Juli 2022 und beinhaltet Arbeiten von Franziska Korries, Jürgen Höppner, Timo Karnatz und meiner Wenigkeit und selbstverständlich gibt es dazu einen schicken Flyer mit ergänzenden Informationen (siehe Bild oben und unten). Aber selbstverständlich ersetzt der Flyer nicht den Besuch der Ausstellung, von der ich mit einer Ausnahme (siehe nächstes Kapitel) bewusst KEINE Exponate online zeige. Usedom ist immer eine Reise wert und jetzt gibt es definitiv einen weiteren Grund dafür! :)
 

 
 


 
 
SEHEN SIE HIN!
 

 
Aus dem Flyer ist es schon zu ersehen. Ein Teil der „Jorns & Friends“-Ausstellung sind die Ergebnisse meines Projektes, das ich im September d.J. gemeinsam mit den Verantwortlichen der Parkresidenz am Germanswald in Villingen-Schwennigen umgesetzt habe. Bereits zum zweiten Mal haben wir zusammengearbeitet und herausgekommen sind Bilder, die auf den ein oder anderen beklemmend oder gar verstörend wirken können, aber das ist durchaus beabsichtigt. Es sind Bilder einer Utopie, die nicht mehr allzu weit von der Realität entfernt ist. Bilder, die aufrütteln, weil sie den Finger in die Wunde legen.
 
HIER geht’s zu den Bildern und dem (sehr wichtigen) begleitenden Text.
 
 


 

 
 
VORTRAG BEI DER ERSTEN PHOTOPIA IN HAMBURG
 
Ende September gab’s die erste PHOTOPIA in Hamburg, das sich damit anschickt, das neue „Mekka“ der Fotografie-Enthusiasten zu werden. Das Konzept ist vielversprechend und in meinen Augen auch beim ersten Mal schon interessanter als das, was man zuletzt von der Photokina her kannte. Wenn sich im Oktober 2022 das nächste Mal die Pforten öffnen, werden es sicher auch deutlich mehr Besucher als bei der Premiere sein, die natürlich etwas unter den pandemiebedingten Einschränkungen zu leiden hatte.
 
Ich hatte das große Vergnügen, mir am Samstag mit anderen großartigen Kollegen und Kolleginnen die Bühne teilen zu dürfen, in dem ich einen Vortrag über meine Fotografie gehalten habe. Wer nicht live dabei sein konnte, kann sich das Ganze HIER noch mal anschauen.
 
Für meine Newsletter-Empfänger habe ich darüber hinaus noch ein besonderes „Schmankerl“ – HIER habt Ihr Zugriff auf alle Vorträge, die es auf der PHOTOPIA zu sehen gab und wenn Ihr da mal reingeschaut habt, werdet Ihr mir recht geben, wenn ich sage, dass das doch eine sehr interessante Sache war. Für diesen Link benötigt Ihr übrigens Benutzername und Passwort:
 
Benutzername:   ph21conf-part
Passwort:       ph21#conference
 
 
Viel Spass beim Anschauen!
 
 


 
VORTRAG BEI DEN NIKON DAYS
 
Übrigens fand Nikon selbst den Vortrag so gut, dass sie mich anlässlich der kürzlich veranstalteten Nikon Days eingeladen haben, das Ganze noch mal in etwas gemütlicherer Atmosphäre einzusprechen. Etwas ungewohnt, so (mehr oder weniger) gemütlich auf dem Sessel sitzend, aber irgendwie halt mal etwas anderes … Schaut doch mal rein – Bild- und Tonqualität sind definitiv vom Feinsten … :)
 
 

 
 
HIER könnt Ihr Euch übrigens alle Videos anschauen, die während der diesjährigen Nikon Days produziert wurden – von uns mit vielen großartigen Kollegen*Innen (ggf. ist vorab eine kostenfreie Registrierung erforderlich). Viel Spass beim Anschauen!
 
 


 

 
INSELJUGEND – Der Ausstellungskatalog
(jetzt vorbestellen!)

 
In Kürze ist es endlich soweit: meine erste museale Ausstellung öffnet ihre Pforten: am 12.12.2021 ist die Vernissage für eine Ausstellung, die beinahe 1 Jahr lang im Museum Kunst der Westküste (MKdW) zu sehen sein wird. Im Dezember bin ich für 2 Wochen auf Föhr – nicht nur für die Ausstellungseröffnung, sondern auch für diverse Presse- und Medientermine – so wird es z.B. auch der NDR von der Ausstellung berichten. Mehr dazu dann im nächsten Newsletter.
 
Zur Ausstellung wird es auch einen „Katalog“ geben: 176 Seiten, Hardcover, im Format 27×27 cm. Gefüllt mit über 100 Farb(!)- und Schwarzweissfotos aus der Ausstellung (und Bildern, die dort nicht zu sehen sind). Anders als in meinen bisherigen Bildbänden gibt es aber auch erläuternde Texte (deutsch mit englischer Übersetzung) aus der Feder verschiedener Autoren*In, die das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben und damit ein umfassenden Bild dieses einmaligen Projektes zeichnen.
 
Ab sofort ist der Ausstellungskatalog in meinem Webshop zum Preis von 30,00 Euro vorbestellbar: KLICK! (inkl. Verandkosten innerhalb Deutschlands – für Bestellungen aus dem Ausland fallen 10,00 Euro Versandkosten an). Der Versand erfolgt ab 20. Dezember. Vorbesteller dürften den Katalog somit noch pünktlich zu Weihnachten erhalten.
 
 


 
 
„lucid dreams“ – SNEAK PREVIEW
 
Zum (beinahe) Abschluss des heutigen Newsletters gibt es noch ein absolutes Highlight – nämlich eine kurze Vorschau auf das, was Ihr im nächsten Jahr in Form eines neuen Bildbands von mir erwarten dürft …
 

 
 
Neugierig geworden? Dann schaut doch ab jetzt hin und wieder mal auf der eigens eingerichteten Webseite vorbei …: KLICK!
 
 


 

 
Mit dem MeetUp habe ich den Newsletter begonnen und mit dem MeetUp will ich quasi schließen; denn wenn die Absage überhaupt etwas Gutes hat, dann ist das die Tatsache, dass ich damit unvermutet zu ein paar freien Tagen gekommen bin, die ich dafür nutzen werde, mal wieder ein paar Folgen von „Radio Jorns“ aufzunehmen. Pünktlich zum „1-jährigen“ Bestehen gibt’s dann wieder „auf die Ohren“.
 
Am 1.12.2020 bin ich das erste Mal mit diesem Podcast-Format auf Sendung gegangen und ich glaube, ich habe selber nicht geahnt, dass es nicht nur mir, sondern auch anderen Menschen so viel Spass macht. Immerhin 43 Folgen sind es dann im ersten Jahr geworden (und vielleicht kommt ja Folge #44 noch bis Ende des Monats dazu) und das macht mich schon ein wenig stolz. Ich sage an dieser Stelle daher artig „DANKE!“ für Euer Feedback zu „Radio Jorns“ und mache erst mal weiter damit (wär ja nicht das erste Mal, dass sich eine Schnapsidee langfristig etabliert …).
 
 


 
 
Im nächsten Newsletter (Ende Dezember oder Anfang Januar) gibt es Updates bzgl. neuer Workshop-Termine und der sonstigen Veranstaltungen – vor allem, was meine diversen Ausstellungen in 2022 angeht. Da kann ich auch schon jetzt sehr interessante Neuigkeiten versprechen.
 
Einstweilen wünsche ich eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest, das Ihr hoffentlich im Kreise Eurer Lieblingsmenschen verbringen könnt.
 
Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
 



 
 
 
NEWSLETTER #26 (September 2021)
 
Heute ist Montag. Und wie haben die Boomtown Rats schon gesungen? Das ist eigentlich eher ein „geht so“-Tag und tatsächlich bin ich heute ziemlich platt, dabei sind die Wochenenden doch eigentlich zum Ausruhen da. Aber die Müdigkeit wird überlagert von einer tiefen Zufriedenheit, denn in den vergangenen zwei Tagen war es endlich (!) soweit – der erste Workshop seit über einem Jahr … Hallelujah! Ich war in Nürnberg und habe dort auf Einladung des hiesigen Leica Stores einen Workshop gegeben, den ich mit allen Teilnehmern schon am Freitag Abend quasi „eingeläutet“ habe – standesgemäss bei Pizza und fränkischem Bier. Anschließend konnte eigentlich schon gar nichts mehr schiefgehen und so war es dann auch. Jetzt sind wir alle wieder zuhause und lassen die gewonnenen Erkenntnisse sacken, wofür die Teilnehmer wahrscheinlich noch etwas länger benötigen als ich …^^
 
 

Foto: Michel Birnbacher Foto: Michel Birnbacher Foto: Michel Birnbacher

 
PS: für den Zusatztermin dem 26./27. März 2022 gibt es noch freie Plätze! Mehr Informationen findet Ihr HIER!
 
 


 
 

 
Spass hat’s gemacht und so freue ich mich jetzt noch viel mehr auf den November, wenn ich endlich auch wieder zum Workshop auf Usedom sein werde, was mich direkt zum Thema bringt: es gibt wieder einen freien Platz für den Workshop „shoot your own mag“ vom 14. bis 21. November! Wer dabei sein will, sollte sich schnell melden – die Plätze sind in der Regel blitzschnell vergeben und auch die beiden Termine im Februar und März 2022 sind bereits ausgebucht!
 
 


 
 

 
 
In Kürze ist es soweit – die Photopia startet in Hamburg! photokina war gestern, jetzt also „Photopia“ und ich bin wirklich sehr gespannt darauf. An zwei Tagen werde ich vor Ort sein – am Freitag als interessierter Besucher und am Samstag stehe ich dann selbst auf der Bühne. „Meine Fotografie: reine Gefühlssache!“ lautet der Titel meines Vortrags, den ich dort halten werde und an dem Skript werde ich die nächsten Tage noch fleissig arbeiten. Ich stehe übrigens einmal auf der Purple Stage der Creative Content Conference (hierfür benötigt Ihr ein spezielles Ticket) und ein paar Stunden später noch mal auf der Photopia Stage (hierfür reicht das „normale“ Ticket für Samstag Nachmittag – es gibt zwei Slots pro Tag, da müsst Ihr beim Kauf drauf achten!). Samstag Abend nach dem letzten Vortrag auf der Creative Content Conference, wo viele tolle Kollegen*Innen am Start sind, gibt es dann noch einen gemütlichen Umtrunk mit allen Interessierten. Ich würde mich freuen, wenn ich dem ein oder anderen von Euch in Hamburg begegne!
 
 


 
 
NEUES VOM SHOP (1)

Kein spezieller Anlass, kein Jubiläum und kein besonderes Datum, sondern „einfach so“ – wenn man so will, als „DANKESCHÖN“ für all die Resonanz, die Treue und die Unterstützung: ab sofort berechne ich für meine Publikationen im Inland keine Versandkosten mehr – das Porto für Bestellungen aus dem europäischen Ausland (inkl. Schweiz) ist bei 10 Euro gedeckelt!
 
 


 
 

 
NEUES VOM SHOP (2): CHARITY-AKTION
 
Mittlerweile sind etliche Wochen vergangen seit der Hochwasser-Katastrophe in weiten Teilen Deutschlands. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren; sind unverschuldet in grosse Not geraten.
 
Natürlich habe auch ich mir überlegt, wie ich helfen kann; denn eines ist völlig klar: zur Tagesordnung übergehen können wir längst noch nicht. Bis für alle Betroffenen wieder so etwas wie Normalität einkehrt, wird noch eine sehr lange Zeit vergehen!
 
Folgendes habe ich mir überlegt: ich werde sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf meines Bildbands „diversity“ in 2021 an die deutsche Flutopferhilfe spenden – heisst also rückwirkend für alle Verkäufe ab 1. Januar bis Ende diesen Jahres – und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich mit Eurer Bestellung dabei unterstützt. Es ist ein sehr schöner Bildband und ich mag ihn immer noch sehr gern! Der ein oder andere besitzt ihn zwar schon, aber erstens geht der Trend ganz klar zum Zweitbuch und zweitens könnt Ihr ja ggf. einem lieben Mitmenschen damit eine Freude bereiten.
 
Vor knapp vier Wochen habe ich die Aktion erstmals auf Facebook angekündigt und seitdem ist tatsächlich viel passiert! Zahlreiche Bestellungen sind eingegangen und somit wächst die Spendensumme, die ich Ende des Jahres überweisen werde. Ich danke allen Bestellern für die Unterstützung – auch im Namen der vielen Betroffenen der Katastrophe. Ich würde mich freuen, wenn ich auch mit diesem Newsletter noch den ein oder anderen von Euch animieren kann, mitzumachen. Vielen Dank schon mal an dieser Stelle!
 


 

 
 
NEUES VOM SHOP (3)
 
Meine limitierten Silbergelatineprints sind jetzt grundsätzlich in drei verschiedenen Größen verfügbar – und somit für (fast) jede(n) Wandgrösse bzw. Geldbeutel. An der Limitierung auf insgesamt (!) 10 Exemplaren ändert sich selbstverständlich nichts!
 
 


 
 

Last but not least …: die Resonanz auf das MeetUp im Dezember auf Usedom ist gewaltig – so gross, dass ich wahrscheinlich die Anmeldefrist verkürze und Anfang Oktober „den Laden dicht mache“. Wer also dabei sein will und sich noch nicht angemeldet hat, sollte sich sputen! Es erwartet Euch ein tolles Programm und viele fotoverrückte Menschen. Nähere Infos – auch zum Hygienekonzept etc. – gibt’s in Kürze (nachzulesen als Erstes in meiner gleichnamigen Facebook-Gruppe). Aktuell gehe ich davon aus, dass wir das Event als „2G-Veranstaltung“ durchziehen werden.
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
 


 
 
 
NEWSLETTER #25 (Juli 2021)
 
Mitte Juli … die Dinge gehen schon (beinahe) wieder ihren gewohnten Gang. Mit etwas gebremstem Schaum noch, aber tatsächlich ist das Stadium erreicht, in dem ich wieder anfange zu planen – alles bekommt wieder etwas mehr „Konturen“, Ideen werden Realität. Und weil so lange Stillstand war, möchte man am liebsten alles, was man in der „Schublade“ hat, SOFORT umsetzen. Aber eines nach dem anderen …


©2021 Tom Klein

… und das im wahrstem Sinne des Wortes. Eigentlich war der Newsletter schon in der letzten Woche „quasi fertig“ und sollte an Euch rausgehen, aber dann kam die große Flut über weite Teile Deutschlands hereingebrochen und es erschien mir nicht so ganz passend, fröhlich von meinen fotografischen Aktivitäten zu berichten während vielen Menschen buchstäblich das Wasser bis zum Halse steht. Jetzt könnte man mit Fug und Recht sagen, dass es irgendwo auf der Welt immer Elend gibt und dass es ja trotzdem irgendwie weiter gehen muss und dass es ja auch etwas geben muss, was den Menschen weiterhin ein Lächeln auf das Gesicht zaubert und tatsächlich sehe ich das in weiten Teilen genau so … und trotzdem …


©2021 Tom Klein

So habe ich mich in den letzten Tagen auf ein paar andere Dinge besonnen und Nachbarschaftshilfe geleistet, gespendet und Spendenaufrufe geteilt. Eben im Rahmen meiner Möglichkeiten geholfen und das will ich auch mit diesem Newsletter tun und meine Reichweite dafür nutzen, um auf ein Spendenprojekt meines Trierer Kollegen Tom Klein hinzuweisen, das exemplarisch für viele kleine und große Aktionen steht, die ich für unterstützenswert halte. Tom verkauft Fine-Art-Prints von zwei Hochwasser-Motiven und der Verkaufserlös geht in voller Höhe in die Flutopfer-Hilfe (Tom trägt die Produktionskosten der Prints aus eigener Tasche). HIER kommt Ihr zu seiner Aktion auf Facebook. Wer nicht auf Facebook unterwegs ist, kann Tom auch per Mail kontaktieren: info@tomklein.photo. Es handelt sich um eine Edition von je Motiv („Ausflugsschiff“ und „Alter Krahnen“ – Bilder siehe oben) auf 25 Exemplaren limitierten 20x30cm Prints auf Hahnemühle Baryta.

Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr Tom und damit all die Betroffenen aus den Überflutungsregionenn unterstützt! DANKE!


#kaffeekuchenkamera

Mein im Lockdown begonnene Projekt „KaffeeKuchenKamera“ – ursprünglich als ein Zeitvertreib und „langsam wieder reinkommen“ angedacht, hat mir in den letzten Wochen so viel Spass gemacht, dass ich es langfristig fortführen will. Grund dafür sind Menschen wie Sven (siehe unten), den ich in Berlin besucht habe. Wir haben auf seiner Terrasse gesessen und tolle Gespräche geführt. Ich mag es, Menschen zuzuhören, die sich für Dinge begeistern können und Sven habe ich besonders gern zugehört. Ich behaupte mal, dass die allermeisten Deutschen seine Stimme kennen – möglicherweise mit Ausnahme Derer, die noch nie etwas von Marty McFly und den Filmen „Zurück in die Zukunft“ gehört haben … :)

Aber „KaffeeKuchenKamera“ hat jetzt erst mal Sommerpause – irgendwann im Herbst mache ich weiter in diesem Projekt und besuche die nächsten Protagonisten*Innen auf meiner langen Liste. In wenigen Tagen geht’s für zwei Wochen nach Österreich und Süddeutschland – für diverse Coachings, aber auch für mein „anderes“ neues Foto-Projekt. Womit wir schon bei einem Thema wären, das mich die nächsten 12 Monate intensiv beschäftigen wird und mich in den letzten Wochen auch schon schwer beschäftigt hat. Was im Februar mit einer fixen Idee begann und die darauf folgenden drei Monaten intensiv durchdacht wurde, nimmt seit Anfang Juni so langsam Formen an. Die ersten Fotoshootings sind im Kasten und was für welche! Einen ganzen Tag habe ich in einem Zirkuszelt fotografiert – habe die Manege zu meiner „Foto-Bühne“ gemacht. Ich stand in strömendem Regen auf einem Deich und bei untergehender Sonne im Wattenmeer. Das Projekt wird mich in die Berge führen und unter Wasser. Ich arbeite das erste Mal seit vielen Jahren wieder mit einer MakeUp-Artistin und auch hinsichtlich der eingesetzten Blitz- und Kameratechnik geht es in gewisser Weise „back to the roots“. Das Ergebnis gibt es im nächsten Jahr zu sehen: mein neuer Bildband erscheint im September 2022 und er wird definitiv „anders“ sein als die sechs Bildbände davor. Und deswegen freue ich mich auch, dass es endlich wieder eine große Releaseparty geben wird. Eine Releaseparty mit Ausstellung, aber dazu zu gegebener Zeit mehr.


