NEWSLETTER #24 (Mai 2021)
 
Mitte Mai und es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen seit meinem letzten Newsletter. Anders als zuletzt noch waren diese Wochen durchaus produktiv, wovon ich nachfolgend ein wenig erzählen möchte. Zum Teil als Zusammenfassung der Informationen, die man bereits hat, wenn man mir in den sozialen Medien folgt, zum Teil aber auch mit Dingen, die ich in diesem Newsletter erstmals erzähle – vielleicht sogar exklusiv. Es soll sich ja „lohnen“, meinen Newsletter zu beziehen. Der ein oder andere ist zudem ja nicht oder zumindest nicht regelmässig in den sozialen Medien unterwegs – hinzu kommen all jene, die mir dort erst seit Kurzem folgen, weil sie mich auf einem Kanal gefunden haben, den ich normalerweise nicht bespiele. Wie z.B. YouTube. Dort gibt es seit wenigen Tagen ein Video von mir zu sehen, dass Stephan Wiesner mit seinem Kollegen Sebastian in meinem Atelier in Haan aufgenommen hat (das Bild oben zeigt einen Screenshot). Die Resonanz auf dieses Video verblüfft selbst einen alten Hasen wie mich – wirklich verrückt, was dieses Internetz so alles kann …^^ Wer es noch nicht gesehen hat: HIER geht’s lang!
 
 

 
„Radio Jorns“, mein etwas „anderes“ Podcast-Format erfreut sich weiterhin großer Popularität und das freut mich natürlich sehr! Was als ziemliche Schnapsidee im Dezember 2020 begann, hat sich bei einer kleinen aber feinen Fangemeinde etabliert und inzwischen sind bereits 31 Folgen im Kasten. 31x Musik und Fotografie für Liebhaber, wie ich es nenne und in der neuesten Folge erzähle ich ein wenig davon, wie ich zur Schwarzweiss-Fotografie gekommen bin, warum ich schwarzweiss für die schönsten aller Farben halte und warum ich Farbfotografie von anderen Künstlern*Innen durchaus mag, während ich mit meinen eigenen Versuchen eher hadere. Das Ganze garniert mit Musik, die es im einschlägigen Formatradio eher nicht oder nur selten zu hören gibt. Wer mag, hört einfach mal rein – HIER geht’s zur aktuellen Folge, aber natürlich gibt’s das Ganze auch bei allen gut sortierten Podcast-Anbietern wie Spotify, Apple & Co.
 
Wer sich übrigens über Radio Jorns, die darin enthaltenden Themen oder die von mir gespielte Musik mit Gleichgesinnten austauschen will, wer mir Fragen dazu stellen oder Anregungen geben will, den lade ich in meine Facebook-Gruppe „Radio Jorns“ ein – guckst Du HIER!
 
Die Frequenz der Folgen von „Radio Jorns“ ist übrigens nicht mehr ganz so hoch wie zu Beginn, als ich zum Teil zwei Folgen pro Woche eingesprochen habe – zuletzt gab es gar eine Pause von fast drei Wochen (zwischen Folge #30 und #31), was zugegebenermaßen etwas länger war als geplant. Grund für die langsamere Taktung ist im Prinzip ein sehr erfreulicher: ich habe wieder angefangen zu fotografieren! Klingt lustig für Jemanden, der von der Fotografie lebt, aber tatsächlich war es so, dass ich abgesehen von meinem Projekt auf Föhr (dazu komme ich noch) und solchen Dingen wie das o.g. Video mit Stephan Wiesner fast ein Jahr lang so gut wie keine Kamera in der Hand hatte. Und nicht zuletzt weil ich vor wenigen Tagen die Hochzeit meiner Tochter fotografieren musste (durfte/sollte), wurde es Zeit, dass ich mal wieder etwas Übung bekomme …^
 


 
Für dieses Jahr habe ich zwei neue Projekte auf der Agenda, von denen eines in eine Ausstellung im nächsten Jahr (nebst begleitenden Bildband) münden wird. Bei dem anderen Projekt weiss ich noch nicht, wie es sich entwickelt und was möglicherweise langfristig mal dabei heraus kommt, aber ich habe jetzt einfach mal angefangen damit. Der Arbeitstitel lautet „KaffeeKuchenKamera“ und er umschreibt ein wenig das Konzept, das sich dahinter verbirgt: ich besuche Menschen (Models und Nicht-Models) zu Hause, bringe Kuchen mit und bekomme im Gegenzug literweise Kaffee spendiert. Und ja … die Kamera habe ich auch dabei und nachdem wir miteinander geplaudert haben, mache ich Fotos von den jeweiligen Protagonisten, die ich für dieses Projekt ausgewählt habe. In ihren Wohnzimmern zumeist – oder eben da, wo wir ein bisschen schönes Licht haben.
 
