NEWSLETTER-ARCHIV
 
 

 
 
NEWSLETTER #24 (Mai 2021)
 
Mitte Mai und es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen seit meinem letzten Newsletter. Anders als zuletzt noch waren diese Wochen durchaus produktiv, wovon ich nachfolgend ein wenig erzählen möchte. Zum Teil als Zusammenfassung der Informationen, die man bereits hat, wenn man mir in den sozialen Medien folgt, zum Teil aber auch mit Dingen, die ich in diesem Newsletter erstmals erzähle – vielleicht sogar exklusiv. Es soll sich ja „lohnen“, meinen Newsletter zu beziehen. Der ein oder andere ist zudem ja nicht oder zumindest nicht regelmässig in den sozialen Medien unterwegs – hinzu kommen all jene, die mir dort erst seit Kurzem folgen, weil sie mich auf einem Kanal gefunden haben, den ich normalerweise nicht bespiele. Wie z.B. YouTube. Dort gibt es seit wenigen Tagen ein Video von mir zu sehen, dass Stephan Wiesner mit seinem Kollegen Sebastian in meinem Atelier in Haan aufgenommen hat (das Bild oben zeigt einen Screenshot). Die Resonanz auf dieses Video verblüfft selbst einen alten Hasen wie mich – wirklich verrückt, was dieses Internetz so alles kann …^^ Wer es noch nicht gesehen hat: HIER geht’s lang!
 
 

 
„Radio Jorns“, mein etwas „anderes“ Podcast-Format erfreut sich weiterhin großer Popularität und das freut mich natürlich sehr! Was als ziemliche Schnapsidee im Dezember 2020 begann, hat sich bei einer kleinen aber feinen Fangemeinde etabliert und inzwischen sind bereits 31 Folgen im Kasten. 31x Musik und Fotografie für Liebhaber, wie ich es nenne und in der neuesten Folge erzähle ich ein wenig davon, wie ich zur Schwarzweiss-Fotografie gekommen bin, warum ich schwarzweiss für die schönsten aller Farben halte und warum ich Farbfotografie von anderen Künstlern*Innen durchaus mag, während ich mit meinen eigenen Versuchen eher hadere. Das Ganze garniert mit Musik, die es im einschlägigen Formatradio eher nicht oder nur selten zu hören gibt. Wer mag, hört einfach mal rein – HIER geht’s zur aktuellen Folge, aber natürlich gibt’s das Ganze auch bei allen gut sortierten Podcast-Anbietern wie Spotify, Apple & Co.
 
Wer sich übrigens über Radio Jorns, die darin enthaltenden Themen oder die von mir gespielte Musik mit Gleichgesinnten austauschen will, wer mir Fragen dazu stellen oder Anregungen geben will, den lade ich in meine Facebook-Gruppe „Radio Jorns“ ein – guckst Du HIER!
 
Die Frequenz der Folgen von „Radio Jorns“ ist übrigens nicht mehr ganz so hoch wie zu Beginn, als ich zum Teil zwei Folgen pro Woche eingesprochen habe – zuletzt gab es gar eine Pause von fast drei Wochen (zwischen Folge #30 und #31), was zugegebenermaßen etwas länger war als geplant. Grund für die langsamere Taktung ist im Prinzip ein sehr erfreulicher: ich habe wieder angefangen zu fotografieren! Klingt lustig für Jemanden, der von der Fotografie lebt, aber tatsächlich war es so, dass ich abgesehen von meinem Projekt auf Föhr (dazu komme ich noch) und solchen Dingen wie das o.g. Video mit Stephan Wiesner fast ein Jahr lang so gut wie keine Kamera in der Hand hatte. Und nicht zuletzt weil ich vor wenigen Tagen die Hochzeit meiner Tochter fotografieren musste (durfte/sollte), wurde es Zeit, dass ich mal wieder etwas Übung bekomme …^
 


 
Für dieses Jahr habe ich zwei neue Projekte auf der Agenda, von denen eines in eine Ausstellung im nächsten Jahr (nebst begleitenden Bildband) münden wird. Bei dem anderen Projekt weiss ich noch nicht, wie es sich entwickelt und was möglicherweise langfristig mal dabei heraus kommt, aber ich habe jetzt einfach mal angefangen damit. Der Arbeitstitel lautet „KaffeeKuchenKamera“ und er umschreibt ein wenig das Konzept, das sich dahinter verbirgt: ich besuche Menschen (Models und Nicht-Models) zu Hause, bringe Kuchen mit und bekomme im Gegenzug literweise Kaffee spendiert. Und ja … die Kamera habe ich auch dabei und nachdem wir miteinander geplaudert haben, mache ich Fotos von den jeweiligen Protagonisten, die ich für dieses Projekt ausgewählt habe. In ihren Wohnzimmern zumeist – oder eben da, wo wir ein bisschen schönes Licht haben.
 