A pro pos „Ausstellung“: ich habe mir ja tatsächlich lange Zeit mit meiner ersten Ausstellung gelassen, aber die im Dezember beginnende Ausstellung meines „INSELJUGEND“-Projektes auf Föhr wird die Initialzündung für drei (!) weitere Ausstellungen im nächsten Jahr sein. Alle Ausstellungen werden flankiert von einem interessanten Rahmenprogramm inkl. Workshops, Vorträgen etc. Die erste Ausstellung in 2022 wird wie bereits angekündigt die Ausstellung „NUDE“ in der Tummelplatzgalerie im österreichischen Linz sein. Dort wird es dann nicht nur bereits bekannte Aktaufnahmen von mir zu sehen geben, sondern auch einiges an neuen Bildern. Im Herbst beginnen wir mit der detaillierten Konzeption und dann wird es auch mehr Infos zu dem geben, was wir da vor haben. Fakt ist: ich werde selbstverständlich nicht nur zur Vernissage vor Ort sein!

EMPFEHLUNG / AUSSTELLUNGEN
Und wo wir schon bei Ausstellungen sind … heute habe ich keine Bildband-Empfehlungen für Euch, dafür aber Hinweise auf drei Ausstellungen wirklich großartiger Künstler*Innen. Bei der ersten müsst Ihr Euch sputen; denn die geht tatsächlich nur noch bis zum kommenden Wochenende, aber sie lohnt sich wirklich!

ESTER HAASE – „MOVE!
noch bis 24. Juli in der Leica-Galerie in Düsseldorf
Infos gibt es hier: https://de.leica-camera.com/Leica-Galerien/Leica-Galerie-Düsseldorf/News-Programm/MOVE!-Esther-Haase

ANTON CORBIJN – „ALL DRESSED UP
bis zum 21. August in der Galerie Anita Beckers in Frankfurt
Infos gibt es hier: https://galerie-beckers.com/exhibitions/#1500294674995-a54b5ed0-dd53

ERWIN OLAF – „UNHEIMLICH SCHÖN
bis zum 26. September in der Kunsthalle München
Infos gibt es hier: „https://www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/erwin-olaf/

Die Esther Haase – Ausstellung habe ich insgesamt drei mal besucht. Beim letzten Mal hatte ich das Vergnügen, die überaus sympathische Kollegin persönlich kennenzulernen und mit ihr plaudern zu können. Auch an dieser Stelle sei noch mal auf ihren Bildband „Esther’s World“ hingewiesen (womit ich dann doch mindestens eine Bildband-Empfehlung ausgesprochen hätte …). Denn die zweite folgt zugleich: ich habe schon in „Radio Jorns“ auf den wirklich gelungenen Bildband „Unheimlich schön“ von Erwin Olaf hingewiesen und ich wiederhole die Empfehlung gern auch an dieser Stelle. Der Bildband ist gleichzeitig der Ausstellungskatalog für die gleichnamige Ausstellung in München und ich freue mich schon sehr, dass ich die Gelegenheit habe, mir diese am kommenden Wochenende anzuschauen. Vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen von Euch in der Kunsthalle … :)


MEIN „INSELJUGEND“-PROJEKT IM TV
Ich freue mich, dass ARTE im Rahmen der Sendereihe „Twist“ ein paar Sendeminuten meinem Fotoprojekt „Inseljugend“ gewidmet hat, für das ich auf Einladung des Museum Kunst der Westküste in den letzten 1,5 Jahren viele Wochen auf der Insel Föhr verbracht habe. Wie das so ist, wenn die Sendezeit knapp und die Themen vielfältig sind, müssen viele Stunden Dreh auf wenige Minuten komprimiert werden, aber mir war es wichtig, dass auch einige der Protagonist*Innen zu Wort kommen. So gibt’s erfreulich wenig von mir selbst, dafür aber um so mehr Bilder vom Projekt zu sehen, die hoffentlich Lust machen, sich das Ganze ab Dezember in der Ausstellung auf Föhr anzuschauen (am 12.12. geht’s los im MKdW – die Ausstellung läuft bis zum 27. November 2022). Die Folge wurde Ende Juni ausgestrahlt und ist jetzt in der ARTE-Mediathek zu sehen (Klick oben auf’s Bild!).


AJ ONLINE
Fotografie-Plattformen im Internet gibt es unzählige, aber die wirklich guten sind tatsächlich rar gesät. Ich habe mich in der Vergangenheit von vielen wieder verabschiedet, aber auf einer bin ich jetzt wieder vertreten, um die es lange Zeit tatsächlich auch etwas ruhiger geworden war. Jetzt ist sie seit geraumer Zeit mit neuem Team wieder am Start und das Ganze sieht äusserst vielversprechend aus. Die Rede ist von 1x.com, einer internationalen Plattform mit Sitz in Schweden, deren Inhalte kurartiert werden und die vielleicht auch diesem Grund ein erfreulich hohes Qualitätsniveau besitzt. Es lohnt sich wirklich, dort mal auf die virtuelle Reise zu geben, sich die unterschiedlichsten virtuellen Ausstellungen anzuschauen und sich inspirieren zu lassen. Und wenn Ihr damit fertig seid, könnt Ihr ja auch noch bei mir vorbeischauen: https://1x.com/ajorns

AJ OFFLINE
Ende September könnt Ihr mich auf der PHOTOPIA in Hamburg treffen. Die Quasi-Nachfolge-Veranstaltung der Photokina geht mit einem interessanten Konzept an den Start und ich bin schon sehr gespannt, was genau uns alle dort erwartet. Ich werde an einem Tag für Nikon auf der Bühne stehen und einen ganz und gar untechnischen Vortrag halten – so viel kann ich schon mal verraten. Mehr Infos dann im nächsten Newsletter. Wer schon mal ein paar Infos zur PHOTOPIA haben möchte – guckst Du HIER!


 


WORKSHOPS
Mein Workshop in Nürnberg im September ist längst ausgebucht, aber jetzt gibt es einen Zusatztermin im nächsten Jahr: am Wochenende 26./27. März 2022 komme ich erneut für meinen „Storytelling“-Workshop in die Leica Galerie nach Nürnberg. Einen Platz dafür kann man sich HIER sichern. Und selbstverständlich muss man NICHT mit Leica fotografieren, um an diesem Workshop teilnehmen zu dürfen. Allerdings wird es sich der Veranstalter nicht nehmen lassen, Euch mit dem ein oder anderen Leihgerät davon zu überzeugen, dass das schon eine feine Sache ist … so’ne Leica … ;)

Für meinen „Shoot your own mag“ – Workshop auf Usedom gibt es auch wieder einen Termin mit freien Plätzen (aktuell noch 2): vom 20.-27. Februar könnt Ihr bei diesem wirklich einmaligen Workshop dabei sein und gleichzeitig so ganz nebenbei meinen Geburtstag und den eines Teilnehmers feiern. HIER gibt’s mehr Informationen (zum Workshop^^).

„WUNSCH-WORKSHOP“
Da ich im nächsten Jahr sehr viel in Sachen Ausstellungen unterwegs sein werde, beschränke ich mich im ersten Halbjahr auf den „Shoot your own mag“ – Workshop auf Usedom – zumindest was die von mir selbst veranstalteten Workshops angeht! Solltet IHR (Fotoclub, Verein, Gleichgesinnte) jedoch sagen „hey, wir sind genügend Leute, die Interesse haben, einen Workshop bei Dir zu machen„, dann schreibt mir! Ich komme zu Euch und mache einen Workshops mit/für Euch! Die Location organisiert Ihr, ich organisiere bei Bedarf ein oder mehrere Models für den Workshop. Die Konditionen bzgl. Anzahl der Teilnehmer und Workshop-Honorar vereinbaren wir individuell. Das Workshop-Thema konzipiere ich zugeschnitten auf Eure Wünsche/Bedürfnisse – sagt mir einfach, worum es Euch geht!

MEETUP!
Nachdem es im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, freue ich mich, dass wir uns (unter Einhaltung der dann gültigen Hygienevorschriften) im Dezember wieder auf Usedom bei meinem MeetUp treffen können. Die Resonanz ist großartig und im Hintergrund basteln die beste Ehefrau von allen und ich schon am Rahmenprogramm, das auch dieses Mal mit vielen tollen Vorträgen gespickt sein wird. Erneut sind wir in der ersten Dezemberwoche (Donnerstag bis Sonntag) zum Netzwerken, Quatschen, Fotografieren und Spass haben im Baltic Hotel in Zinnowitz auf Usedom zu gast. Das Rahmenprogramm beinhaltet neben den Vorträgen auch Fotoausstellungen und diverse Aktivitäten am Strand und und und … Konkretes vermelde ich dann nach und nach – bis Oktober kann man sich noch anmelden. Mehr Informationen findet Ihr HIER!


Eigentlich wollte ich dieses Mal einen Newsletter ohne Musiktipp machen – schließlich sollt Ihr regelmäßig bei „Radio Jorns“ reinhören (in Kürze geht Folge 37 online – gibt’s überall da, wo es Podcasts gibt) und dann kommt gerade die Nachricht über den Ticker, dass Iron Maiden am 3. September ihr neues Album (ihr 17. Studio-Album!) veröffentlichen. Und damit Ihr Euch genau so darüber freuen könnt wie ich, gibt’s hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack ….:

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!
Euer Andreas



NEWSLETTER #24 (Mai 2021)

Mitte Mai und es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen seit meinem letzten Newsletter. Anders als zuletzt noch waren diese Wochen durchaus produktiv, wovon ich nachfolgend ein wenig erzählen möchte. Zum Teil als Zusammenfassung der Informationen, die man bereits hat, wenn man mir in den sozialen Medien folgt, zum Teil aber auch mit Dingen, die ich in diesem Newsletter erstmals erzähle – vielleicht sogar exklusiv. Es soll sich ja „lohnen“, meinen Newsletter zu beziehen. Der ein oder andere ist zudem ja nicht oder zumindest nicht regelmässig in den sozialen Medien unterwegs – hinzu kommen all jene, die mir dort erst seit Kurzem folgen, weil sie mich auf einem Kanal gefunden haben, den ich normalerweise nicht bespiele. Wie z.B. YouTube. Dort gibt es seit wenigen Tagen ein Video von mir zu sehen, dass Stephan Wiesner mit seinem Kollegen Sebastian in meinem Atelier in Haan aufgenommen hat (das Bild oben zeigt einen Screenshot). Die Resonanz auf dieses Video verblüfft selbst einen alten Hasen wie mich – wirklich verrückt, was dieses Internetz so alles kann …^^ Wer es noch nicht gesehen hat: HIER geht’s lang!

„Radio Jorns“, mein etwas „anderes“ Podcast-Format erfreut sich weiterhin großer Popularität und das freut mich natürlich sehr! Was als ziemliche Schnapsidee im Dezember 2020 begann, hat sich bei einer kleinen aber feinen Fangemeinde etabliert und inzwischen sind bereits 31 Folgen im Kasten. 31x Musik und Fotografie für Liebhaber, wie ich es nenne und in der neuesten Folge erzähle ich ein wenig davon, wie ich zur Schwarzweiss-Fotografie gekommen bin, warum ich schwarzweiss für die schönsten aller Farben halte und warum ich Farbfotografie von anderen Künstlern*Innen durchaus mag, während ich mit meinen eigenen Versuchen eher hadere. Das Ganze garniert mit Musik, die es im einschlägigen Formatradio eher nicht oder nur selten zu hören gibt. Wer mag, hört einfach mal rein – HIER geht’s zur aktuellen Folge, aber natürlich gibt’s das Ganze auch bei allen gut sortierten Podcast-Anbietern wie Spotify, Apple & Co.

Wer sich übrigens über Radio Jorns, die darin enthaltenden Themen oder die von mir gespielte Musik mit Gleichgesinnten austauschen will, wer mir Fragen dazu stellen oder Anregungen geben will, den lade ich in meine Facebook-Gruppe „Radio Jorns“ ein – guckst Du HIER!

Die Frequenz der Folgen von „Radio Jorns“ ist übrigens nicht mehr ganz so hoch wie zu Beginn, als ich zum Teil zwei Folgen pro Woche eingesprochen habe – zuletzt gab es gar eine Pause von fast drei Wochen (zwischen Folge #30 und #31), was zugegebenermaßen etwas länger war als geplant. Grund für die langsamere Taktung ist im Prinzip ein sehr erfreulicher: ich habe wieder angefangen zu fotografieren! Klingt lustig für Jemanden, der von der Fotografie lebt, aber tatsächlich war es so, dass ich abgesehen von meinem Projekt auf Föhr (dazu komme ich noch) und solchen Dingen wie das o.g. Video mit Stephan Wiesner fast ein Jahr lang so gut wie keine Kamera in der Hand hatte. Und nicht zuletzt weil ich vor wenigen Tagen die Hochzeit meiner Tochter fotografieren musste (durfte/sollte), wurde es Zeit, dass ich mal wieder etwas Übung bekomme …^


Für dieses Jahr habe ich zwei neue Projekte auf der Agenda, von denen eines in eine Ausstellung im nächsten Jahr (nebst begleitenden Bildband) münden wird. Bei dem anderen Projekt weiss ich noch nicht, wie es sich entwickelt und was möglicherweise langfristig mal dabei heraus kommt, aber ich habe jetzt einfach mal angefangen damit. Der Arbeitstitel lautet „KaffeeKuchenKamera“ und er umschreibt ein wenig das Konzept, das sich dahinter verbirgt: ich besuche Menschen (Models und Nicht-Models) zu Hause, bringe Kuchen mit und bekomme im Gegenzug literweise Kaffee spendiert. Und ja … die Kamera habe ich auch dabei und nachdem wir miteinander geplaudert haben, mache ich Fotos von den jeweiligen Protagonisten, die ich für dieses Projekt ausgewählt habe. In ihren Wohnzimmern zumeist – oder eben da, wo wir ein bisschen schönes Licht haben.

Das Ganze hatte ich schon etwas länger auf der Agenda und jetzt, wo ich mein Atelier nicht mehr habe (der Mietvertrag ist Ende März ausgelaufen und es wurde Zeit für etwas Neues), war der Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen. Viele Menschen sind aktuell noch zu Hause – Lockdown und Home-Office lassen oft nichts anderes zu – und so ist es für beide Seiten eine durchaus willkommene Abwechslung, sich auf Kaffee und Kuchen zu treffen und anschließend auch noch ein paar Fotos zu machen – tagesaktuelle Covid19-Tests machen es möglich.

Ich hatte für dieses Projekt eine kleine Ausschreibung auf Instagram gemacht und war von der Resonanz überwältigt: über 300 Menschen haben sich an einem Tag bei mir beworben und es ist mir nicht leicht gefallen, die „passenden“ Protagonisten*Innen auszuwählen. Abwechslungsreich sollte es sein und nicht zu „modellastig“. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, die ansonsten nicht oder nicht so oft vor der Kamera stehen und die etwas zu erzählen haben. Weswegen mir auch der Bewerbungstext wichtiger war als die angehängten Fotos (ich habe sogar zwei Menschen ausgewählt, von denen ich bis heute nicht weiss, wie sie aussehen – der Text war einfach zu überzeugend und ich zu neugierig, so dass ich gesagt habe, dass ich sie unbedingt besuchen muss).

Die ersten Besuche sind gemacht, die ersten Bilder sind im Kasten und ich muss sagen, dass das Projekt genau so interessant ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Eigentlich ist es sogar noch viel schönes, was eventuell auch daran liegen mag, dass ich hinsichtlich sozialer Kontakte zuletzt etwas „eingerostet“ war. Neben der sozialen Komponente kommt für mich auch der spannende Aspekt hinzu, zu beweisen, dass man interessante Porträts auch machen kann, wenn man kein Atelier, kein Studio oder eine wie auch immer geartete „interessante“ Location hat. Etwas, das ich in meinen Workshops und Vorträgen ja schon immer behauptet habe, aber es ist natürlich schön, wenn man es in der Praxis dann auch tatsächlich so vorfindet …^^

Ann-Kathrin | Gesundheits- und Krankenpflegerin auf Intensivstation Michael | Arzt Eva | Pharmazeutisch-technische Angestellte Dorina | Fremdsprachenkorrespondentin mit eigenem Café Kyra | Kunsthistorikerin Jean-Luc | Illustrator Alexandra | Webdesignerin + Pilzsachverständige Ahmad | Maschinenbau-Student Melanie | gelernte Hotelfachfrau, Künstlerin Hans-Jürgen | Binnenschiffer

Ein paar Ergebnisse zeige ich hier erstmals in dieser Zusammenstellung. Einen Binnenschiffer hatte ich vor der Kamera und eine gelernte Hotelfachfrau, die viel lieber zeichnet und demnächst als Tätowiererin durchstarten will und einen Illustrator, der mal Tätowierer war und demnächst eine große Ausstellung in Paris hat. Eine Intensivpflegerin, die jeden Tag mit Corona-Patienten an der Schwelle zwischen Leben und Tod zu tun hat. Einen kurdischen Syrer, der vor 5 Jahren mit Bruder und Schwester nach Deutschland kam und der Maschinenbau studiert. Eine Fremdsprachenkorrespondentin, die vor drei Jahren ein eigenes Café eröffnete und jetzt darauf wartet, „dass es wieder los geht“. Eine Kunsthistorikerin, die als Kuratorin arbeitet und die sich nichts sehnlicher wünscht als dass die Museen wieder öffnen und eine Webdesignerin, die Pilze liebt. Und so weiter und so fort … (und wenn mich jetzt noch mal Jemand fragt, wie er denn an Models kommt, verweise ich gern auf mein Projekt und sage „sie wohnen direkt nebenan …“). ;


Wer mir schon etwas länger folgt, weiss auch von meinem Projekt auf Föhr, das im Dezember 2019 gestartet ist und für das ich im November 2020 noch einmal während des Lockdowns für ein paar Wochen auf der Insel war. „Inseljugend“ war das Thema und genau so wird auch die Ausstellung heissen, die nach langer Zeit der Vorbereitung (die noch andauert) bald im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr startet. Das Datum der Vernissage steht jetzt fest: am 12.12. geht es los und zu sehen sein wird diese Ausstellung fast ein Jahr (bis November 2022)! Die finalen Gespräche bezüglich Bildauswahl, Hängung der Bilder und Bildgrössen finden in Kürze statt und es fängt langsam an, etwas zu kribbeln. Es ist wirklich eine große Ausstellung (wir gehen derzeit von ca. 70 Exponaten aus, die dort hängen werden) und es wird auch einen Ausstellungskatalog dazu geben, an dem wir aktuell auch heftig arbeiten (Bild und Text). Die mediale Aufmerksamkeit ist schon im Vorfeld sehr gross – im Juni bin ich für Dreharbeiten auf Föhr und auch die Printmedien haben schon viel berichtet. Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER!