Das Ganze hatte ich schon etwas länger auf der Agenda und jetzt, wo ich mein Atelier nicht mehr habe (der Mietvertrag ist Ende März ausgelaufen und es wurde Zeit für etwas Neues), war der Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen. Viele Menschen sind aktuell noch zu Hause – Lockdown und Home-Office lassen oft nichts anderes zu – und so ist es für beide Seiten eine durchaus willkommene Abwechslung, sich auf Kaffee und Kuchen zu treffen und anschließend auch noch ein paar Fotos zu machen – tagesaktuelle Covid19-Tests machen es möglich.
 
Ich hatte für dieses Projekt eine kleine Ausschreibung auf Instagram gemacht und war von der Resonanz überwältigt: über 300 Menschen haben sich an einem Tag bei mir beworben und es ist mir nicht leicht gefallen, die „passenden“ Protagonisten*Innen auszuwählen. Abwechslungsreich sollte es sein und nicht zu „modellastig“. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, die ansonsten nicht oder nicht so oft vor der Kamera stehen und die etwas zu erzählen haben. Weswegen mir auch der Bewerbungstext wichtiger war als die angehängten Fotos (ich habe sogar zwei Menschen ausgewählt, von denen ich bis heute nicht weiss, wie sie aussehen – der Text war einfach zu überzeugend und ich zu neugierig, so dass ich gesagt habe, dass ich sie unbedingt besuchen muss).
 
Die ersten Besuche sind gemacht, die ersten Bilder sind im Kasten und ich muss sagen, dass das Projekt genau so interessant ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Eigentlich ist es sogar noch viel schönes, was eventuell auch daran liegen mag, dass ich hinsichtlich sozialer Kontakte zuletzt etwas „eingerostet“ war. Neben der sozialen Komponente kommt für mich auch der spannende Aspekt hinzu, zu beweisen, dass man interessante Porträts auch machen kann, wenn man kein Atelier, kein Studio oder eine wie auch immer geartete „interessante“ Location hat. Etwas, das ich in meinen Workshops und Vorträgen ja schon immer behauptet habe, aber es ist natürlich schön, wenn man es in der Praxis dann auch tatsächlich so vorfindet …^^
 
 

Ann-Kathrin | Gesundheits- und Krankenpflegerin auf Intensivstation Michael | Arzt Eva | Pharmazeutisch-technische Angestellte Dorina | Fremdsprachenkorrespondentin mit eigenem Café Kyra | Kunsthistorikerin Jean-Luc | Illustrator Alexandra | Webdesignerin + Pilzsachverständige Ahmad | Maschinenbau-Student Melanie | gelernte Hotelfachfrau, Künstlerin Hans-Jürgen | Binnenschiffer

 
 
Ein paar Ergebnisse zeige ich hier erstmals in dieser Zusammenstellung. Einen Binnenschiffer hatte ich vor der Kamera und eine gelernte Hotelfachfrau, die viel lieber zeichnet und demnächst als Tätowiererin durchstarten will und einen Illustrator, der mal Tätowierer war und demnächst eine große Ausstellung in Paris hat. Eine Intensivpflegerin, die jeden Tag mit Corona-Patienten an der Schwelle zwischen Leben und Tod zu tun hat. Einen kurdischen Syrer, der vor 5 Jahren mit Bruder und Schwester nach Deutschland kam und der Maschinenbau studiert. Eine Fremdsprachenkorrespondentin, die vor drei Jahren ein eigenes Café eröffnete und jetzt darauf wartet, „dass es wieder los geht“. Eine Kunsthistorikerin, die als Kuratorin arbeitet und die sich nichts sehnlicher wünscht als dass die Museen wieder öffnen und eine Webdesignerin, die Pilze liebt. Und so weiter und so fort … (und wenn mich jetzt noch mal Jemand fragt, wie er denn an Models kommt, verweise ich gern auf mein Projekt und sage „sie wohnen direkt nebenan …“). ;
 
 


 
 
Wer mir schon etwas länger folgt, weiss auch von meinem Projekt auf Föhr, das im Dezember 2019 gestartet ist und für das ich im November 2020 noch einmal während des Lockdowns für ein paar Wochen auf der Insel war. „Inseljugend“ war das Thema und genau so wird auch die Ausstellung heissen, die nach langer Zeit der Vorbereitung (die noch andauert) bald im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr startet. Das Datum der Vernissage steht jetzt fest: am 12.12. geht es los und zu sehen sein wird diese Ausstellung fast ein Jahr (bis November 2022)! Die finalen Gespräche bezüglich Bildauswahl, Hängung der Bilder und Bildgrössen finden in Kürze statt und es fängt langsam an, etwas zu kribbeln. Es ist wirklich eine große Ausstellung (wir gehen derzeit von ca. 70 Exponaten aus, die dort hängen werden) und es wird auch einen Ausstellungskatalog dazu geben, an dem wir aktuell auch heftig arbeiten (Bild und Text). Die mediale Aufmerksamkeit ist schon im Vorfeld sehr gross – im Juni bin ich für Dreharbeiten auf Föhr und auch die Printmedien haben schon viel berichtet. Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER!
 