Das Ganze hatte ich schon etwas länger auf der Agenda und jetzt, wo ich mein Atelier nicht mehr habe (der Mietvertrag ist Ende März ausgelaufen und es wurde Zeit für etwas Neues), war der Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen. Viele Menschen sind aktuell noch zu Hause – Lockdown und Home-Office lassen oft nichts anderes zu – und so ist es für beide Seiten eine durchaus willkommene Abwechslung, sich auf Kaffee und Kuchen zu treffen und anschließend auch noch ein paar Fotos zu machen – tagesaktuelle Covid19-Tests machen es möglich.
 
Ich hatte für dieses Projekt eine kleine Ausschreibung auf Instagram gemacht und war von der Resonanz überwältigt: über 300 Menschen haben sich an einem Tag bei mir beworben und es ist mir nicht leicht gefallen, die „passenden“ Protagonisten*Innen auszuwählen. Abwechslungsreich sollte es sein und nicht zu „modellastig“. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, die ansonsten nicht oder nicht so oft vor der Kamera stehen und die etwas zu erzählen haben. Weswegen mir auch der Bewerbungstext wichtiger war als die angehängten Fotos (ich habe sogar zwei Menschen ausgewählt, von denen ich bis heute nicht weiss, wie sie aussehen – der Text war einfach zu überzeugend und ich zu neugierig, so dass ich gesagt habe, dass ich sie unbedingt besuchen muss).
 
Die ersten Besuche sind gemacht, die ersten Bilder sind im Kasten und ich muss sagen, dass das Projekt genau so interessant ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Eigentlich ist es sogar noch viel schönes, was eventuell auch daran liegen mag, dass ich hinsichtlich sozialer Kontakte zuletzt etwas „eingerostet“ war. Neben der sozialen Komponente kommt für mich auch der spannende Aspekt hinzu, zu beweisen, dass man interessante Porträts auch machen kann, wenn man kein Atelier, kein Studio oder eine wie auch immer geartete „interessante“ Location hat. Etwas, das ich in meinen Workshops und Vorträgen ja schon immer behauptet habe, aber es ist natürlich schön, wenn man es in der Praxis dann auch tatsächlich so vorfindet …^^
 
 

Ann-Kathrin | Gesundheits- und Krankenpflegerin auf Intensivstation Michael | Arzt Eva | Pharmazeutisch-technische Angestellte Dorina | Fremdsprachenkorrespondentin mit eigenem Café Kyra | Kunsthistorikerin Jean-Luc | Illustrator Alexandra | Webdesignerin + Pilzsachverständige Ahmad | Maschinenbau-Student Melanie | gelernte Hotelfachfrau, Künstlerin Hans-Jürgen | Binnenschiffer

 
 
Ein paar Ergebnisse zeige ich hier erstmals in dieser Zusammenstellung. Einen Binnenschiffer hatte ich vor der Kamera und eine gelernte Hotelfachfrau, die viel lieber zeichnet und demnächst als Tätowiererin durchstarten will und einen Illustrator, der mal Tätowierer war und demnächst eine große Ausstellung in Paris hat. Eine Intensivpflegerin, die jeden Tag mit Corona-Patienten an der Schwelle zwischen Leben und Tod zu tun hat. Einen kurdischen Syrer, der vor 5 Jahren mit Bruder und Schwester nach Deutschland kam und der Maschinenbau studiert. Eine Fremdsprachenkorrespondentin, die vor drei Jahren ein eigenes Café eröffnete und jetzt darauf wartet, „dass es wieder los geht“. Eine Kunsthistorikerin, die als Kuratorin arbeitet und die sich nichts sehnlicher wünscht als dass die Museen wieder öffnen und eine Webdesignerin, die Pilze liebt. Und so weiter und so fort … (und wenn mich jetzt noch mal Jemand fragt, wie er denn an Models kommt, verweise ich gern auf mein Projekt und sage „sie wohnen direkt nebenan …“). ;
 
 


 
 