Ich würde mich natürlich freuen, den ein oder anderen von Euch bei der Vernissage zu treffen – gemeinsam mit dem Museum planen wir auch ein kleines Rahmenprogramm inkl. persönlicher Führung etc. Sobald es diesbezüglich Konkreteres zu vermelden gibt, werde ich das an dieser Stelle natürlich kund tun. Einstweilen könnt Ihr Euch den Termin ja schon mal im Kalender notieren oder wie es so schön heisst: SAVE THE DATE! :)


WORKSHOPS, COACHINGS & MEET-UP

Kommen wir zu einem Thema, von dem ich weiss, dass es viele Menschen interessiert: „Wie geht es mit den Workshops weiter und vor allem … WANN?“

Jeder kann sich vorstellen, dass auch ich daran interessiert bin, dass es möglichst bald wieder losgeht, aber aus guten Gründen will und werde ich hier nichts überstürzen. Der erste Workshop in diesem Jahr findet auf Einladung von Leica Nürnberg am Wochenende 11./12. September statt. Hierbei handelt es sich um einen Nachholtermin, weshalb schon alle Plätze vergeben sind. Für den Fall, dass noch ein Teilnehmer abspringt, nehme ich Interessenten gern auf die Warteliste – schreibt mir hierfür einfach eine Mail an workshops@ajorns.com. Informationen zum Workshop findet Ihr HIER!

Gleiches gilt für meine „shoot your own mag“-Workshop im November auf Usedom (Infos dazu gibt es HIER!). Auch diese sind ausgebucht, aber auch für diese nehme ich noch Interessenten auf die Warteliste.

Den nächsten NEUEN Workshop, für den es noch freie Plätze gibt, gibt es im Februar nächsten Jahres und diese Informationen erhaltet Ihr hier an dieser Stelle exklusiv vor allen anderen (ist in der Webseite noch nicht eingepflegt): vom 27. Februar bis 6. März 2022 findet wieder mein Workshop „shoot your own mag“ auf Usedom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Wer in DIESEM JAHR noch in den Genuss eines Coachings bei/mit mir kommen möchte, kann das in Form eines EINZELCOACHINGS machen, für die ich ab August noch Termine vergebe. Informationen zu diesen Coachings findet Ihr HIER! Neu ist, dass ich für diese Coachings auch zu Euch nach Hause komme – nur in diesem Jahr noch ohne Mehrkosten! Und vielleicht auch für den ein oder anderen interessant: das Ganze ist als Einzelcoaching konzipiert, aber wenn Ihr einen Kollegen oder Kollegin habt, die sich dafür auch interessieren, könnt Ihr das Ganze zum gleichen Preis (!) auch zu zweit buchen und Euch die Kosten somit teilen!

Alle Workshops für 2022 werde ich voraussichtlich diesen Spätsommer planen, aber schon jetzt scheint klar, dass es mehr in Richtung zweites Halbjahr 2022 gehen wird, da ich insbesondere in der ersten Jahreshälfte 2022 viel in Sachen Ausstellungen unterwegs sein werde – mehr dazu in einem der nächsten Newsletter.

Was aber in jedem Fall (endlich) wieder im Dezember diesen Jahres stattfinden wird, ist mein MeetUp auf Usedom. Anmeldungen sind ab Mitte Juni möglich – das steht dann alles im nächsten Newsletter, aber darauf darf man sich ab jetzt schon mal freuen. Für alle, die nicht wissen, wovon ich hier eigentlich rede, gibt es hier einen kleinen Einblick in das letzte Mal …


Natürlich kann ich Euch nicht ohne abschließenden Musiktipp in’s Wochenende entlassen – heute mal wieder in Form einer Playlist, die ich auf Spotify erstellt habe (wer kein Spotify-Abo hat, kann sich das Ganze mit geeigneten Tools auch in andere Formate konvertieren). Ich wünsche ganz viel Spass beim Rein- und Durchhören!

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!
Euer Andreas


NEWSLETTER #23 (März 2021)

Gut Ding will Weile haben“ und weil das so ist, hat es jetzt etwas länger gedauert mit meinem neuen Newsletter. Das Ganze soll ja a) Spass machen beim Lesen und b) zumindest ein klein wenig „Gehalt“ haben. Wie gewohnt habe ich in der Folge zusammengetragen, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe und was in der näheren Zukunft so auf dem Schirm steht – auch wenn die pandemischen Rahmenbedingungen es einem nicht immer ganz so leicht machen mit der Planung (aber wem sage ich das?) ….

INSTAGRAM VS. WEBSEITE
Es ist ein offenes Geheminis, dass ich zu Instagram ein ambivalentes Verhältnis habe. Zum „Sehen und gesehen werden“ in der heutigen Zeit in gewisser Weise unabdingbar, aber ich bleibe dabei, dass es mir bis heute nicht wirklich als der perfekte Ort erscheint, dort meine Bilder zu zeigen. Das fängt beim Zensieren allzu „nackter“ Inhalte an und hört bei dem typischen Konsumverhalten des durchschnittlichen Instagram-Nutzers via „Swipe-Daumen“ auf. Deshalb habe ich mein Profil dort ordentlich „entschlackt“ und zeige seit ein paar Wochen nur noch 21 Bilder. Und zwar immer nur 21. Wenn ich etwas neues hochlade, trenne ich mich von etwas anderem. So habe ich immer eine kleine – stets wechselnde – Auswahl meiner Arbeiten dort und wer mehr sehen will, ist herzlich eingeladen, meine Webseite aufzusuchen. Dort erwartet ihn/sie eine deutlich grössere Auswahl, die ich ansprechender und vor allem unzensiert präsentieren kann. Und mit ein bisschen Glück scrollt da Niemand so schnell durch wie bei Instagram, sondern nimmt sich etwas Zeit dabei, die Bilder zu betrachten. Mich würde es zumindest sehr freuen.


GESCHENK-AKTION
Die unerwarteten Freuden sind ja stets die schönsten und weil das so ist, hab ich mir kürzlich eine kleine Aktion ausgedacht, um einigen Menschen ein Lächeln auf’s Gesicht zu zaubern – gerade in den trostlosen „lockdown“-Zeiten eine willkommene Abwechslung. Und dazu gibt es eine kleine Vorgeschichte:

Ende 2018 bereits sollte mein Artbook „Friday’s Child“ erscheinen, meiner bis heute künstlerischsten und konzeptionellsten Publikation mit Bildern, die im Sommer 2018 auf Island entstanden sind. Leider gab es eine Panne in der Kommunikation zwischen Druckerei und Buchbinderei, die dazu führte, dass die komplette Auflage von 1.000 Exemplaren mit Klebebindung statt – wie bestellt – mit Fadenheftung gefertigt wurde. Nachdem man dies feststellte, begann die Druckerei mit der Vernichtung aller Exemplare, um das Ganze neu zu drucken. Ich konnte damals noch 200 Exemplare vor der Müllpresse „retten“ und der Druckerei abkaufen – die Bäume sollten schliesslich nicht umsonst ihr Leben gelassen haben.

Das war vor zwei Jahren. In der Zwischenzeit sind mit „diversity“, „black is the colour“ und „what if?“ drei weitere Bildbände erschienen, die sich gut bis sehr gut verkauft haben, aber von einem kompletten Abverkauf der Auflagen bin ich noch ein Stück weit entfernt. Was ich brauche, ist PLATZ! Und da sind mir diese speziellen Exemplare von „Friday’s Child“ wieder eingefallen …

Einen grossen Teil davon habe ich Anfang Februar den „verhinderten“ Teilnehmern meines Dezember-MeetUps auf Usedom sowie meiner Workshops der letzten 12 Monaten geschickt – all den Menschen, die sich darauf gefreut hatten, mit mir gemeinsam eine gute Zeit zu haben und die wie ich stattdessen zu Hause bleiben mussten. Die Gründe sind bekannt. Mitte Februar habe ich dann begonnen, jedem, der etwas in meinem Webshop bestellt hat, ein Gratis-Exemplar von Friday’s Child (in der limitierten Klebebindung-Edition) beizulegen. Immer getreu dem Motto „die unerwarteten Freuden sind die schönsten“.

Für all jene, die jetzt sagen „okay, ich würde mich auch freuen, wenn ich das vorher weiss“: ein paar Gratisexemplare gibt es noch – bis zum 28. März lege ich jeder Bestellung in meinem Webshop eines davon dazu (aber nur so lange der Vorrat reicht!)! 🙂



SUCHE / BIETE
Im Rahmen eines Fotoprojekts suche ich einen Zirkus, dessen Kulisse ich für ein paar Aufnahmen nutzen darf (½ bis ganzer Tag). Wenn Jemand von Euch über einschlägige Kontakte verfügt, lasst es mich bitte wissen. Für sachdienliche Hinweise, die zum Erfolg führen, spendiere ich einen 100 Euro – Gutschein für meinen Webshop!


WORKSHOPS & COACHINGS
Noch befinden wir uns im Lockdown, aber auch wenn die derzeitigen Inzidenzzahlen etwas anderes verkünden: das Licht am Ende des Tunnels kommt immer näher (und ich hoffe inständig, dass es sich dabei nicht um einen entgegenkommenden Zug handelt). Deswegen kann ich auch so gaaaaanz langsam wieder einen vorsichtigen Blick auf das Thema Workshops und Coachings wagen. Mit den Schnelltests werden wir ja jetzt zum Glück in die Lage versetzt, die Zeit bis zur Durchimpfung zu überbrücken. Daher freue ich mich auch ganz besonders auf meinen ersten Workshop seit Menschengedenken, der mich im Mai nach Nürnberg führt. Dort – ganz konkret in der Leica Galerie in Nürnberg – findet am 8. und 9. Mai der zweitägige Workshop „Storytelling – mit Serien eine Geschichte erzählen“ statt und es gibt tatsächlich auch noch einen freien Platz dafür! Zur Anmeldung geht es HIER entlang:

Ich werde übrigens schon einen Tag vor dem Workshop in Nürnberg sein und voraussichtlich werde ich daher am Freitag, den 7.5. eine kleine Buchpräsentation für meinen neuen Bildband „what if?“ machen. Einzelheiten dazu gebe ich im nächsten Newsletter bekannt.

Voraussichtlich ab Mai steige ich wieder bei dem Thema Einzelcoachings ein und anders als bisher komme ich dafür gern auch zu Euch! Ende Juli führt mich mein Weg zum Beispiel für zwei Coachings nach Österreich – wer Ende Juli/Anfang August Interesse an so etwas hat und aus der Region Süddeutschland/Österreich/Schweiz kommt, kann mir gern eine Mail schreiben.


SILBERGELATINEPRINTS
Vor Kurzem habe ich für die Einlieferung in eine Auktion einen 40x50cm Silbergelatineprint von einem meiner Porträts anfertigen lassen und das Ergebnis hat mich fast aus den Schuhen gehauen. Und zwar so nachhaltig, dass ich meine liebsten Arbeiten aktuell als eben solche in meinem Webshop anbiete. Jedes Motiv ist auf 10 Exemplare limitiert, wobei die Nummern 1-3 vergleichsweise günstig zu haben sind (Grösse 40×50 bzw. 40×60 bzw 50×50). Danach wird’s grösser und teurer. Wer eines der angebotenen Motive in einem grösseren Format als angegeben haben möchte, schreibt mir einfach (max. Format ist 120x300cm).


BUCHEMPFEHLUNG
Auch dieses Mal habe ich wieder eine Buchempfehlung für Euch. Kollege Stephan Wiesner hat vor Kurzem einen Bildband gemacht, der im wahrsten Sinne des Wortes sehr stattlich daherkommt. Auf 280 Seiten im XXL-Format 28x37cm porträtiert Stephan 20 Handwerker in Bild und Text, was abseits vom fotografischen auch inhaltlich eine wirklich interessante Lektüre ergibt. Dazu eine TOP Druckqualität und daher völlig zu Recht eine dicke Empfehlung wert. Bei Interesse schaut einfach mal in Stephans WEBSHOP vorbei.


AUSSTELLUNG IN DER TUMMELPLATZGALERIE IN LINZ (A)
Im letzten Newsletter hatte ich bereits angekündigt, dass ich im nächsten Jahr für eine Ausstellung nach Österreich komme und jetzt steht der Termin fest: vom 31.3. bis 28.4.2022 gibt es eine Auswahl meiner Arbeiten in der Tummelplatzgalerie in Linz zu sehen. Flankiert wird das Ganze von 1-2 Veranstaltungen – u.a. einem Workshop – in Linz. Dazu gebe ich voraussichtlich im Spätsommer weitere Details bekannt.


 

PODCASTS & VIDEOCASTS
So viele Podcasts wie in diesen Lockdown-Zeiten habe ich noch nie gemacht … klar, wenn schon sonst nicht viel geht. Nicht nur von meinem Solo-Format „Radio Jorns“, was kürzlich sogar Spitzenplätze in den Podcast-Charts eingenommen hat (verrückt, wie sich eine „Schnapsidee“ so entwickeln kann), gibt es reichlich neue Folgen (mittlerweise sind es schon 25!). Auch mit Martin habe ich eine neue Folge unseres „Krolop&Jorns“-Podcasts aufgenommen und zwar eine Sonderfolge, die sich ausschließlich um meinen neuen Bildband „what if?“ dreht. Wie Martin versucht, Bilder in einem „audio only“ – Format zu beschreiben, ist schon irgendwie witzig … hört doch mal rein (nachfolgend der Link zu Apple Podcast, aber das Ganze gibt’s natürlich auch auf Spotify und den sonstigen üblichen Verdächtigen zu hören).

Aber auch in anderen Podcasts und Talks war ich in den vergangenen Wochen zu Gast. Im Februar zum Beispiel im Podcast des Studio Kreativkommune in Kiel und online gegangen ist das Ganze am 2. März. Eingeladen wurde ich zum Thema „Bildstil“ und Anne und Erik haben sich jede Menge Fragen für mich ausgedacht, so dass das Ganze nicht wirklich kurz, aber hoffentlich doch kurzweilig geraten ist (nachfolgend der Link zu Apple Podcast, aber das Ganze gibt’s natürlich auch auf Spotify und den sonstigen üblichen Verdächtigen zu hören).

Nicht nur hören, sondern auch sehen könnt Ihr mich im Fototalk des KM9 aus Trier, in dem wir über analoge Fotografie plaudern.


Übrigens …. wer keine Lust auf mein Gesabbel hat, aber trotzdem wissen will, was ich da so für Musik spiele in „Radio Jorns“, kann sich ja meine gleichnamige Spotify-Playlist abonnieren, in die ich regelmässig die meisten Songs (so sie denn auf Spotify verfügbar sind) aus den neuen Folgen packe. Nach 25 Folgen ist da jetzt schon so einiges zusammengekommen …

In diesem Sinne … haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers,
Euer Andreas


NEWSLETTER #22 (Januar 2021)

Ende Januar. Ich bin spät dran. Herrje, man sollte meinen, dass man als Fotograf in diesen Zeiten nicht so viel zu tun hat und tatsächlich ist es auch schon wieder viele Wochen her, dass ich zuletzt eine Kamera in der Hand hatte. Aber wenig zu tun? Ganz im Gegenteil! Warum das so ist, mag man nachfolgend nachvollziehen können; denn ich gebe auch in diesem Newsletter wieder einen kleinen Einblick in das, was mich aktuell so umtreibt. Und offen gestanden bin ich selbst verblüfft, wie viele Themen ich da so zusammentragen konnte. Dafür, dass derzeit „nichts läuft“, läuft halt doch eine ganze Menge …

Was derzeit (auch mangels Alternativen) gut funktioniert, sind Coachings via Zoom und das hätte ich offen gestanden nie gedacht. Als ich mir im letzten Jahr eine entsprechende Jahreslizenz für Zoom gekauft habe, wusste ich gar nicht so recht, wofür ich das überhaupt einsetzen will, aber es stellt sich als ziemlich großer Segen in diesen Zeiten heraus. Natürlich kann ein Online-Coaching keine Präsenzveranstaltung ersetzen, aber gerade bei meinen Portfolio-Coachings funktioniert es wie gesagt sehr gut, wobei ich da eine „hybride“ Arbeitsweise festgelegt habe: ich wenn ich das Ganze online via Zoom mache, möchte ich die Bilder meiner Coaching-„Schüler*Innen“ vorab in ausgedruckter Form bekommen. So kann ich mir das Ganze stets schön auslegen und viel besser das besprechen, worauf es ankommt. Wer neugierig geworden ist, findet HIER mehr Informationen zum Thema. Newsletter-Empfänger erhalten übrigens 10% Rabatt auf alle Online-Coachings (Hinweis: Ihr braucht dafür keine Zoom-Lizenz – lediglich Webcam, Mikro und Browser). Einfach bei Eurer Anfrage darauf verweisen, dass Ihr regelmässig meinen Newsletter bekommt (und diesen ganz töfte findet …^^).


