If all that we see or seem
is a dream within a dream,
and when a lucid dream is
where the dreamers come to realize
that they are dreaming:

then aren’t they the only ones who know
that this reality is all fiction?

 
-inspired by E.A.Poe-
 
 
„LUCID DREAMS“
 
Es ist vollbracht! Mein siebter Bildband „LUCID DREAMS“ ist gedruckt! Mein bisher ambitioniertestes Projekt steht damit kurz vor dem Abschluss! Bis zuletzt habe ich gezittert und gebibbert, ob alles rechtzeitig und in der angedachten Qualität fertig wird – es hat sich fast anfühlt wie beim allerersten Bildband. Zu viel Neues steckt nicht nur inhaltlich, sondern auch drucktechnisch in diesem neuen Werk, so dass ich mich nicht allzu sehr auf die Erfahrungen der letzten Male verlassen konnte. Neues Thema, neue Druckerei, neue Technik – mein siebter Bildband ist in allen Belangen nicht vergleichbar mit den Bildbänden, die ich davor gemacht habe. Und dass sich das gelohnt hat … aber mal so RICHTIG gelohnt hat, weiss ich jetzt. Aber der Reihe nach …
 
Die Druckvorstufe erwies sich dieses Mal als echte Herausforderung, da das von mir erzeugte Druck-pdf den Ansprüchen der Druckerei zunächst nicht genügte. „LUCID DREAMS“ ist mein erster Bildband, der im hochaufwendigen Triton-Verfahren gedruckt wird und das bedeutete im Vorfeld eine ganze Menge Blut, Schweiss und Tränen. Aber der Support des LONGO-Teams war wirklich bemerkenswert. Ich glaube, dass ich bei der Produktion dieses Bildbands mehr gelernt habe als bei all den Publikationen davor zusammengenommen. Unter anderem eben die Tatsache, welchen Einfluss die Druckvorstufe auf das Endergebnis hat – insbesondere dann, wenn es nicht nur gut, sondern ganz besonders werden soll. Jedes einzelne Bild muss für den Triton-Druck separat aufbereitet und anschließend wieder in das Layout-Programm eingelesen werden, was einer der Gründe dafür ist, dass ich erstmals kein druckfertiges pdf, sondern offene Daten aus Affinity Publisher (dem Programm meiner Wahl) abgeliefert habe. Die Tatsache, dass LONGO (wie die meisten anderen Druckereien auch) eigentlich mit Adobe Indesign arbeiten und Affinity Publisher nicht kennen, erwies sich nur kurzfristig als Stolperstein, da sich der Chef der Druckvorstufe bei LONGO kurzerhand in das Programm eingearbeitet hat, nachdem er sich zunächst eine Testversion des Programms besorgt hatte. Bei so viel persönlichem Einsatz war ich tatsächlich erst mal sprachlos (auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlichen Dank, Herr Wachtler!). Das Ergebnis des Ganzen waren genau die Daten, die die Kollegen dann im Druck perfekt verarbeiten konnten. Und um mir DAS anzuschauen, habe ich extra den Weg nach Südtirol auf mich genommen …
 


 
In den letzten beiden Tagen habe ich nun also dem Druck in Italien beigewohnt und den fabelhaften Menschen bei LONGO über die Schulter geschaut. Gemeinsam mit meinem lieben Freund Udo (der auch eine kleine Rolle in dem Bildband spielt) habe ich mir Druckbogen für Druckbogen angeschaut und durchgewunken. Was das LONGO-Team da im Einzelnen an Druckqualität aus den Bildern kitzelt, ist wirklich extrem beeindruckend. Eine große Rolle spielt dabei meine Entscheidung, die (durchaus erheblichen) Mehrkosten für die partiell strukturierte Lackierung in Kauf zu nehmen. Was das im Einzelnen bedeutet, werde ich sicher irgendwann noch mal in diesem Newsletter erzählen, nur so viel sei schon gesagt: wer das Ergebnis einmal gesehen hat, will wahrscheinlich nie wieder etwas anderes. Es gibt nur wenige Druckereien, die das überhaupt können und ich bin sehr froh, dass LONGO dazu gehört. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, wie hoch der Mehraufwand in der Produktion ist – im Gegensatz zum konventionellen Verfahren wird hierbei nicht nur eine Druckplatte pro Bogen erzeugt, sondern derer drei! Erst dann gehen die Druckplatten zur Heidelberger Druckmaschine, wo das Papier durch vier (!) Farbwalzen gezogen wird – wo andere diese vier (CMYK) für den Farbdruck benötigen, hat LONGO diese vier allein für den Triton-Druck (plus partielle Lackierung) verwendet. Kein Wunder, dass die gedruckten Bilder mit einem Fine-Art-Druck auf Hahnemühle-Papier mithalten können – wenn man es nicht gesehen hat, kann man es kaum glauben.
 