 
 
Ich würde mich natürlich freuen, den ein oder anderen von Euch bei der Vernissage zu treffen – gemeinsam mit dem Museum planen wir auch ein kleines Rahmenprogramm inkl. persönlicher Führung etc. Sobald es diesbezüglich Konkreteres zu vermelden gibt, werde ich das an dieser Stelle natürlich kund tun. Einstweilen könnt Ihr Euch den Termin ja schon mal im Kalender notieren oder wie es so schön heisst: SAVE THE DATE! :)
 
 


 
 
WORKSHOPS, COACHINGS & MEET-UP
 
Kommen wir zu einem Thema, von dem ich weiss, dass es viele Menschen interessiert: „Wie geht es mit den Workshops weiter und vor allem … WANN?“
 
Jeder kann sich vorstellen, dass auch ich daran interessiert bin, dass es möglichst bald wieder losgeht, aber aus guten Gründen will und werde ich hier nichts überstürzen. Der erste Workshop in diesem Jahr findet auf Einladung von Leica Nürnberg am Wochenende 11./12. September statt. Hierbei handelt es sich um einen Nachholtermin, weshalb schon alle Plätze vergeben sind. Für den Fall, dass noch ein Teilnehmer abspringt, nehme ich Interessenten gern auf die Warteliste – schreibt mir hierfür einfach eine Mail an workshops@ajorns.com. Informationen zum Workshop findet Ihr HIER!
 
Gleiches gilt für meine „shoot your own mag“-Workshop im November auf Usedom (Infos dazu gibt es HIER!). Auch diese sind ausgebucht, aber auch für diese nehme ich noch Interessenten auf die Warteliste.
 
Den nächsten NEUEN Workshop, für den es noch freie Plätze gibt, gibt es im Februar nächsten Jahres und diese Informationen erhaltet Ihr hier an dieser Stelle exklusiv vor allen anderen (ist in der Webseite noch nicht eingepflegt): vom 27. Februar bis 6. März 2022 findet wieder mein Workshop „shoot your own mag“ auf Usedom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich!
 
Wer in DIESEM JAHR noch in den Genuss eines Coachings bei/mit mir kommen möchte, kann das in Form eines EINZELCOACHINGS machen, für die ich ab August noch Termine vergebe. Informationen zu diesen Coachings findet Ihr HIER! Neu ist, dass ich für diese Coachings auch zu Euch nach Hause komme – nur in diesem Jahr noch ohne Mehrkosten! Und vielleicht auch für den ein oder anderen interessant: das Ganze ist als Einzelcoaching konzipiert, aber wenn Ihr einen Kollegen oder Kollegin habt, die sich dafür auch interessieren, könnt Ihr das Ganze zum gleichen Preis (!) auch zu zweit buchen und Euch die Kosten somit teilen!
 
Alle Workshops für 2022 werde ich voraussichtlich diesen Spätsommer planen, aber schon jetzt scheint klar, dass es mehr in Richtung zweites Halbjahr 2022 gehen wird, da ich insbesondere in der ersten Jahreshälfte 2022 viel in Sachen Ausstellungen unterwegs sein werde – mehr dazu in einem der nächsten Newsletter.
 
Was aber in jedem Fall (endlich) wieder im Dezember diesen Jahres stattfinden wird, ist mein MeetUp auf Usedom. Anmeldungen sind ab Mitte Juni möglich – das steht dann alles im nächsten Newsletter, aber darauf darf man sich ab jetzt schon mal freuen. Für alle, die nicht wissen, wovon ich hier eigentlich rede, gibt es hier einen kleinen Einblick in das letzte Mal …
 
 

 
 


 
 
Natürlich kann ich Euch nicht ohne abschließenden Musiktipp in’s Wochenende entlassen – heute mal wieder in Form einer Playlist, die ich auf Spotify erstellt habe (wer kein Spotify-Abo hat, kann sich das Ganze mit geeigneten Tools auch in andere Formate konvertieren). Ich wünsche ganz viel Spass beim Rein- und Durchhören!
 
 

 
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März 2020 Auch dieser Link wird selbstverständlich regelmässig gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^