Die letzten zwei Wochen standen natürlich ganz im Zeichen der Veröffentlichung meines neuen Bildbands „what if?“. Einige hundert Exemplare haben Katharina (die Protagonistin von „what if?“) und ich ausgepackt, signiert und wieder verpackt. Und dennoch ist der Keller jetzt endgültig zum Bersten gefüllt mit bedrucktem Papier. Der Fluch der guten Tat, wenn man so will und das muss man natürlich in Kauf nehmen, wenn man innerhalb von gerade mal 8 Monaten zwei Bildbände veröffentlicht. Aber was Taylor Swift kann (okay, bei ihr waren es Musikalben und ich schätze, sie muss ihre auch nicht im heimischen Keller lagern, aber ansonsten ist es ja fast das Gleiche), kann ich schon lange und überhaupt: was soll man denn im Lockdown sonst machen? Eben!^^

Ich gebe zu, dass es fast schon ein wenig frech war, aber irgendwie hat es sich so ergeben. Bis heute habe ich kein einziges Bild aus „what if?“ preisgegeben, um den Vorbestellern den maximalen Überraschungseffekt zu bescheren (auch wenn das marketingstechnisch vielleicht nicht so empfehlenswert ist, immer nur mit dem Cover-Motiv darauf hinzuweisen, dass es etwas Neues gibt). Aber nun sind alle Vorbestellungen ausgeliefert und am kommenden Montag erscheint „what if?“ dann auch ganz offiziell und daher bekommt Ihr als Newsletter-Empfänger erstmals ein paar Einblicke in meinen neuen Bildband zu sehen – und ich denke er reicht aus, um festzustellen, dass es doch Unterschiede zu „come undone“ gibt – meinem ersten Bildband mit Katharina. Ein eigenständiges Werk sollte „what if?“ sein und das ist es auch geworden, wie mir die bisherigen Rezensionen zeigen.

Präsentation-Tour
Im Übrigen KANN es sein, dass Katharina und ich im Sommer (Juni/Juli) wieder eine kleine Präsentationstour machen (auf der wir von unserer Zusammenarbeit und der Entstehung der Bildbände erzählen und Eure Fragen beantworten und mit Euch diskutieren oder auch einfach nur Spass haben), aber das hängt natürlich ganz maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Solltet Ihr aber Lust auf uns haben UND eine Location, wo man das Ganze veranstalten kann (outdoor bevorzugt), kann sich gern bei mir melden. Wenn möglich, wollen wir an 10-12 Orten Station machen – und das müssen keine Metropolen sein!



©Christina Scheel/MKdW

UPDATE: Ausstellung „Insel-Jugend“ im Museum Kunst der Westküste
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ – und zu keiner Zeit galt dieses Sprichwort so sehr wie zu diesen Pandemiezeiten. Da kannst Du von langer Hand planen wie Du willst – wenn ein kleiner Virus etwas dagegen hat, sitzt er (offensichtlich) am längeren Hebel – auch wenn es aktuell etwas schwierig mit den Planungen ist, arbeiten alle Beteiligten fleissig weiter hinter den Kulissen an Konzept und Ausgestaltung der grossen „Inseljugend“-Ausstellung auf Föhr! Wer gern mal ein kleinen Einblick „hinter die Kulissen“ bekommen möchte, kann sich ja den Bericht von Franziska Zimmert anschauen, die mich im vergangenen November bei meinem zweiten Aufenthalt auf Föhr begleitet hat: KLICK!


VORANKÜNDIGUNG: Ausstellung in Linz (A)“
Auf Einladung der Tummelplatz Galerie in Linz komme ich im nächsten Jahr nach Österreich. Vier Wochen lang werde ich ausgewählte Arbeiten (die man auch käuflich erwerben kann) in der Tummelplatz Galerie zeigen. Ich werde übrigens nicht nur für Vernissage und Finissage vor Ort sein, sondern in diesem Zeitraum auch mindestens einen Workshop vor Ort anbieten. Den konkreten Ausstellungszeitraum gebe ich bereits im nächsten Newsletter bekannt!


EMPFEHLUNG: Fotoserie „Fermate“ in Buchform von Juliane Naumann
Mit meiner Empfehlung in diesem Monat möchte ich eine liebe Kollegin und ihr gemeinnütziges Projekt unterstützen. Juliane nennt es ihre „ganz persönliche Liebeserklärung an die Kunst und eine Verbeugung vor den Menschen hinter ihr“. 30 Künstlerporträts in schlichtem schwarzweiss hat sie in einem kleinen Büchlein zusammengetragen, das sie auf ihrer Webseite für kleines Geld verkauft und dessen Reinerlös den regionalen Musikschulen zu Gute kommt. HIER könnt Ihr bestellen und mehr interessante Infos zu dem Projekt von Juliane erhalten – u.a. auch, was es mit dem Begriff „Fermate“ auf sich hat. Ich habe 3 Exemplare von dem Büchlein geordert und ich würde mich freuen, wenn auch Ihr Juliane mit einer Bestellung unterstützt.


©Juliane Naumann


Limitierte Fine-Art-Prints im Webshop
Ich hatte beim letzten Mal bereits darauf hingewiesen, dass ich meiner Webseite ein kleines Update spendiert habe (was sich dem ein oder anderen erst bei näherer Betrachtung erschliesst, aber es steckt tatsächlich eine Menge Arbeit dahinter). Die offensichtlichste Änderung bezieht sich darauf, dass es neben dem alten Webshop (jetzt unter „Bildbände + Magazine“ zu finden) einen weiteren namens „Fine-Art-Prints“ gibt, der naheliegenderweise genau das beinhaltet: streng limitierte Lambda-Prints auf echtem Barytpapier – die „Collector’s Edition“. Nummeriert und signiert und damit nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine echte Wertanlage. Die Preise sind progressiv, steigen also mit zunehmendem Abverkauf (zur Erläuterung: der siebte und letzte Print aus einer Edition kostet mehr als der erste). Wenn Ihr hierzu Fragen habt, schreibt mir gern!


„Radio Jorns“
Mein neues Podcast-Format „Radio Jorns“ entwickelt sich prächtig und es macht mich richtig stolz! Heute ist bereits Folge #17 online gegangen und in Folge #15 gab es ein Novum, da ich mit Katharina erstmals einen Gast am Mikro hatte (was aber tatsächlich auch eine ziemliche Ausnahme bleiben wird). Wer gern ein paar Hintergrundinformationen zu unseren gemeinsamen Bildbänden „come undone“ und „what if?“ bekommen möchte, dem empfehle ich, sich diese Folge anzuhören – aber selbstverständlich lohnen sich auch alle anderen … ;)

 


Und für alle, die keine Lust auf mein Gesabbel haben, aber gern die Musik nachhören möchten, die ich in „Radio Jorns“ spiele, empfehle ich meine gleichnamige Spotify-Playlist, die ich regelmäßig update. Ich wünsche Euch ganz viel Freude damit!


In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen, dass Ihr gut durch diese komischen Zeiten kommt! Bleibt zuversichtlich und bleibt vor allem gesund!

Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas


NEWSLETTER #021 (Dezember 2020)

Ende Dezember. Der letzte Tag eines denkwürdigen Jahres. Das war’s dann also. Endlich! Selten hat man ein Jahr nachdrücklicher verabschiedet, als es dieses Mal der Fall sein wird. Auf 2021 freue ich mich – aber mal so richtig!

Mit vielem habe ich mir richtig viel Zeit gelassen, damit das neue Jahr gleich in neuem Glanze erstrahlt. Die neue Webseite steht (auch wenn im Hintergrund noch das ein oder andere passieren muss und passieren wird, aber das neue „Facelift“ ist halt nicht nur ein solches – mein Web-Admin hat ein komplett neues Gerüst gezimmert, das mir künftig noch mehr Möglichkeiten geben wird) und wird in Kürze mit neuen Inhalten gefüttert – u.a. gibt es ab ca. Mitte Januar einen separaten Webshop für gerahmte Fine-Art-Prints meiner Arbeiten – limitiert, nummeriert und signiert. Ich freue mich, dass es in Kürze endlich (!) so weit sein wird.

NEUER BILDBAND „what if?“
Und es kommt noch besser: pünktlich zum neuen Jahr kann man ab dem 1. Januar meinen neuen Bildband im Webshop vorbestellen! Am 1. Februar 2021 erscheint er nämlich – mein sechster Bildband „what if?“. Ein ganz besonderer Bildband für mich …

Kurze Rückblende: 2018 erschien meine Monographie „come undone“, die Bilder aus der dreijährigen Zusammenarbeit mit Katharina beinhaltete. Ein sehr persönlicher Bildband voller Intimität und Vertrautheit. Definitiv ein Meilenstein in meinen fotografischen Arbeiten. Wenn „come undone“ das YIN ist, kann man „what if?“ mit Fug und Recht als YANG bezeichnen. Auf 292 Seiten erzähle ich erneut die Geschichte von Katharina und mir – mit anderen Bildern! Bilder, die damals nicht „passten“, Bilder, die wir aussortiert haben, aber auch Bilder, die jahrelang im Verborgenen „schlummerten“ und die weitere Facetten unserer Zusammenarbeit zeigen. Andere Facetten von Katharina – andere Sichtweisen unserer Zusammenarbeit. Stimmungsvoll und gleichzeitig abwechslungsreich.

Monatelang habe ich sämtliche 30.000 Bilder, die während der dreijährigen „Reise“ von Katharina und mir entstanden, noch einmal durchgeschaut. Die zahllosen Fotoshootings noch einmal nachvollzogen, die uns an so viele Orte geführt haben, die wir am Ende doch nicht alle präsentieren konnten. Die allermeisten Bilder in „what if?“ sind unveröffentlicht. Sie zeigen keine neue Geschichte von Katharina und mir, aber sie erzählen die Geschichte womöglich etwas anders. Von der Bildauswahl über die -zusammenstellung, bis hin zum fertigen Layout – das gesamte Konzept lag diesmal in meinen Händen. „what if?“ ist keine Ansammlung von Outtakes – es ist KEIN „best of b-sides“, sondern ein eigenständiges Werk, das nicht nur für all diejenigen interessant ist, die „come undone“ mögen. Die Auslieferung für die Vorbesteller beginnt ca. eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung am 1. Februar 2021. Alle Vorbesteller erhalten zudem einen 10% Rabatt-Code für meinen neuen Print-Shop (siehe oben).


RADIO JORNS
Im letzten Newsletter vor vier Wochen habe ich es bereits angekündigt und seitdem hat sich viel getan. Satte acht (!) Folgen von „Radio Jorns“ habe ich mittlerweile aufgenommen und das Feedback, das ich dafür bekomme, ist überragend. Vielen Dank dafür! In der allerneuesten Folge (#08) plaudere ich ausführlich über die Entstehungsgeschichte meines neuen Bildbands „what if?“ und ich spiele Musik dazu, die damit eine Menge zu tun hat. Wer es noch nicht kennt: Mit „Radio Jorns“ verwirkliche ich mir einen Kindheitstraum. Schon damals wollte ich „in’s Radio“, meine Lieblingsmusik spielen und ein wenig plaudern. Und das mache ich jetzt mit „Radio Jorns“. Musik und Fotografie für Liebhaber habe ich als Untertitel gewählt und ich schätze, das bringt es ziemlich gut auf den Punkt. Ihr findet alle Folgen von „Radio Jorns“ auf meiner Webseite und zusätzlich auch auf den einschlägigen Plattformen wie Spotify und Apple – gehostet wird das Ganze von LetsCast.fm. Lasst mir gern Kommentare da, wenn Ihr das Ganze für gut befindet. Oder wenn Ihr Anmerkungen, Kritik und/oder Fragen habt.


Ich wünsche Euch Allen eine schönen Jahresausklang und einen guten Start in das neue Jahr! Und immer dran denken: nur noch ein paar Wochen durchhalten – dann hat Corona seinen Schrecken verloren und wir müssen nicht mehr virtuell anstossen! Ich glaube ganz fest daran … und ich freue mich sehr darauf! :)

Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas


NEWSLETTER #020 (Dezember 2020)

Anfang Dezember. Nur noch knapp drei Wochen bis Heiligabend (und ich habe noch nicht ein einziges Mal „Last Christmas“ im Radio gehört – ein wahrlich verrücktes Jahr). Drei Monate sind seit meinem letzten Newsletter vergangen. Was ist denn bitte mit der Zeit passiert? Wo ist die denn hin? Man könnte einwenden, dass es vielleicht auch gut ist, dass die letzten drei Monate nicht noch länger gedauert haben und damit wollen wir es denn auch für’s Erste bewenden lassen.

Ja, ich habe ich mich in den letzten Monaten tatsächlich etwas rarer gemacht in der Öffentlichkeit (und dafür auch schon die ein oder andere zarte Beschwerde kassiert). Ich war aber nicht untätig, u.a. habe ich im Oktober zwei Drehtage für FotoTV absolviert, die wirklich viel Spass gemacht haben. Das Ergebnis gibt’s irgendwann nächstes Jahr für die Abonnenten von FotoTV zu sehen.

Im September war ich zu Gast im Talk mit Michel Birnbacher, dem Leica-Enthusiasten® aus Nürnberg und wenn Ihr Lust habt, in das einstündige Gespräch reinzuhören: HIER geht’s lang!

Derzeit bastle ich an einer Präsentation für ein Webinar von BenQ. Das Ganze findet am Donnerstag, den 10. Dezember ab 19:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings müsst Ihr Euch anmelden/registrieren! Zur Anmeldung kommt Ihr, wenn Ihr auf das nachfolgende Banner klickt:

PROJEKT „INSELJUGEND“ AUF FÖHR
Im November war ich noch mal für knapp drei Wochen auf Föhr, um mein „Inseljugend“-Projekt fotografisch abzuschließen. Und auch wenn es wegen des neuerlichen Lockdowns erst nicht so aussah – es hat wieder alles funktioniert, die Menschen sind wie bereits im letzten Winter einfach sehr nett zu mir und unterstützen das Projekt, wo sie nur können. Den einen Tag habe ich beim Rangieren in einer Einfahrt einen großen Blumenkübel aus Plastik kaputt gemacht. Einfach umgefahren. Diagnose: temporäre Blindheit. Ich habe dann erst mal den Eigentümer des Kübels gesucht. Nachdem ich dann beim richtigen Haus angelangt war, klingelte ich und beichtete anschließend der Dame des Hauses, die mir öffnete, mein Missgeschick. Und dass ich ihr selbstverständlich gern den Schaden ersetzen möchte. Darauf hin erwiderte sie mit einem strahlenden Lächeln „das ist doch nicht so schlimm – machen Sie sich mal keinen Kopp! Das brauchen Sie mir nicht ersetzen – ich hab noch einen Ersatzkübel!„. Dann wünschte sie mir einen schönen Tag und schloss die Haustür. Ich war total verdattert … und mir schossen fast die Tränen in die Augen vor Rührung. Meine Güte, was sind das hier für nette Leute …!

Jetzt steht die Sichtung und Auswahl der Bilder an, die ab Juni kommenden Jahres im Museum Kunst der Westküste auf Föhr zu sehen sind. Das wird noch eine Menge Arbeit, aber da freue ich mich drauf. Die Satellitenausstellung in der stattBar in Wyk, in der ein paar wenige „sneak previews“, Making-Ofs und Behind-the-Scenes zu sehen sind wird eröffnet sobald die stattBar wieder öffnen darf – dann werde ich auch wieder auf der Insel sein. Kurz vor meiner Abreise haben wir die Bilder gehängt und jetzt warten wir auf bessere Zeiten …


Die meiste Zeit in den letzten Monaten ist aber für ein anderes Herzensprojekt draufgegangen. Etwas, das lange Zeit nur als „Schnapsidee“ im Hinterkopf herumspukte. Den Trommelwirbel spare ich mir an dieser Stelle, sondern verkünde exklusiv für meine Newsletter-Empfänger*Innen ganz schmucklos folgendes:

am 1. Februar 2021 (1.2.21) erscheint mein nächster Bildband! 😮

… und mehr erzähle ich erst mal nicht. 😛 Ausser der besten Ehefrau von Allen und mir kennt Niemand irgendwelche Details. Kein Anderer ist eingeweiht, was auch daran liegt, dass ich erstmals seit langer Zeit wieder einen Bildband komplett allein gestaltet habe. Konzept, Bildauswahl und Layout – alles habe ich auf meine Kappe genommen (unterstützt von der besten Ehefrau von Allen). Eine ganz besondere Herausforderung, der ich mich bewusst stellen wollte. Ein Parforce-Ritt, der Unmengen an Zeit verschlungen und viele schlaflose Nächte verursacht hat. Aber Zeit hatte ich ja. Und Brüten über Bildauswahl und -reihenfolge geht ja auch an Krücken ganz gut …

Mehr Informationen gibt’s im nächsten Newsletter. Nach Weihnachten, wenn alle wieder etwas zur Ruhe gekommen sind und sehnsüchtig in Richtung 2021 schielen (sorry, soviel Cliffhanger muss halt doch sein). Pünktlich zum Jahreswechsel kann man mein neues „Baby“ dann vorbestellen – in DIESEM Jahr mache ich das Fass nicht mehr auf (so viel Aberglaube muss schon noch sein).