 

 
 
Jetzt geht das Ganze noch zum Veredler (was das Cover angeht – die Schrift wird nämlich mit Heissluftfolien-Prägung gedruckt) und zum Buchbinder, der aus vielen losen Blättern ein tolles Buch zaubert. Ein extrem wichtiger Teil der Produktion, in dem noch eine ganze Menge schiefgehen kann (wie ich aus leidlicher Erfahrung der Vergangenheit weiss), aber ich bin da dieses Mal ausnahmsweise ziemlich entspannt. Wusstet Ihr, dass der Weltruf italienischer Druckereien (bis heute ist ein „printed in Italy“ eine Quasi-Auszeichnung) auch in der exzellenten Qualität der Buchbinder begründet liegt? Nirgendwo auf der Welt hat dieses alte Handwerk noch eine solche Bedeutung wie in Italien.
 
 
Ende August steht dann die Spedition vor der Tür und lädt die Paletten mit viel bedrucktem Papier bei mir ab. Mit knapp 3 kg pro Buch eine ziemlich schwergewichtige Angelegenheit. Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ihr könnt den Bildband ab JETZT in meinem Webshop vorbestellen: KLICK!
 
Lasst mich aber zunächst ein paar wichtige Punkte herausstellen – was bekommt Ihr da für Euer Geld?
 
Zunächst die schnöden Fakten: Hardcover, knapp 32x32cm (somit noch größer als meine beiden ersten quadratischen Bildbände!), 288 Seiten. 136 sw-Bilder, zahlreiche Texte und Grafiken aus der Feder von Anna Röttger – der Hauptprotagonistin des Bildbands. Wenn ich sage „Hauptprotagonistin“ impliziert das, dass es auch sidekicks in „LUCID DREAMS“ zu sehen gibt und das ist auch so – darunter auch alte Bekannte (Beispiel siehe weiter unten).
 
Ein wichtiger Punkt zudem: erstmals seit „[UN]INVITED“ habe ich weniger als 1.000 Exemplare drucken lassen – „LUCID DREAMS“ erscheint in einer limitierten Auflage von lediglich 700 Exemplaren! WENN WEG, DANN WEG!
 
 

 
 
Wenn man so will, läute ich damit einen kleinen Paradigmen-Wechsel ein, da ich nicht mehr die maximale Auflage anstrebe und meine künftigen Bildbände damit noch mehr zu Sammelobjekten mache. Das ist auch der Grund, warum es „LUCID DREAMS“ nicht in einer separaten „Special Edition“ geben wird! So wie der Bildband jetzt am 2. September erscheint, ist es quasi eine Special Edition! Und die beinhaltet nicht nur EINE Playlist in gedruckter Form, sondern derer ZWEI! Anna und ich haben uns hingesetzt und jeweils 20 Songs in einer Playlist zusammengestellt. Songs, die in ihrer Zusammenstellung den Bildband-Inhalt perfekt ergänzen!
 
 
Und was kostet das Ganze jetzt? Ich will nicht lange drum herum reden: „LUCID DREAMS“ ist mit 150,00 Euro Verkaufspreis mein bisher wertigster Bildband, was auch mit der hochaufwendigen Produktion wie oben beschrieben zu tun hat (die Druckkosten betragen ein Vielfaches meiner letzten Bildbände); starke Limitierung auf lediglich 700 Exemplare und nicht zuletzt der Inhalt: „LUCID DREAMS“ ist das Beste, das ich bisher gemacht habe und Ihr könnt mich diesbezüglich gern beim Wort nehmen – auch und gerade weil ich dieses Mal im Vorfeld nicht soooo viel verrate – selbst das Cover halte ich bei „LUCID DREAMS“ bis zum Veröffentlichungstag unter Verschluss; denn da hab ich noch eine kleine Überraschung für Euch in petto … :)
 
 
Wer dennoch (oder gerade deswegen) neugierig geworden ist: es gibt einen äußerst attraktiven Anreiz, NICHT bis September mit der Bestellung zu warten: bei allen Vorbestellungen (Bestelleingang bis 21. August 2022) gibt es einen signierten Fine-Art-Print im Format 21x15cm auf Hahnemühle Fine Art Baryta inkl. hochwertigem Klapp-Passepartout im Format 30x24cm als „Bonus“ dazu.
 
 

 
 
Bei diesem Print handelt es sich um ein Motiv, das NICHT im Bildband enthalten ist, was es natürlich noch ein wenig interessanter macht – eine tolle Sache, die sich – mit schickem Rahmen versehen – sicher gut an der Wand macht!
 