RADIO JORNS
Neben dem BUNT- und dem Krolop/Jorns-Podcast, wo ich hin und wieder mit meinen Kompagnons plaudere (zuletzt sträflich vernachlässigt, aber das wird im neuen Jahr vielleicht auch wieder besser), gibt es ganz NEU – quasi erst wenige Stunden alt – ein eigenes Format! Mit „Radio Jorns“ verwirkliche ich mir im Prinzip einen Kindheitstraum. Schon damals wollte ich „in’s Radio“, meine Lieblingsmusik spielen und ein wenig plaudern. Und jetzt ist es soweit. Die GEMA ist bezahlt und künftig werde ich mich regelmässig mit ein wenig cooler Mucke und etwas Plauderei über Fotografie und Musik melden. Keine ultralangen Folgen, aber mit ein wenig Glück (und Zuspruch der Zuhörer) kann da etwas ganz Unterhaltsames draus werden. Schau’n wir mal – ich freue mich auf Fälle darauf! HIER gibt’s die erste Folge, die ich gestern Abend aufgenommen habe. Ihr findet „Radio Jorns“ zusätzlich auch auf den einschlägigen Plattformen wie Spotify und Apple Music – gehostet wird das Ganze von LetsCast.fm. Lasst mir gern Kommentare da, wenn Ihr das Ganze für gut befindet. Oder wenn Ihr Anmerkungen, Kritik und/oder Fragen habt. Am Besten auf meiner Webseite unter dem HIER verlinkten Beitrag.


MEET’UP USEDOM
Neben all den Dingen, die dieses Jahr nicht funktioniert haben, die dieses Jahr nicht stattfinden konnten/durften, schmerzt der Ausfall meines diesjährigen MeetUps auf Usedom sicher am meisten, aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen. Spätestens im Februar beginnen wir mit den Planungen für das MeetUp im nächsten Jahr und das wird dann ganz besonders großartig … versprochen!

WORKSHOPS 2021
Neue Workshop-Termine für 2021 werde ich voraussichtlich im Frühjahr bekannt geben. Wenn man wieder etwas besser planen kann (bitte an dieser Stelle mein hoffnungsvolles Gesicht vorstellen). Wer Interesse an einem Einzelcoaching mit/bei mir hat, kann sich aber gern melden: ab März habe ich wieder freie Termine.

Neu im Programm ist mein mein Individual-Coaching zum Thema „Bildauswahl und Portfoliooptimierung“ und das macht richtig Spass! Und da ich einige Nachfragen in diese Richtung bekommen habe: JA, ich biete das Ganze auch online via Zoom an. Wenn also bisher einfach nur die Entfernung abgeschreckt hat, kann ja jetzt noch mal darüber nachdenken, ob das nicht doch etwas für ihn/sie sein könnte: KLICK!


Black Friday gab’s bei mir keine Rabatte, aber für meine treuen Newsletter-Empfänger mache ich gern mal eine Ausnahme. Mit dem Gutscheincode V78S2TMS gibt’s 20 Euro Weihnachtsrabatt in meinem Webshop (bis 23.12.2020); Mindestbestellwert 30 Euro. HIER geht’s zum Webshop!


Ich wünsche Euch Allen eine schöne Adventszeit und ein entspanntes Weihnachtsfest! Ich melde mich dann noch mal kurz vor Toreschluss des Jahres, um virtuell mit Euch auf das neue Jahr – auf das wir uns dieses Mal alle ganz besonders freuen – anzustossen.

Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: habt Ihr’s bemerkt? Ein ziemlich langer Newsletter und nicht ein einziges Mal das „C“-Wort … 😉

PPS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^


NEWSLETTER #19 (September 2020)

Anfang September – schon wieder ist über ein Monat seit dem letzten Newsletter vergangen. Was ist seitdem passiert? Ich hatte Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern und eine neue trivia (#107) und eine weitere Folge (#3) meiner „Bücherkiste„-Reihe zu schreiben, in der ich Einblick in meine Bildband-Sammlung gebe und Empfehlungen ausspreche. Dieses Mal dabei: Bildbände von Sante d’Orazio, Jan Saudek und Jean-Francois Bauret. Ich wünsche viel Spass beim Lesen!

Ansonsten gibt es diesen Monat mehr von dem, was in den letzten Monaten Mangelware war: Zahlen, Daten, Fakten … es gibt ENDLICH wieder Termine zu verkünden! Und zwar quasi „vorab“ und exklusiv für meine Newsletter-Empfänger – daher sind die neuen Termine auch erst ab der nächsten Woche auf meiner Webseite online!

NEUE WORKSHOP-TERMINE

Februar 2021: „Shoot your own mag“ auf Usedom
Der Workshop mit der höchsten Nachfrage in den letzten Jahren und wegen der Intensität und und vielen großartigen „greifbaren“ Ergebnisse noch immer mein persönlicher Liebling in meinem Veranstaltungskalender. Auch 2021 biete ich voraussichtlich wieder drei Termine für diesen einwöchigen Workshop auf Usedom an, bei dem es darum geht, ein eigenes Magazin zu erarbeiten – zwei davon gleich im Februar (meiner Lieblings-Jahreszeit auf Usedom): Für die beiden Termine (14.-21. Februar und 21.-28. Februar) gibt es je vier Teilnahmeplätze zu vergeben. Mehr Informationen zu diesem Workshop findet Ihr HIER! Anmelden könnt Ihr Euch per Mail an workshops@ajorns.com.

17./18. April 2021: Workshop auf Föhr
Save the date! Mehr Infos gibt es demnächst auf meiner Webseite! Am Wochenende 17./18.4.2021 gebe ich erstmals einen Workshop auf der nordfriesischen Insel Föhr (wieso weshalb Föhr? siehe unten! ;)). Wer sich jetzt schon unverbindlich als Teilnehmer vormerken lassen will, schreibt mir bitte eine Mail an workshops@ajorns.com. Es sind nur vier Plätze zu vergeben!

8./9. Mai 2021: Workshop im Leica Store Nürnberg
Auf Einladung des Leica Stores in Nürnberg komme ich seit langer, langer Zeit endlich mal wieder für einen Workshop nach Süddeutschland! Und dann auch gleich für einen ganz besonderen! Tickets für diesen Workshop mit max. 6 Teilnehmern gibt es ausschließlich bei Eventbrite – HIER findet Ihr auch alle weiteren Informationen zu diesem Workshop, auf den ich mich schon ganz besonders freue! PS: wer sich für diesen Workshop anmeldet, kann mir anschließend gern eine Mail an info@ajorns.com schicken – dann weiss ich schon mal, auf wen ich mich im nächsten Jahr freuen kann! :)


Ihr habt’s sicher mitbekommen: im letzten Winter war ich für sechs Wochen auf der Insel Föhr. Für ein ganz besonderes Projekt, dass ich in diesem Winter abschließen werde, wenn es mich weitere drei Wochen auf die nordfriesische Insel verschlägt. Worum es bei diesem Projekt geht, ist im wunderbaren Artikel von Undine Bischoff, erschienen im FÖHR Magazin, nachzulesen.

Und am 20. Juni 2021 ist dann also die Vernissage im MKdW (Museum Kunst der Westküste) in Alkersum auf Föhr. Vernissage einer grossen Ausstellung (zu der es auch einen Ausstellungskatalog geben wird), die dann bis Januar 2022 (!) laufen wird und mit ein wenig Glück anschließend weiter nach Berlin zieht.

Behaltet das Datum einfach mal im Hinterkopf. Rund um die Vernissage werde ich mir gemeinsam mit dem Museum ein paar Aktionen einfallen lassen, zu denen dann sicher auch ein Workshop, exklusive Führungen u.ä. gehören werden.

PS: Den kompletten 10seitigen Artikel gibt es HIER nachzulesen.


EMPFEHLUNG

Auch diesen Monat möchte ich wieder eine Empfehlung für ein interessantes Projekt eines anderen Fotografen aussprechen. Herbert (Künstlername Herr Bert) hat über einen längeren Zeitraum mit Mary zusammengearbeitet – einem „Model“, das vorher nie vor einer Kamera stand. Die Beiden verbindet, dass sie unter Depressionen leiden und so hat das Schicksal sie zusammengeführt und gemeinsam haben in den letzten Monaten an etwas gearbeitet, dass Ende des Jahres in einem Bildband mündet, deren Gestehungskosten sie via Crowdfunding bei STARTNEXT finanzieren. Herbert und Mary waren kürzlich bei mir im Atelier und wir haben viel über ihr Bildband-Projekt gesprochen, das ich Euch hiermit an’s Herz legen möchte.


Künftig gibt’s in meinem Webshop (so lange der Vorrat reicht) bei allen Bildband- und Fine-Art-Print-Bestellungen Postkarten und Aufkleber vom Ankerherz®-Verlag gratis von mir dazu gelegt. Damit unterstützt Ihr mit jeder Bestellung nicht nur mich, sondern gleichzeitig einen kleinen Inhaber-geführten Verlag, der nicht nur mit Geschichten vom Meer berührt, sondern deren Protagonisten*Innen auf ihrem sehr empfehlenswerten Facebook-Kanal auch immer wieder klare Kante gegen rechts zeigen.

A pro pos Webshop …: folgendem Gutschein-Code bekommt Ihr bis zum 30. September 2020 10 Euro Rabatt auf jeden Einkauf (Mindestbestellwert 30 Euro): ZE4GXCFS


Vielleicht liegt es am üsseligem Wetter draussen (Google sagt mir gerade, dass es „usselig“ heissen sollte, aber ich kenne das seit Jahrzehnten mit Umlaut … basta!), aber meine heutige Musik-Empfehlung ist doch ziemlich herbstlich geprägt. Zusammengestellt habe ich diese Playlist schon vor geraumer Zeit, aber zum Sommer passt sie einfach nicht, deshalb habe ich sie bisher zurückgehalten. Jetzt ist die Zeit gekommen und ich präsentiere Euch meine „neue“ Spotify-Playlist namens „Constant Fear“ – benannt nach einem Song der unfassbar großartigen Band „Bohren & Der Club of Gore“, die folgerichtig gleich mehrfach vertreten ist in dieser Playlist. Zu hören am Besten nach Einbruch der Dunkelheit. In einer einsamen Holzhütte am Kamin. Dazu passt dann ganz ausgezeichnet ein Single Malt der etwas deftigeren Art. Wer gerade weder Holzhütte noch Single Malt zur Hand hat, kann auch einfach seine Kopfhörer aufsetzen und sich entspannen. Die Musik hilft dabei … versprochen! Ich wünsche ganz viel Freude damit!

Musik-Tipp

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: im nächsten Newsletter gibt es dann auch ausführliche Infos zum vierten „aj“ MeetUp auf Usedom (3.-6. Dezember 2020). Hinter den Kulissen arbeiten wir ganz heftig am Konzept und an den Inhalten – ich glaub‘, das wird großartig …

PPS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^


NEWSLETTER #18 (Juli 2020)

Ende Juli 2020. Das Seuchenjahr ist erst knapp über Halbzeit, aber ich brauch’s eigentlich nicht mehr. Kann weg, würde ich meinen. Sieht gut aus, so ’ne 2020 – kann aber nix. Und passt damit doch irgendwie gut in die Zeit, aber ich schweife ab. In meinem Newsletter soll es ja vielmehr u.a. um all die spannenden Dinge gehen, die ich so mache und die ich so plane. Und jetzt sitze ich hier und bin vom Doc auch die nächsten Wochen zum Nichtstun verpflichtet. In dem Punkt bin ich tatsächlich ein vorbildlicher Patient – wenn er mir das in ernstem Ton sagt, glaub‘ ich ihm das. Dann mache ich das. Kann auch am Alter liegen – mit 54 Jahren weisst Du, dass Du zumindest knapp über Halbzeit bist und die restlichen … sagen wir … 30-40 Jahre nicht ganz so liederlich angegangen werden sollten. Und dennoch: Nichtstun ist in einem gewissen Rahmen schon ein dehnbarer Begriff, finde ich. Und so habe ich ein neues „Hobby“ gefunden und dafür – wie es sich für ein gescheites Hobby gehört – erstmal investiert: ich habe mir einen Mittelformat-Scanner gekauft und scanne jetzt mein Archiv von Mittelformat-Negativen. „So viel ist es nicht“, dachte ich zunächst, aber das relativiert sich schnell, wenn man weiss, dass so ein Scanner bauart-bedingt eher zur Kategorie „Schmidtchen Schleicher“ gehört – nur eben ohne die elastischen Beine. Und so krame ich Filmstreifen für Filmstreifen raus, und schiebe diese nach und nach in den Scanner, sichte, prüfe, scanne und katalogisiere. Und stelle fest, dass da ganz schön viele Schätzchen im Schrank lagen. Lange Zeit habe ich analog fotografiert, einige Zeit (2016-2018) regelmässig parallel analog und digital und die Negative, die ich jetzt scanne sind genau aus dieser Zeit, als ich die digitalen Ergebnisse verwertet und die analogen Ergebnisse in den Schrank gelegt habe – mit dem Vorhaben „muss ich mich mal drum kümmern“. Und „mal“ ist halt JETZT. Und so kommt es, dass ich jetzt Bilder aus einem Projekt „entdecke“, dass so viel Potential hat, dass eine Idee, die ich schon länger mit mir rumtrage, neuen Nährboden erhält. Vieles deutet darauf hin, dass ich 2021 meinen ersten Bildband mit 100% analogen Aufnahmen veröffentliche. Keine Sammlung, kein Best-Of, sondern dieses besagte „Projekt“, das ich diesen Herbst fortsetzen will. Und auf einmal wird aus „Nichtstun“ doch noch etwas richtig Produktives. Kannste Dir nicht ausdenken …

A pro pos „kannste Dir nicht ausdenken“: mein (noch gar nicht so altes) MacBook Pro hat in der letzten Woche einen interessanten Transformationsprozess durchgemacht. Innerhalb weniger Tage von einer Flunder zum Kugelfisch. Klingt lustig, isses aber nicht. Aufgeblähter Akku – bisher nur von gelesen, jetzt live miterlebt. Und gestaunt, weil: obwohl das komplette Chassis atemberaubend verbogen ist, läuft das Ding immer noch (an meiner Dockingstation mit externer Tatstatur und externem Monitor, versteht sich). Beziehungsweise sagen wir so: es WÜRDE noch laufen, wenn ich es nicht umgehend in die Garage getragen hätte, nachdem ich den Apple-Service um ein „Gespräch“ gebeten habe. Jetzt isses also zur Reparatur und das eigentlich Erstaunliche für mich ist, dass es wohl tatsächlich repariert werden kann. Aluminium scheint wohl ein noch flexiblerer Werkstoff zu sein als ich in der Schule gelernt habe. Aber wer weiss, was da noch alles so verbaut ist. Das Allerverrückteste an der ganzen Geschichte ist aber, dass mir das exakt 1o Tage VOR Ablauf der Apple Care Gewährleistung passiert ist. Ich meine, wie unwahrscheinlich ist DAS denn bitte schön? Zu 2020 hätte doch viel eher gepasst, dass es 10 Tage DANACH passiert. Hätte einen Unterschied von knapp 1.000 Euro Reparaturkosten bedeutet. Vielleicht ist 2020 ja doch gar nicht sooo doof.

Eine Woche ohne Rechner ist natürlich auch in Zeiten der Rekonvaleszenz ein absolutes No-Go. Ich kann ja nicht mal eben meine neues Hobby Negative scannen auf Eis legen. Und überhaupt: womit soll ich das hier schreiben? Mit dem Smartphone? Ein irrwitziger Gedanke – dafür bräuchte ich ein halbes Jahr und wäre anschließend reif für die Klapse. Also hat mir die beste Ehefrau von Allen meinen ollen iMac aus dem Atelier zuhause auf den Schreibtisch gestellt. Gelaufen ist der locker ein Jahr nicht mehr und vorher auch eher wacklig. Also neu aufgesetzt und Time Machine Backup (beste Erfindung seit Menschengedenken) über Nacht zurückgespielt. Am nächsten Tag hatte ich alle Programme und Daten auf dem iMac und konnte wieder arbeiten. Bin allerdings kurz vorher nur knapp einer Erblindung entgangen. Alter Schwede! Ich hatte vergessen, wie HELL so ein iMac ist! Und wie sehr dieses Display SPIEGELT! Ich muss dazu sagen, dass ich mein MacBook mit einem BenQ SW2700PT betrieben habe. Mattes, entspiegeltes Display, Blendschutzhaube und hardware-kalibriert. Eine Wohltat! Das Cinema Display von Apple ist toll … wahrscheinlich um Filme in absoluter Dunkelheit zu gucken, aber für Jemanden mit empfindlicher Netzhaut isses irgendwie nix. Oder ich bin zu empfindlich geworden. Jedenfalls läuft das Ding jetzt mit 40% Helligkeit – das haut für mich einigermaßen hin. Und während ich also für mich feststelle, dass ich definitiv wieder auf den BenQ zurück gehen werde, kommt mir der Gedanke, dass möglicherweise Apple für die vielen flauen und kraftlosen Bilder verantwortlich ist, die mir jeden Tag in den sozialen Medien begegnen. Schwarzweiss-Bilder, die alles haben – nur kein schwarz und kein weiss (aber ganz viel grau). Was, wenn die Fotografen*Innen in bestem Wissen und Gewissen vor ihrem iMac sitzen – bei 100% Helligkeit (und damit meilenwert von den empfohlenen 120cd entfernt) – und ihre Bilder bearbeiten? Auf dem iMac sieht einfach alles brillant aus. Kontrastreich und knackig – genau wie wir es auch vom iphone-Display kennen. Dass das Histogramm bei solchen Bildern dann nicht mal ansatzweise passt, merken sie nicht (weil sie nicht darauf achten). Sie würden es merken, wenn sie ihre Bilder drucken (lassen) würden; denn die wären alle viel zu dunkel und viel zu flau. Aber es druckt ja kaum noch Jemand. Aber vielleicht ist das alles gar nicht schlimm. Wenn Bilder eh nicht mehr gedruckt werden, brauchen wir einfach alle nur Displays von Apple. Dann ist alles gut. Ist das vielleicht sogar der Plan von Apple? Bin ich hier möglicherweise einer riesigen Verschwörung auf der Spur? Attila, wäre das nicht was für Dich?


Wie ich so vor mich hinschreibe, stelle ich fest, dass das bisher alles auch sehr gut in eine neue „trivia“ für meinen Blog gepasst hätte und ich bin geneigt, Teile davon tatsächlich dafür zu verwenden. Kann ich der Öffentlichkeit gleich mal zeigen, was einen erwartet, wenn man einen Newsletter von mir abonniert. Mir gefällt der Gedanke (gleich mal in Evernote eintragen).

Ach ja: es gibt seit dem letzten Newsletter tatsächlich eine neue trivia (#105) – die erste seit einem halben Jahr. Guckst Du HIER! Wenn ich weiter so viel Zeit habe, dauert’s künftig nicht mehr so lange bis was Neues kommt … versprochen!

SAVE THE DATE!
Große Dinge werfen ihre Schatten voraus und in diesem Fall ist das mit den großen Dingen nicht einmal übertrieben. Im nächsten Jahr gibt es meine erste Ausstellung – und dann gleich eine museale! Am 20. Juni 2021 ist die Vernissage der Ausstellung „Made on Föhr: Inseljugend“, die bis Januar 2022 (!) im Museum Kunst der Westküste (MKdW) in Alkersum auf Föhr zu sehen (um dann möglicherweise nach Berlin weiterzuziehen). Von dem Projekt, das mich im letzten Winter für sechs Wochen auf die nordfriesische Insel verschlug, hatte ich bereits kurz berichtet. Im November dieses Jahres werde ich weitere drei Wochen auf Föhr zu sein, um die restlichen Aufnahmen für die Ausstellung zu machen, zu der es auch einen Ausstellungskatalog geben wird. Weitere Infos gibt es natürlich noch zu gegebener Zeit, aber den 20.06.2021 könnt Ihr Euch ja schon mal fett im Kalender markieren. Bei der Vernissage allein wird es nicht bleiben – so viel kann ich schon verraten und ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen von Euch dann auf Föhr treffe!

Auch in diesem Monat gibt es noch keine neuen Workshop-Termine (wahrscheinlich werde ich im September die ersten Termine für 2021 bekannt geben), aber trotzdem habe ich zwei „neue“ Angebote für alle Lern-Interessierten im Programm:

PORTFOLIO COACHING
Eine der am häufigsten unterschätzten Aspekte in der Fotografie sind die Themen „Bildauswahl“ und „Portfolio-Zusammenstellung“. Für die fotografische Entwicklung eines jeden Einzelnen eminent wichtige Themen.

„Welche Bilder wähle ich aus (aus einem Shooting und/oder aus einem längeren Projekt)?“

„Wie stelle ich diese Bilder zusammen und wie präsentiere ich sie (abhängig von welchem Zweck)?“

Nicht selten sieht man als Fotograf*In hier den Wald vor lauter Bäumen nicht. Man ist emotional befangen und verliert sich oft in der Vielzahl der „guten Bilder“. Nach fünf eigenen Bildbänden und zahllosen weiteren Publikationen habe ich mich entschlossen, mein Know-How in diesem Bereich weiterzugeben und biete künftig Individual-Coachings (ab zwei Stunden) zu den genannten Themen an. Weiterführende Infos zum Thema findet Ihr HIER!

Und weil es dazu passt: Corona-bedingt habe ich zwar sämtliche noch ausstehende Workshops in meinem Atelier gecancelt, biete dafür aber wieder GANZ-TAGES-COACHINGS an – in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich noch zwei oder drei Termine vergeben (ab September). Wer daran interessiert ist, schreibt mir bitte eine Mail an info@ajorns.com, damit wir das inhaltlich ganz individuell besprechen können. Grundlegende Infos zum Ablauf und den Kosten findet Ihr HIER!


LAST CALL
Von der Special Edition meines neuen Bildbands „Black is the colour“ sind nur noch 5 Exemplare im Shop verfügbar! Wer noch ein Exemplar (inkl. limitiertem, signierten Print) haben möchte, sollte sich beeilen. Zur Bestellung geht es HIER entlang.

Ähnliches gilt für zwei Motive meiner limitierten A4 Fine-Art-Prints, die ich in meinem Webshop anbiete – von „one day“ und „dream is destiny“ geht jeweils das allerletzte (von 10) Exemplaren über den Tisch!

Und noch was Neues im Blog: Teil 2 meiner „Bücherkiste“ ist online! Erneut stelle ich drei Bildbände aus meiner Sammlung vor – diesmal Bildbände aus den Jahren 2012 (mit Bildern aus 1967), 2013 und 1999 von Gordon Parks, Hendrik Kerstens und Jean-Francois Jonvelle. Zum Teil nur noch im Antiquariat erhältlich, aber allesamt sehr empfehlenswert. Guckst Du HIER!

Selbstverständlich entlasse ich Euch auch dieses Mal nicht ohne einen weiteren Musiktipp (einen gab’s ja schon oben)! Heute mit einem Künstler, der es in 16 Jahren nicht geschafft hat, in Deutschland einen Fuss auf den Boden zu bekommen. Dabei hat er mittlerweile ein herausragendes Album nach dem anderen veröffentlicht. Sein Name ist Ray LaMontagne und ich empfehle, seine Alben in chronologischer Reihenfolge durchzuhören. Beginnend mit „Trouble“, seinem Debütalbum von 2004, das ich hier mal via Spotify verlinke:

Ein bisschen länger ist er geworden, mein Newsletter in diesem Monat … und vielleicht etwas literarischer. Vielleicht dann ja nächstes Mal mehr Zahlen, Daten, Fakten – aber wer weiss das schon …? Für alle, die bis hier her durchgehalten haben (vielen Dank!), gibt es auch dieses Mal wieder einen Rabatt-Code für meinen Webshop. Bis zum 31. August 2020 könnt Ihr mit nachfolgendem Rabatt-Code meine beiden Bildbände „[UN]MASKED“ und „diversity“ mit jeweils 30% Rabatt kaufen (somit je 35,00 Euro statt 50,00 Euro): 24PG34PR

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^


NEWSLETTER #17 (Juni 2020)

Es ist Mitte Juni und die letzten sechs Wochen stehen unter dem Motto „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“. Wenige Tage nachdem ich den letzten Newsletter rausgeschickt habe, lag ich unvermittelt unter dem Messer und bekam eine neue Hüfte verpasst. Das, womit ich nicht mehr rechnete, trat tatsächlich ein: die OP konnte stattfinden. Und besser noch: sie fand sechs Wochen als früher geplant statt und so habe ich seit einigen Tagen sogar schon die Reha hinter mir und befinde mich nun in der wichtigen Post-Reha-Phase, in der man viel Selbstdisziplin und noch mehr Geduld benötigt. Nobody said it was easy …

Aber ich bin weit davon entfernt, mich zu beklagen – im Gegenteil: ich bin happy! Ich hab’s hinter mir und kann endlich beherzt für den Hamburg Marathon trainieren …

Aber natürlich ist das nicht alles, was in den letzten Wochen seit dem Mai-Newsletter passiert ist. Im Gegenteil. Wie das mit Planungen so ist, haben sie auch zuletzt nur so semi funktioniert. Geplant war, dass mein neuer Bildband erscheint bevor ich in’s Krankenhaus gehe. Dass ich noch ganz bequem den Versand für alle Vorbesteller machen kann und dass ich – wenn sich die erste grosse Welle gelegt hat – mal kurz in’s Krankenhaus gehe und Reha mache. Mein Ausfall wäre quasi kaum zu bemerken. Alles geht seinen gewohnten Gang. Die üblichen Bestellungen, die reintrudeln, bekommt die beste Ehefrau von Allen allein bewältigt. Und so habe ich also die vierwöchige Vorbestellerphase gestartet und einen Tag später ruft das Krankenhaus an …

Und so kam es wie es nicht kommen sollte: während ich in der Reha schwitzend auf dem Rad sass, kommt die Spedition und stellt ein paar Paletten mit frisch gedruckten Bildbänden vor die Tür (auf dem Bild sind zwei der sechs Paletten zu sehen) …

Muss ich wirklich noch erklären, warum ich die beste Ehefrau von Allen genau so nenne? Wir haben es tatsächlich geschafft, dass alle Vorbesteller ihr Exemplar pünktlich zum Erscheinungstermin (und teilweise 1-2 Tage davor) in den Händen halten konnten – wobei mein Anteil eher bescheiden ausfiel: mehr als DHL-Etiketten drucken und Bildbände signieren war nicht drin.

Der Einsatz hat sich gelohnt. Noch nie hatte ich so viele Vorbestellungen für einen Bildband wie bei „Black is the colour“. Allen Bestellern sage ich ein aufrichtiges DANKESCHÖN! Nie war es so wertvoll wie in diesen Zeiten, Webshop-Umsätze zu haben. Übrigens: es gibt noch ein paar wenige „Special Editions“ – signiert und mit limitiertem Print des Cover-Motivs – zu kaufen! Guckst Du hier!

Detaillierte Informationen zu „Black is the colour“ nebst einigen Teaser-Bildern findet Ihr auf meiner Webseite: KLICK! Wer mehr erfahren will, kann ja mal in den Disselcast-Podcast reinhören, bei dem ich zu Gast war:

Und in Kürze gibt es einen Video-Podcast (nennt man das so?), den ich in wenigen Tagen mit den Ruhrpottfotografen aufnehme – mit intensiven Einblicken in den Bildband. Lasst Euch überraschen!


WORKSHOPS 2020
ich habe in den letzten Tagen intensiv über meine Atelier-Workshops im zweiten Halbjahr nachgedacht – die meisten davon sind Ersatztermine, da die Workshops im Frühjahr bereits Corona „zum Opfer“ gefallen sind. Die Lage hat sich aktuell zum Glück entspannt, aber was bedeutet das eigentlich genau? Es bestehen weiterhin Auflagen hinsichtlich Abstand und Maskenpflicht und selbst wenn es diese Auflagen nicht gäbe, tun wir gut daran, uns an die Hygienevorschriften zu halten. Ich habe mich viel mit Ärzten zu diesem Thema ausgetauscht und nahezu alles gelesen, was ich an wissenschaftlichen Unterlagen dazu in die Hände bekommen habe.

Fazit: es besteht kein Grund zur Panik, aber allzu sorglos sollte man immer noch nicht durch’s Leben gehen.

Dies gilt auch und insbesondere für Veranstalter von Events, bei denen Menschen auf mehr oder weniger kleinem Raum zusammenkommen. Und hier wird’s leider problematisch: ist der Raum zu klein und zu wenig durchlüftet, können auch 6 Menschen (und die habe ich ja bei meinen Workshops inkl. Model und mir) schnell zu viel sein. Insbesondere dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum (als kritische Grenze nennen die Wissenschaftler >30 Minuten) zusammen sind und sich miteinander unterhalten. Problem: bei meinen Workshops im Atelier sind wir 2 Tage zusammen und wir unterhalten uns VIEL.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will: das derzeit geforderte und angeratene Hygienekonzept kann ich in meinem Atelier nicht umsetzen! Und wer von uns glaubt, dass ein solches im Herbst dieses Jahres nicht mehr erforderlich sein wird?

Ich habe mich daher SEHR schweren Herzens dazu durchgerungen, alle noch in diesem Jahr in Haan geplanten Workshops abzusagen! Die Workshops auf Usedom („shoot your own mag“) finden wie geplant statt – nach Rücksprache mit der Hotelleitung lässt sich das Hygienekonzept dort ohne Probleme umsetzen – zudem wird zu 99% outdoor fotografiert.

MeetUp Usedom 2020
Diese anderen Rahmenbedingungen haben mich auch bewogen, mein MeetUp auch in diesem Jahr auf Usedom stattfinden zu lassen. Selbst für den Fall, dass die derzeitigen Beschränkungen auch im Dezember noch gelten, können wir aufgrund der Größe des Hotels und der Infrastruktur vor Ort eine ganze Menge auf die Beine stellen. In einigen entscheidenden Punkten anders, aber trotzdem hochinteressant – das kann ich schon jetzt versprechen. Es gibt ein paar richtig coole Neuerungen! Hier gibt es mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung!

So war’s im letzten Jahr …

NEUE KONZEPTE FÜR 2021
Für 2021 habe ich mir vorgenommen, weniger Workshops in meinem Atelier in Haan zu machen, sondern wieder mehr unterwegs zu sein. Wieder Workshops in anderen Städten anzubieten. Sofern die Nachfrage besteht, komme ich in Eure Region – innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz. Alles, was ich brauche, ist ein wenig Unterstützung vor Ort, was die Location angeht – indoor und outdoor (ich will wieder mehr „raus“!). Schreibt mir, wenn Ihr diesbezüglich Wünsche oder Ideen habt!

Eine hohe Nachfrage gibt es von jeher nach einem Coaching-Konzept, das sich unter dem Begriff „Praktikant für einen Tag“ zusammenfassen lässt. Mich einen Tag begleiten – von der Shooting-Vorbereitung über das Foto-Shooting bis hin zur Bildauswahl und Finalisierung der Bilder. Wer an so etwas Interesse hat, kann mir gern schreiben. Auch eine solche Geschichte will ich im nächsten Jahr zum ersten Mal umsetzen. Da die Kosten für ein solches Coaching ganz maßgeblich davon abhängen, mit wie vielen „Praktikanten“ ich das mache, will ich erst mal evaluieren, wie groß das Interesse tatsächlich ist. Vielleicht gibt es aber auch abgestufte Varianten (allein, zu zweit, zu dritt) – mit mehr als drei Teilnehmern werde ich das Ganze sicher nicht anbieten.


In schöner Regelmäßigkeit rühre ich an dieser Stelle die Werbetrommel nicht nur für mich, sondern auch für andere Fotografen bzw. Fotografinnen und das soll auch in diesem Monat so sein. Kollege Ben Hammer aus Köln bastelt aktuell an seinem dritten (und letzten) Bildband seiner Trilogie, die vor einigen Jahren mit dem Werk „Das Leben und Sterben des Ben Hammer“ seinen Anfang genommen hat. Der neue Bildband soll „Paradies“ heissen und auch dieses Mal hat Ben ein Crowdfunding mit vielen interessanten „Dankeschöns“ aufgelegt – die erste Phase des Crowdfundings war bereits erfolgreich und jetzt geht es nur noch um die „Sahne obendrauf“. Eine gute Gelegenheit, eines der günstigen Packages abzustauben, die Ben für das Crowdfunding zusammengeschnürt hat. Wer zum Beispiel die ersten beiden Bücher der Trilogie noch nicht besitzt, kann sie hier stark vergünstigt zusammen mit dem neuen Bildband kaufen und Ben somit bei seinem Projekt unterstützen. Alles Infos zum Crowdfunding findet Ihr HIER!


Und natürlich habe ich auch wieder musikalische Tipps für Euch – sagen wir 1,5 Tipps …: Bob Dylan zu empfehlen, bedeutet ja eigentlich, Eulen nach Athen zu tragen, aber bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich mit seiner Musik weitestgehend nichts anfangen kann – zumindest was die letzten gut 40 Jahre angeht. 1975 hat er allerdings ein Album rausgehauen, das in jeden Plattenschrank gehört: „Blood on the tracks“ ist ein großartiges Album und ich behaupte mal, dass der gute Bob nie so gut bei Stimme war wie hier.

Der Song wurde u.a. für den sehr empfehlenswerten Film St. Vincent mit Bill Murray (ich liebe diesen Mann!) verwendet. Unter anderem für die Schlusseinstellung, die allein das Anschauen dieses Films lohnt …


FINE-ART-PRINTS inkl. „Bonus“ im Shop
Nach dem Update meines Webshops gibt es endlich wieder ausgewählte Motive meiner Arbeiten als limitierte, nummerierte und signierte Fine-Art-Prints zu erwerben. Etwas ganz Besonderes für Sammler und die perfekte Ergänzung zu meinen Bildbänden. Und da ich bekanntermaßen ein großer Musikfan und Plattennerd bin, habe ich mir eine kleine Aktion überlegt, die das Beste aus beiden Welten vereint. Aktuell gibt es zu jedem Print drei Singles (7inch Vinyl) gratis dazu! Die Singles haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, sind nicht frei von Knistern und Knacksen, aber sie haben eines: sie haben SEELE! Und genau DAS haben sie mit meinen Fine-Art-Prints gemeinsam. Wer sich also auf das Abenteuer einlassen mag, holt seinen Plattenspieler wieder aus dem Keller – oder kauft sich einen neuen. Es ist nie zu spät, sich wieder der Musik auf Vinyl zu widmen! Ich wünsche bereits jetzt viel Freude dabei! Übrigens: die Singles sind überwiegend aus den 60er und 70er Jahren (den beiden besten Musikjahrzehnten) und ich wähle sie bei jeder Bestellung mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip aus – lasst Euch überraschen!

Und weil man als Newsletter-Empfänger bei mir nicht nur tolle Informationen, sondern hin und wieder auch einen monetären Vorteil erhält, gibt es diesen Monat einen exklusiven Rabatt-Code, mit dem Ihr einmalig 20 Euro Rabatt auf alle Fine-Art-Prints in meinem Webshop erhaltet: MPGGBXX9 Der Rabatt ist bis zum 30. Juni 2020 gültig.