 
Alternativ zum Versand könnt Ihr den Bildband auch vorbestellen und Anfang September in Köln bei der großen Bildband-Präsentation + Ausstellung in Köln (siehe unten) abholen – dort habt Ihr insbesondere am ersten Wochenende die Chance, den Bildband nicht nur von mir signieren zu lassen, sondern auch von Anna und dem ein oder anderen „Sidekick“ aus „LUCID DREAMS“…
 
 

 
 
„LUCID DREAMS“ – Die Ausstellung
 
Auch das ist neu und hat es bei mir so noch nicht gegeben: erstmals werde ich anläßlich einer Buchveröffentlichung nicht nur eine Release Party machen! Vielmehr wird das Ganze bei „LUCID DREAMS“ von einer Ausstellung (inkl. Vernissage und Finissage) flankiert, in der wir zahlreiche Bilder zeigen – u.a. auch solche, die es nicht in den Bildband geschafft haben. Bei den Artist Talks werden Anna und ich über die Entstehungsgeschichte von „LUCID DREAMS“ erzählen – wie alles begann und was wir bei der Umsetzung erlebt haben.
 
Die Ausstellung findet inkl. der genannten Artist Talks im Alten Pfandhaus in Köln statt und läuft vom 2. bis 18. September! Die wichtigsten Termine habe ich auf der Rückseite einer A5-Karte zusammengestellt, die ich künftig allen Bestellungen in meinem Webshop beilegen werde (so lange der Vorrat reicht).
 
 

 
 
Für die Teilnahme an Vernissage und Finissage wird um Anmeldung gebeten (per Mail an info@ajorns.com) – zu allen anderen Veranstaltungen könnt Ihr auch ohne Anmeldung kommen. Sollte keiner der Termine passen und Ihr lieber an einem Wochentag vorbeikommen wollen, schreibt mir bitte ebenfalls! Anna und ich freuen uns auf Euch!
 
 
SAVE THE DATE / WEITERE „LUCID DREAMS“ AUSSTELLUNGEN UND ARTIST TALKS
 
Es wird aber nicht bei dieser einen Ausstellung bleiben – „LUCID DREAMS“ wandert im Anschluss weiter: ab 1. Oktober (bis 23. Oktober) gibt es das Ganze im Heeseberg-Studio von Michael Günther in Beierstedt zu sehen (das mittlerweile sehr viel mehr ist als ein Studio – lasst Euch überraschen!). Am 1. Oktober ist Vernissage mit Live-Musik und am 2. Oktober gibt es den Artist Talk mit Anna und mir. Am 23. Oktober ist große Finissage. Anschließend bauen wir das Ganze ab und Teile davon auf Usedom wieder auf, wo das Ganze dann ab Anfang Dezember im Rahmen des 5. „aj“ MeetUps zu sehen ist. Mehr dazu im nächsten Newsletter!
 
Eine weitere Ausstellung mit Bildern vom „LUCID DREAMS“ – Projekt gibt es vom 7. Oktober bis 5. November in Galerie KM9 in Trier! Gemeinsam mit Tom Klein, der dort „historische“ Bilder von seiner Trans-Atlantik-Reise auf der QM2 zeigt, präsentiere ich eine Auswahl von Bildern, die es möglicherweise an den o.g. Orten nicht zu sehen gibt – kuratiert von Jean-Luc Caspers. Am 7. Oktober ist die Vernissage und am 8. Oktober ist der Artist Talk mit Anna und mir.
 
Weitere Artist Talks wird es in Nürnberg (14.10.), Kiel (26.11.) und Zinnowitz (während des MeetUps) geben. Diesbezügliche Infos kommen dann im nächsten Newsletter – inkl. der Möglichkeit zur Voranmeldung für diese Termine. Wie Ihr vielleicht seht, haben wir die Anzahl der Stationen reduziert, weil wir mit den mehrwöchigen Ausstellungen die Hoffnung verbinden, dass wir die meisten Interessenten*Innen dort antreffen – mit dem Vorteil, dass es eben nicht nur den Talk, sondern eben auch die dazu gehörigen Bilder zu sehen gibt. Natürlich wäre es schön, wenn wir noch mehr Orte besuchen könnten, aber der logistische Aufwand ist nicht zu unterschätzen und wir wollen uns ja auch Zeit für die Menschen nehmen, die sich für unser Projekt interessieren – und da wäre es kontraproduktiv, wenn wir einfach nur von Termin zu Termin hetzen. Ich kann aber verraten, dass Anna und ich bereits jetzt über den ein oder anderen zusätzlichen Termin im Frühjahr 2023 nachdenken – mal schauen, was sich davon realisieren lässt. Ihr werdet in einem der nächsten Newsletter ganz sicher als Erste davon in Kenntnis gesetzt.
 
 

 
 
Wen ich jetzt neugierig genug gemacht habe: HIER geht’s zur Bestellung in meinem Webshop: KLICK! Mein ewiger Dank ist Euch gewiss!
 
In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März 2020 Auch dieser Link wird selbstverständlich regelmässig gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^