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^


NEWSLETTER #16 (Mai 2020)


F: Yasemin Roos

Es ist der 1. Mai 2020. Die teils verordnete, teils selbstauferlegte Isolation dauert nun schon sechs Wochen an. Sechs Wochen, in denen ich so gut wie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen habe. „Social distancing“ ist das Gebot der Stunde. Für viele Menschen problematisch, für Fotografen wie mich eigentlich eine Katastrophe, aber erstaunlicherweise komme ich gut klar (wenn man vom Offensichtlichen – nämlich ausbleibenden Umsätzen – absieht). Ich lese endlich wieder mehr – streng genommen „fresse“ ich derzeit Bücher – und ich arbeite an meiner gesunden Gesichtsbräune (was war das eigentlich bitte für ein unfassbarer April?) und ich habe endlich mein Arbeitszimmer entrümpelt, aufgeräumt und alle Regale und meinen Schreibtisch von der einen an die andere Wand gestellt. Aber auch sonst war ich nicht untätig – ganz und gar nicht …

Wie ich Gott zum Lachen brachte

„Black is the colour“ – mein neuer Bildband
Seit Abschluss der Arbeiten an „diversity“ ist nicht einmal ein Jahr vergangen und doch hielt ich es für richtig, mit meinem neuen Bildband nicht länger zu warten. Zu viel hat an sich angesammelt in den letzten drei Jahren. Bilder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in die letzten Publikationen passten. Zu wichtig sind die neueren Arbeiten, die zum Teil erst kurz vor Drucklegung im Kasten waren. Zeit zum Sichten, zum Zusammenstellen und zwischendurch immer wieder Verwerfen hatte ich die letzten Wochen ja zur Genüge – vielleicht ist er ja auch deshalb besonders gut geworden. Aber sagt man das nicht als Künstler eh immer? Vergleiche zu den eigenen Kindern drängen sich auf – liebt man eigentlich sein neuestes Baby immer am meisten? Und wenn ja – darf man das laut sagen …?

Was erwartet Euch? 165 s/w Bilder von 26 verschiedenen Menschen auf 292 Seiten. 24×32 cm, 2,5 Kg. Hardcover, Fadenheftung. Soweit die schnöden Daten. Aber „entscheidend ist ja auf’m Platz“ und was das angeht, habe ich mich auch nicht lumpen lassen. Nicht wenige haben „diversity 2“ erwartet, aber das ist es nicht geworden (kommt vielleicht nächstes Jahr). „Black is the colour“ ist „anders“. Und auch wieder nicht. Aber schaut am Besten selbst! Bis zur Veröffentlichung Ende Mai gibt’s mein neues Baby mit 10 Euro Vorbesteller-Rabatt. Und wer „mehr“ möchte, kann den Bildband für einen gar nicht so großen Aufpreis im Bundle mit dem auf 100 Exemplare limitierten, nummerierten und von mir signierten Fine-Art-Print des Cover-Motivs bestellen.

Und sagen wir, wie es ist: gerade in Zeiten der großen Pandemie und der nicht stattfindenden Veranstaltungen jedweder Art hängt nicht nur mein Herzblut, sondern auch ein Stück weit meine Existenz als Künstler an diesem Bildband (und meinen anderen Publikationen) und ich möchte an dieser Stelle meinen ganz besonderen Dank an all Jene aussprechen, die in den letzten Wochen etwas aus meinem Webshop bestellt haben. Ihr habt damit mehr geholfen, als Euch vielleicht bewusst ist … DANKE!


Tombola
Dazu passt auch das, was ich in den letzten zwei Wochen mit meiner Tombola erleben durfte. Mitte April habe ich sie in’s Leben gerufen und heute bereits einige Tage vor Ablauf vorzeitig beendet – weil alle Lose verkauft sind! Limitierte Fine-Art-Prints für vergleichbar kleines Geld habe ich jedem Käufer eines Loses versprochen (mit ein wenig Glück gab’s auch ein Portfolio Review oder ein Foto-Shooting zu gewinnen) und genau diese Fine-Art-Prints gehen in der nächsten Woche an alle Gewinner auf die Reise. Jeweils auf 10 Exemplare limitiert, nummeriert und signiert und – das ist das zusätzlich besondere an den Prints – bisher unveröffentlicht! Weder online, noch gedruckt, gab es diese Motive bisher von mir zu sehen. Allen Gewinnern (und es sind ja wie versprochen ALLE Gewinner) wünsche ich ganz viel Freude mit ihren Gewinnen. Und ich sage VIELEN DANK an Alle, die mitgemacht haben!

FINE-ART-PRINTS im Shop
Wer jetzt sagt „ach Mensch, hab ich gar nicht mitbekommen und an solchen Prints hätte ich eigentlich auch Interesse„, muss nicht verzagen: von jedem Motiv habe ich zwei Exemplare zurückbehalten. Diese gibt es demnächst in meinem Webshop regulär zu kaufen!


Podcast mit Martin Krolop
Corona macht’s möglich: ich habe tatsächlich bereits 7 Folgen meines Podcasts mit Martin Krolop eingesprochen, von denen 4 Folgen online sind – u.a. die mit Steffen Böttcher als Gast. In der nächsten Folge haben wir den Playboy-Fotografen Simon Bolz als Interview-Gast – die Folge ist sicher auch in Kürze auf Spotify, itunes und podcast.de verfügbar.

Eine schöne Geschichte von zwei Künstlern …
Eine schöne Geschichte aus dem letzten Jahr: ich bestelle die neue Vinyl-LP eines von mir sehr geschätzten kanadischen Künstlers namens Alex Henry Foster (wie ich es gern mache – direkt auf der Künstler-Webseite) und es stellt sich heraus, dass er Fan meiner Bilder ist. Und ganz offensichtlich meine trivia liest … wow!


„Was machen Sie eigentlich beruflich?“
„Ich studiere dual.“
„Haben Sie mich gerade Aal genannt?“


Empfehlung
Auch diesen Monat habe ich wieder einen Tipp für Euch, der nichts mit meinen Arbeiten zu tun hat, und zwar geht es um den Bildband „Heimatbilder“ von Hauke Bietz. Hauke hatte mir diesen Bildband zugeschickt und um meine Meinung gebeten. Mit einer gewissen Grundskepsis habe ich mir seinen Bildband angeschaut, was nichts mit ihm und den Bildern, sondern vielmehr mit dem Begriff „Heimat“ zu tun hat, mit dem ich persönlich relativ wenig anfangen kann und der für mich in weiten Teilen sogar negativ konnotiert ist. Aber genau darum geht es in diesem Buch, dass ich bewusst nicht Bildband nennen würde, auch wenn es mit Porträts der Menschen, die hier zu Wort kommen, illustriert ist. Anfangs wollte ich es nur durchblättern, aber dann habe ich es von vorn bis hinten gelesen und ja … es hat mir sehr gut gefallen (zumal auch die großartige Christine Westermann mit sehr gescheiten Ausführungen zum Thema „Heimat“ zu Wort kommt). Sehr unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Regionen mit verschiedenen Ansichten zum Begriff „Heimat“ – meine Empfehlung in diesem Monat. Der Bildband / das Buch ist bei Hauke im Webshop erhältlich!

MeetUp Usedom 2020
Das Cover von „Heimat“ ist eine gute Überleitung zu meinem nächsten Thema: das diesjährige MeetUp auf Usedom soll vom 3.-6. Dezember stattfinden – so viel ist zunächst klar! Ich habe mich aber entschieden, mit der Ausschreibung inkl. Möglichkeit zur Anmeldung noch bis Ende Juni zu warten. Dann sollte hoffentlich Klarheit bestehen, dass wir auch wirklich alle gemeinsam im Dezember feiern können. Keep your fingers crossed!


Interview mit Thomas Berlin
Thomas hatte vor Kurzem wegen eines Interviews angefragt und er hatte sich ein paar mehr Fragen als üblich überlegt, weshalb das Interview etwas länger geraten ist. Und ein paar Bilder von mir gibt’s auch zu sehen. Das Ergebnis findet Ihr HIER!


Kommt ein Akademiker in eine Bar:
Einen Martinus bitte.“
„Sie meinen Martini?“
„Wenn ich zwei will, sage ich Ihnen schon Bescheid.“


PLAYLIST
Und tatsächlich habe ich auch diesen Monat wieder eine Playlist für Euch auf Spotify zusammengestellt. Wer Spass an Musik der 60er Jahre hat – insbesondere an jener, die Quentin Tarantino in seinen Filmen verwendet (oder die so klingen, als könne er sie für seine nächsten Filme verwenden), kommt hier auf seine Kosten. 100 Songs in 5 Stunden und 11 Minuten. Viel Spass!

ÜBRIGENS: wer nicht bei Spotify angemeldet ist, kann sich die Playlist mit TuneMyMusic ganz easy nach itunes, Tidal, Apple Music und anderen Musikdiensten übertragen (vielen Dank an Oliver für den Tipp!).


Exklusiver Rabatt für meine treuen Newsletter-Leser
Und zum Schluss gibt’s als Belohnung für alle, die brav bis hier hin gelesen haben, einen exklusiven Rabatt-Code, mit dem Ihr 30% Rabatt auf meine beiden Artbooks in meinem Webshop erhaltet („Friday’s Child“ und „INVITED“): N696HJ97
Der Rabatt ist bis zum 10. Mai gültig. Bitte beachtet, dass vom 4. bis 11. Mai ausnahmsweise kein Versand stattfinden kann. Vielen Dank für Euer Verständnis!

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^


NEWSLETTER #15 (April 2020)

1. April 2020 (nein nein – dieser Newsletter beinhaltet keinen einzigen April-Scherz – ich schwör‘!). Oder auch: Woche 2 in halb verordneter, halb selbst gewählter Isolation (gemeinsam mit der besten Ehefrau von Allen – so isoliert also auch wieder nicht). Und wieder habe ich es nicht geschafft, den Newsletter „pünktlich“ zu liefern (streng genommen hätte er noch in den März gehört, aber vielleicht sollte ich das auch nicht zu streng nehmen – Hauptsache, er kommt nicht ÖFTER als einmal pro Monat … #nospam).

Man sollte meinen, ich hätte momentan sehr viel Zeit. Habe ich NICHT! Ganz und gar nicht! Abgesehen davon, dass ich in den letzten zwei Wochen mehr Pakete gepackt habe als in manch anderen Zeiten (dazu später mehr), hatte ich eine Beschäftigung, die perfekt zum Kontaktverbot passt: ich habe mich seit dem letzten Newsletter vor allem um eines gekümmert: die Auswahl von Bildern, die ich anschließend zusammengestellt, verworfen, neu sortiert, gelöscht, gedruckt, zerknüllt, neu ausgewählt, gesichtet, zusammengestellt … und irgendwann für gut befunden habe. Alles für meinen neuen BILDBAND! Heureka! Oh ja! Wenn alles gut läuft, gibt es im Sommer einen neuen Bildband von mir! Und wenn sich die Dinge in meinem Sinne entwickeln, gehe ich damit auch noch auf eine kleine Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Keep your fingers crossed!

Ist es schlau, in diesen Zeiten eine solche Investition zu tätigen? Ich sage „war so geplant und jetzt ziehen wir es auch durch“. Auch wenn das mit den Planungen manchmal auch Essig ist: im Juni habe ich einen OP-Termin (neue Hüfte) und vorher wollte ich den neuen Bildband fertig haben (wer weiss schon, was anschließend ist). Tja, der OP-Termin fällt jetzt dank Corona in’s Wasser (neuer Anlauf im nächsten Jahr) und den Bildband mache ich trotzdem (und habe sogar noch Zeit für die Tour). Ich bin halt ein kleiner Trotzkopf. Und außerdem hatte ich so viel Bild-Material aus den Jahren 2017-2020, dass ich nicht noch länger warten wollte/konnte. Material, das in die letzten Publikationen aus unterschiedlichen Gründen nicht reinpasste und das ich unter großen körperlichen Schmerzen (ich schwör‘!) so lange zurück halten musste. Und das jetzt bald an’s Tageslicht gezerrt wird – ich freue mich drauf! (und nein: es wird KEIN „diversity 2“! Soll ja nicht zu langweilig werden mit mir …)


Eigentlich sollte ich jetzt auf Föhr sein. Eigentlich sollte ich vor ein paar Tagen die Satellitenausstellung meines Projekts eröffnen, für das es im nächsten Jahr eine große Ausstellung im MKdW (Museum Kunst der Westküste) geben wird (mehr Infos dazu gibt’s in einem der nächsten Newsletter). Eigentlich wollte ich noch eine wichtige Bildstrecke für diese Ausstellung fotografieren. Aber wir wissen ja alle, was „eigentlich“ bedeutet. Oder auch „wäre, wäre, Fahrradkette“, wie der große deutsche Philosoph Lothar Matthäus unlängst sagte.

Jetzt bin ich also nicht auf Föhr, sondern in Haan. Es ist nicht wirklich warm, aber die Sonne hat schon ganz schön Kraft. Die beste Ehefrau von allen hat zwei bequeme Liegestühle für unsere Terrasse gekauft. Gibt es da einen kausalen Zusammenhang? Ich überlasse das Eurer Phantasie (ja ich weiss … ich schreibe aber auch Delphin immer noch mit „ph“ – anders sieht für mich falsch aus).

Wenn das jetzt so klingt, als wenn ich a) die Corona-Krise auf die leichte Schulter nehme (tue ich nicht! Natürlich fallen auch bei mir alle Veranstaltungen aus – sämtliche Workshops im März, April und auch Mai werden wohl der derzeitigen Situation zum Opfer fallen und dennoch bleibt mein Glas immer noch halbvoll) und b) die nächsten Wochen nur chillen will: der Eindruck täuscht! Auch wenn ich derzeit nicht unter Leute gehe (glaubt mir – das ist besser so: ich sehe aus wie Catweazle – die Älteren unter Euch erinnern sich möglicherweise noch), heisst das nicht, dass ich mir für die kommende Zeit Müßiggang verordnet habe. Ich freue mich vielmehr über die gewonnene Zeit (die durch die ausfallende OP sogar noch länger wird) und werde ENDLICH an meinem mehrfach angefangenen Buch weiterschreiben. Wenn alles gut läuft, gibt’s also Ende des Jahres wieder ein Buch von mir. Nur Text. Keine Bilder. Also quasi unverkäuflich. Aber ich habe so richtig Lust drauf.

Na, denn man tau …!

Mein Lieblingsartikel zur Corona-Krise kommt übrigens von dem Zukunftsforscher Matthias Horx – auch wenn unser Altkanzler Helmut Schmidt einst sagte „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!“, lege ich Euch diesen Text an’s Herz …: KLICK!

Seien wir doch mal ehrlich: so ein bisschen positive Grundstimmung tut in diesen Zeiten doch ganz gut, oder? In diesem Sinne …

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PODCAST MIT MARTIN KROLOP
Das, was jetzt kommt, ist brandaktuell – vor wenigen Tagen erst hat mich der geschätzte Kollege Martin Krolop gefragt, ob ich Lust habe, in dieses trüben Corona-Tagen einen Podcast mit ihm zu machen. Unter Einhaltung aller „social distancing“ – Regeln. Er an seinem Schreibtisch, ich an meinem – moderne Technik, die begeistert. Am nächsten Tag schon legte er mir Mikrofon nebst Zubehör vor die Tür – im Austausch gegen eine Flasche Rotwein, die ich dort für ihn platziert hatte. Und am Sonntag Abend nach dem Tatort haben wir bereits die erste Folge eingesprochen, die seit wenigen Minuten u.a. bei Spotify online ist. Morgen früh um 9:00 Uhr werden wir das Ganze in den sozialen Medien verkünden.

Wer kein Spotify hat, kann sich das Ganze übrigens auch HIER anhören!

Fun Fact am Rande: was passiert, wenn man eine solche Podcast-Kollaboration am 1. April auf Facebook anteasert? Naaaaa? Genau! Ich wollte schon immer mal einen April-Scherz posten, der keiner ist. Ich bin sehr gespannt, was morgen die Menschen sagen werden, die heute noch glauben, mich durchschaut zu haben ….^^

Übrigens ist es mir wichtig, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass ich mich NICHT mit Matthes verkracht habe! Der BUNT-Podcast bleibt natürlich bestehen! Wenn wir alle wieder unter Menschen gehen dürfen, treffe ich mich mit Matthes, um die nächste Folge aufzunehmen – die könnte dann etwas länger werden …


RABATT-AKTION „DIVERSITY“
Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram einen Beitrag verfasst, in dem ich auf die derzeitige Problematik für alle Selbstständigen im Allgemeinen und die Künstler und Kulturschaffenden im Besonderen hingewiesen habe. Ergänzt um den Hinweis, dass ich gerade in diesen Zeiten Jedem dankbar bin, der eine meiner Publikationen aus meinem Webshop kauft. So dankbar, dass ich bis Ende März jedem Käufer meines letzten Bildbands „diversity“ 50% Rabatt eingeräumt habe. Was dann passierte, hat mich förmlich umgehauen …

Die Menschen bestellten – teilweise verzichteten sie sogar bewusst auf den Rabattcode oder sie kauften „diversity“ mit Rabatt und legten ein anderes Buch mit in den Warenkorb – nicht selten waren die Bestellung mit aufmunternden Worten versehen, die mich wirklich anrühren. Den Vogel abgeschossen hat ein lieber Mensch, der nicht genannt werden möchte. Er hat „diversity“ ohne Rabatt gekauft, will den Bildband aber nicht zugeschickt bekommen (er besitzt ihn nämlich schon). Ich soll damit Jemandem eine Freude machen, der sich den Bildband auch zum rabattierten Preis nicht leisten kann. Jemandem, der in der jetzigen Krise an der Front steht und dafür sorgt, dass alles nicht noch viel schlimmer wird. Als ich davon berichtete, zogen noch weitere großartige Menschen nach, so dass ich insgesamt 13 „Spendenbestellungen“ hatte. Ich habe dann noch ein paar drauf gelegt und insgesamt 50 Exemplare von „diversity“ an Krankenschwestern, Pfleger, Verkäuferinnen, Busfahrer und etlichen anderen Vertretern systemrelevanter Berufe verschenkt. Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten in vorderster Reihe ihren Kopf hinhalten und Einsatz zeigen. Die Nachrichten, die ich von diesen Menschen bekommen habe, gehören schon jetzt zu meinen ganz persönlichen Höhepunkten 2020.

Übrigens habe ich die Rabatt-Aktion mittlerweile bis Oster-Montag (13.4.) verlängert – u.a., um auch allen Newsletter-Empfängern, die nicht in den sozialen Medien unterwegs sind, die Chance zu geben, den Bildband für den halben Preis zu kaufen. Der Rabattcode lautet: QCVH9DTT

Völlig unabhängig davon, weil schon vor Corona geplant, aber durch die zufällige zeitliche Abfolge sehr gut passend, gibt es einen längeren Blog-Artikel bei den Kollegen vom SWAN-Magazine zu meinen Bildband „diversity“. Da die Rezension positiv ausfällt, teile ich ihn hier sehr gern …

INTERVIEWS
A pro pos Öffentlichkeitsarbeit: ich habe derzeit ziemlich viele Interview-Anfragen. Einen der umfangreichsten Fragenkataloge, den ich in diesem Zusammenhang bekommen habe, konnte ich gestern endlich abarbeiten – das Ganze wird wahrscheinlich in den nächsten 1-2 Wochen veröffentlicht. Zwei Interviews, die bereits online sind, findet Ihr hier: zum Einen mit Joeri van der Kloet und zum Anderen mit mir SELBST (ja, es sind verrückte Zeiten …^^).

PHOTOGRAPHERS UNITED
Das Interview mit mir selbst ist übrigens einer Idee von Ben Hammer entsprungen, der unter dem Begriff „Photographers United“ andere Fotografen*Innen ermuntert, mitzumachen. Unter seinem initialen Blogpost sind alle Kollegen und Kolleginnen mit ihren Beiträgen aufgelistet, die bereits mitgemacht haben. Eine tolle Sache, wie ich finde! Vielleicht hat ja von Euch auch noch Jemand Interesse …?


EMPFEHLUNG
Beate Knappe ist seit über 50 (!) Jahren Fotografin. Zu ihrem 70. Geburtstag im Juni wird es erstmals eine Ausstellung in Düsseldorf mit ihren Werken geben. Für die Finanzierung des parallel geplanten Ausstellungskataloges hat sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die noch einen guten Monat läuft. Tolle Bilder, die gleichzeitig ein Zeitzeugnis darstellen – ich denke, das gehört unterstützt! Auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten.


PEINLICH PEINLICH …
Oder auch „RICHTIGSTELLUNG“: bevor ich von einem Kollegen oder einer Kollegin aus wettbewerbsrechtlichen Gründen zu einer Gegendarstellung verdonnert werden, bekenne ich reumütig, dass ich in meinem letzten Newsletter dummes Zeug erzählt habe!

An irgendeiner Stelle habe ich behauptet, nur noch wenige Exemplare meiner „aj“ Sonderausgabe „5 years“ vorrätig zu haben und ich schwör‘, dass ich das zum Zeitpunkt, als ich es schrieb, auch selbst glaubte. Aber irgendwie beschlich mich ein paar Tage später das dumpfe Gefühl, dass das eigentlich nicht sein kann. Zumindest wenn ich meiner Excel-Liste Glauben schenken durfte (und auf meine Excel-Listen bilde ich mir als Ex-Consultant schon was ein). Allein: im ganzen Haus (inkl. Keller und Garage) gab es keine Kartons mit „5 years“ mehr. Und dann hatte ich die entscheidende Eingebung – Anruf bei meiner Druckerei in Hamburg: „Frau Böckels, ähm … stimmt’s? Sie haben doch bestimmt noch ein paar Kartons von „5 years“ bei sich stehen, oder?“ (sollte überzeugend klingen, war aber doch eher hilflos) „Warten Sie mal, Herr Jorns, ich schaue mal eben im System nach … ja, da ist es doch: wir haben noch 30 Kartons! Sollen wir die ihnen schicken?“ (kurzer Durchschnaufer) „Ja, sehr gern, Frau Böckels – haben Sie vielen Dank!

Hatte ich erwähnt, dass ich noch 300 Exemplare von „5 years“ zu verkaufen habe …?^^


PLAYLIST
Wer mich kennt, weiss, dass ich in meinen Blogposts und Newslettern gern auch Musik-Tipps gebe und für den heutigen Newsletter habe ich extra eine komplette Spotify-Playlist gebastelt, die aktuell über 103 Songs verfügt und laufend weiter gepflegt wird von mir. Ich schätze, allein dafür lohnt es sich, doch mal über einen Spotify-Account nachzudenken … Ich wünsche viel Spass beim Hören!


Die Playlist läuft übrigens gerade während ich das hier schreibe und ich stelle fest: mir macht sie gute Laune! :)

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

PS: auf vielfachen Wunsch gibt es künftig auch ein Newsletter-ARCHIV! Wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 von letztem Monat. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^

PPS: Als ich sagte, dass ich mittlerweile wie Catweazle aussehe, habe ich nicht übertrieben – die Mütze schützt Euch davor, das GANZE Grauen zu sehen …^^


NEWSLETTER #14 (März 2020)

Anfang März 2020. Alle sprechen über Corona – keiner meint das gleichnamige Bier. Die Welt hält den Atem an. Hamsterkäufe. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Erliegen. Und zu allem Überfluss kommt mein Februar-Newsletter erst im März. Schuld an dieser Verzögerung ist allerdings nicht der COVID-19 Virus, sondern eine profane Bronchitis, die mich seit Wochen quält (und mit der ich in diesen Zeiten viele sorgenvolle bis panische Blicke auf mich ziehe). Und die Tatsache, dass ich mal wieder mehr unterwegs als zu Hause bin.

Unabhängig davon habe ich mir bewusst etwas Zeit gelassen, um mir Gedanken über das neue Format des Newsletters und dessen inhaltlicher Ausgestaltung zu machen. Verkündung neuer Workshop-Termine und Werbung für meine Print-Publikation ist auf der einen Seite gut und schön (und durchaus wichtig), aber mehr Mehrwert (sic!) für meine Abonnenten sollte es sein, und deswegen gibt’s davon künftig auch mehr. Etwas intensivere Einblicke in meinen fotografischen Alltag – Dinge, die ich zum Teil in den sozialen Medien poste, aber durchaus auch darüber hinaus. Bilder, die ich in den sozialen Medien poste, aber durchaus auch andere (wie das Bild oben, das ich „aus Gründen“ weder auf Facebook, noch auf Instagram gepostet habe). So ein bisschen im Stil meiner „trivia“, aber eben für einen „exklusiven“ Kreis. Kurz: ich möchte, dass die Empfänger meines Newsletters diesen auch wirklich lesen. Am Besten von vorn bis hinten. Am Liebsten jedes Mal. :)

Was das Format meines Newsletters angeht, setze ich nicht mehr auf pdf-Anhänge (mich würde ja wirklich mal interessieren, ob es auch nur EINE Person gab, die diesen Anhang tatsächlich ausgedruckt hat), sondern auf HTML (versteckte Webseite). Das ist schöner, lässt sich besser updaten und pflegen und wer mag, kann sich das Ganze trotzdem als pdf abspeichern (hab ich mit Safari getestet, aber ich schätze, dass es mit allen anderen Browsern auch funktioniert). Jedes Mal kurz vor Erscheinen des neuen Newsletters lösche ich den Inhalt des alten, so dass Ihr unter dem Link, den ich mit jedem Newsletter versende (und der sich Monat für Monat ändert), stets nur die aktuellen Inhalte findet!


In der vorletzten Woche war ich das erste Mal in der Lindbergh-Ausstellung „Untold Stories“, die noch bis Anfang Juni im Düsseldorfer Kunstpalast läuft („das erste Mal“, weil sicher noch zahlreiche Besuche folgen werden). Der Name der Ausstellung ist Programm: gefühlt die Hälfte aller Ausstellungsexponate kannte ich nicht – hatte sie noch nie zuvor gesehen. Und ich darf mich wirklich als großer Lindbergh-Fan bezeichnen, der sehr viel von ihm kennt. Die Ausstellung ist kleiner als die vor zwei Jahren in Rotterdam und München, aber sie ist (aus den benannten Gründen) nicht minder eindrucksvoll. Ich fand sie sogar überwältigend – auch vor dem Hintergrund, dass sie die erste (und leider auch letzte) Ausstellung Peter Lindberghs ist, die er selbst kuratiert hat.

Leider gilt meine Überschwänglichkeit nicht in gleichem Masse dem gleichnamigen Bildband, der parallel zur Ausstellung im TASCHEN-Verlag erschienen ist. Was immer man sich dort (im Verlag) gedacht hat: ich kann es nicht so recht nachvollziehen. Und damit meine ich nicht den Inhalt selbst, den ich wie bereits erwähnt, überwältigend finde. Ich spreche von der Papierqualität. Ein Rezensent im Internet merkte an, dass Butterbrotpapier dicker sei und ich halte das tatsächlich für kaum übertrieben. Merkwürdige Haptik und äusserst unangenehmer Geruch. Wirklich schade, dass man nach der grandiosen Bildqualität von „Shadows on the wall“ so dermaßen in’s Klo gegriffen hat. Lindbergh-Fans wird es nicht stören und sie werden den Bildband trotzdem kaufen. Allen anderen empfehle ich, die 60 Euro anderweitig zu investieren.


SAVE THE DATE!
Am 1. Juni d.J. (Pfingstmontag!) lade ich Euch alle zu einem kleinen „MeetUp“ in mein Atelier nach Haan ein. Es gibt lecker Essen und Trinken, viele gute Gespräche und eine kleine (große) Überraschung. Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung (per Mail) wäre nett. Selbstverständlich dürft Ihr Euren persönlichen Lieblingsmenschen mitbringen! Mehr Informationen gibt es zu gegebener Zeit, aber bitte haltet Euch bei Interesse schon mal den Kalender entsprechend frei!


In meinem Blog habe ich vor Kurzem eine neue Rubrik mit dem Titel „aj’s Bücherkiste“ eingerichtet. Viele wissen, dass ich leidenschaftlicher Bildband-Sammler bin und künftig werde ich in unregelmäßigen Abständen einen Einblick in meine Sammlung geben. Dabei lege ich den Fokus insbesondere auf Bildbände, die oft nur noch im Antiquariat zu bekommen sind. Mal für mehr und nicht selten für ganz wenig Geld. Die erste Ausgabe meiner „Bücherkiste“ könnt Ihr HIER nachlesen. Für meine Newsletter-Abonnenten habe ich heute noch einen zusätzlichen Tipp …

Jean-Francois Jonvelle war ein französischer Mode- und Porträtfotograf, der in den 60er Jahren als Assistent von Richard Avedon arbeitete und später im Bereich Sensual Nude arbeitete (zumeist mit Bekannten und Nicht-Models). Er starb 2002 im Alter von nur 58 Jahren und hat ein paar wenige sehr schöne Bildbände hinterlassen, von denen derzeit nur einer noch neu erhältlich ist. Seine Aufnahmen sind weniger glamourös, dafür aber natürlicher und authentischer als die vergleichbarer Fotografen, die im Glamour-Bereich (für Playboy etc.) arbeiteten. Ich mag die Arbeiten Jonvelles sehr und empfehle Euch heute seinen Bildband „jonvelle(s)“, den es für vergleichbar kleines Geld im Antiquariat oder auf ebay zu kaufen gibt.


NEUE WORKSHOP-TERMINE
Am 24./25. Oktober findet der nächste „diversity“-Workshop, für den es noch freie Plätze gibt, nachdem die ersten Termine in diesem Jahr schnell ausgebucht waren. Einzelheiten zu diesem ganz besonderen Workshop findet Ihr HIER!

Aufgrund der großen Nachfrage wird es zudem am 17./18. Oktober noch mal einen Termin für meinen Porträt-Workshop mit Runa Hansen geben. Informationen zu diesem Workshop findet Ihr HIER!

Die Aufnahme von Runa habe ich übrigens mit der neuen M10 Monochrom von Leica und dem uralten Summitar 50/2,0 aus dem Jahr 1948 gemacht. Eine meiner neuen Lieblingskombinationen, die ich künftig wohl öfter einsetzen werde. Die M10M war eigentlich nur zum Testen bei mir, aber Ihr wisst ja, wie das mit dem Wörtchen „eigentlich“ so ist …

Auch wenn die M10M natürlich eine absolute Nischenkamera ist: den Tipp mit dem „Uralt“-Objektiv wollte ich nicht für mich behalten. Wer heute mit einer spiegellosen Digitalkamera unterwegs ist und den klinischen „digitalen“ Look nicht so sehr mag, sollte sich einmal mit diesem Thema befassen. Objektive aus den 50er und 60er Jahren sind nicht selten ähnlich scharf (in der Bildmitte), aber niemals so kontrastreich wie die modernen Objektive. Gerade in der Porträtfotografie ist Schärfe bis zum Bildrand und Mikrokontrast auf Porenebene gar nicht unbedingt erwünscht (weshalb häufig auch in der Nachbearbeitung nachgeholfen wird). Die alten Objektive bringen den gewünschten „analogen“ Look oft von Haus aus mit und sind dabei oft sogar richtig günstig zu bekommen. Für das Summitar habe ich damals 300 Euro bezahlt und jeder Leica-Fotograf weiss, dass man aus Wetzlar für solche Beträge heutzutage allenfalls noch Objektivdeckel bekommt.

Es ist gute alte Tradition, dass ich immer wieder mal auch Tipps zu neuer (und alter) Musik gebe und das, was ich Euch heute empfehle, ist der neue Longplayer einer deutschen Formation, die den meisten von Euch sicher noch völlig unbekannt sein dürfte, auch wenn sie schon viele Jahre am Start sind. Es gibt nicht wenige Menschen, die behaupten, dass Bohren & Der Club of Gore quasi ein neues Musik-Genre erfunden haben. Dark Jazz nennt sich das, was man da hört und ich muss gestehen, dass mich die Musik stellenweise fast süchtig macht. Ich setze sie gern sogar bei einigen meiner Fotoshootings ein und wenn Ihr mal etwas intensiver reinhört in das, was die Band da macht, werdet Ihr vermutlich verstehen, warum ich das mache.


MEINE PRINT-PUBLIKATIONEN
Auch wenn ich bisher immerhin jeweils 1.000 Exemplare von meinen Magazinen, Artbooks und Bildbänden habe drucken lassen, gehen auch diese Bestände irgendwann zur Neige. Aktuell gibt es nur noch eine Handvoll Exemplare von „5 years“ und auch von Ausgabe #01 meines „aj“ Magazins ist nicht mehr allzu viel vorhanden. Wer da noch nicht hat, aber will, sollte sich beeilen. Nachgedruckt wird wie angekündigt nichts.


MEINE FACEBOOK-GRUPPEN
Diejenigen unter Euch, die sich mehr oder weniger regelmässig auf Facebook tummeln, möchte ich auf zwei Gruppen hinweisen, die ich selbst gegründet habe und die allein ich administriere. Die eine Gruppe gibt es schon etwas länger und wurde vor Kurzem umbenannt: aus „3p – photographers proudly present“ wurde „Fotostrecken und -publikationen“, womit auch schon klar wäre, worum es in dieser Gruppe geht. Fotografen*Innen dürfen Ihre Arbeiten posten, solange es sich dabei um Strecken von mindestens drei Bildern handelt – egal ob veröffentlicht oder noch nicht. Wenn Ihr Veröffentlichungen in On- oder Offline-Magazinen habt, dürft Ihr sie hier teilen. Wenn Ihr eine eigene Printpublikation gemacht habt, dürft Ihr sie hier bewerben. Alles ist erlaubt – nur keine Einzelbilder! Ihr findet die Gruppe HIER und ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht! Der Umgangston ist angenehm freundlich und ich tue alles dafür, dass es so bleibt. Zudem erfreue ich mich an einer durchgehend erfreulichen Qualität, was sicher auch damit zu tun hat, dass man sich bei der Erstellung bzw. Zusammenstellung einer Bildstrecke in der Regel mehr Zeit nimmt, respektive Aufwand betreibt, als dies möglicherweise bei Einzelbildern der Fall wäre.

Die andere Gruppe, auf die ich Euch heute hinweisen möchte, gab es bis vor ein paar Tagen noch nicht und das ist eigentlich etwas verblüffend, heisst sie doch „black and white only“. Und tatsächlich gab es bisher keine Schwarzweiss-Fotografie-Gruppe von mir, was ich jetzt einfach mal ändern wollte. Wer sich so leidenschaftlich wie ich (überwiegend) der Schwarzweiss-Fotografie hingibt oder einfach solche Bilder gern anschaut, ist hier genau richtig. Die Gruppe ist international angelegt, da die Schwarzweiss-Fotografie selbstverständlich vor keinen Grenzen halt macht. Die Gruppe ist angelegt für die genreübergreifende Schwarzweiss-Fotografie – alles ist erlaubt (im Rahmen der Facebook-Regeln), nur keine Farbe! Die Gruppe findet Ihr HIER!

Abschliessen möchte ich meinen ersten Newsletter „in neuem Gewand“ mit einem Tipp, den ich so auch schon auf Facebook ausgesprochen habe: das „PORTRAIT Magazin“ gibt es seit etwa zwei Jahren, erscheint zweimal pro Jahr und ist meines Erachtens ein sehr lesenswertes. Interessante Bildstrecken und Interviews von und mit internationalen Fotografen*Innen und tatsächlich auch ein wenig Know-How-Vermittlung. Das Printmagazin gibt es nur online zu kaufen – ich habe mir die bisherigen vier Ausgaben geordert und das Ganze nicht bereut. Infos und Leseproben gibt es HIER!

[DISCLAIMER] Alles, was ich Euch in meinem Newsletter und andernorts empfehle, tue ich aus Überzeugung. Nennt es Werbung, aber ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich kein Geld dafür bekomme – und so wird’s auch künftig sein.

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!

Cheers!

Euer Andreas

Das Bild hat Tanja Meuthen-Copertino in der vergangenen Woche auf meinem „Shoot your own mag“-Workshop auf Usedom gemacht. Wie man sieht, kann ich einfach alles tragen – auch den guten alten Lenny Kravitz – Gedächtnisschal ….^^