Wer mir schon etwas länger folgt, weiss auch von meinem Projekt auf Föhr, das im Dezember 2019 gestartet ist und für das ich im November 2020 noch einmal während des Lockdowns für ein paar Wochen auf der Insel war. „Inseljugend“ war das Thema und genau so wird auch die Ausstellung heissen, die nach langer Zeit der Vorbereitung (die noch andauert) bald im Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr startet. Das Datum der Vernissage steht jetzt fest: am 12.12. geht es los und zu sehen sein wird diese Ausstellung fast ein Jahr (bis November 2022)! Die finalen Gespräche bezüglich Bildauswahl, Hängung der Bilder und Bildgrössen finden in Kürze statt und es fängt langsam an, etwas zu kribbeln. Es ist wirklich eine große Ausstellung (wir gehen derzeit von ca. 70 Exponaten aus, die dort hängen werden) und es wird auch einen Ausstellungskatalog dazu geben, an dem wir aktuell auch heftig arbeiten (Bild und Text). Die mediale Aufmerksamkeit ist schon im Vorfeld sehr gross – im Juni bin ich für Dreharbeiten auf Föhr und auch die Printmedien haben schon viel berichtet. Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER!
 

 
 
Ich würde mich natürlich freuen, den ein oder anderen von Euch bei der Vernissage zu treffen – gemeinsam mit dem Museum planen wir auch ein kleines Rahmenprogramm inkl. persönlicher Führung etc. Sobald es diesbezüglich Konkreteres zu vermelden gibt, werde ich das an dieser Stelle natürlich kund tun. Einstweilen könnt Ihr Euch den Termin ja schon mal im Kalender notieren oder wie es so schön heisst: SAVE THE DATE! :)
 
 


 
 
WORKSHOPS, COACHINGS & MEET-UP
 
Kommen wir zu einem Thema, von dem ich weiss, dass es viele Menschen interessiert: „Wie geht es mit den Workshops weiter und vor allem … WANN?“
 
Jeder kann sich vorstellen, dass auch ich daran interessiert bin, dass es möglichst bald wieder losgeht, aber aus guten Gründen will und werde ich hier nichts überstürzen. Der erste Workshop in diesem Jahr findet auf Einladung von Leica Nürnberg am Wochenende 11./12. September statt. Hierbei handelt es sich um einen Nachholtermin, weshalb schon alle Plätze vergeben sind. Für den Fall, dass noch ein Teilnehmer abspringt, nehme ich Interessenten gern auf die Warteliste – schreibt mir hierfür einfach eine Mail an workshops@ajorns.com. Informationen zum Workshop findet Ihr HIER!
 
Gleiches gilt für meine „shoot your own mag“-Workshop im November auf Usedom (Infos dazu gibt es HIER!). Auch diese sind ausgebucht, aber auch für diese nehme ich noch Interessenten auf die Warteliste.
 
Den nächsten NEUEN Workshop, für den es noch freie Plätze gibt, gibt es im Februar nächsten Jahres und diese Informationen erhaltet Ihr hier an dieser Stelle exklusiv vor allen anderen (ist in der Webseite noch nicht eingepflegt): vom 27. Februar bis 6. März 2022 findet wieder mein Workshop „shoot your own mag“ auf Usedom statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich!
 
Wer in DIESEM JAHR noch in den Genuss eines Coachings bei/mit mir kommen möchte, kann das in Form eines EINZELCOACHINGS machen, für die ich ab August noch Termine vergebe. Informationen zu diesen Coachings findet Ihr HIER! Neu ist, dass ich für diese Coachings auch zu Euch nach Hause komme – nur in diesem Jahr noch ohne Mehrkosten! Und vielleicht auch für den ein oder anderen interessant: das Ganze ist als Einzelcoaching konzipiert, aber wenn Ihr einen Kollegen oder Kollegin habt, die sich dafür auch interessieren, könnt Ihr das Ganze zum gleichen Preis (!) auch zu zweit buchen und Euch die Kosten somit teilen!
 
Alle Workshops für 2022 werde ich voraussichtlich diesen Spätsommer planen, aber schon jetzt scheint klar, dass es mehr in Richtung zweites Halbjahr 2022 gehen wird, da ich insbesondere in der ersten Jahreshälfte 2022 viel in Sachen Ausstellungen unterwegs sein werde – mehr dazu in einem der nächsten Newsletter.
 
Was aber in jedem Fall (endlich) wieder im Dezember diesen Jahres stattfinden wird, ist mein MeetUp auf Usedom. Anmeldungen sind ab Mitte Juni möglich – das steht dann alles im nächsten Newsletter, aber darauf darf man sich ab jetzt schon mal freuen. Für alle, die nicht wissen, wovon ich hier eigentlich rede, gibt es hier einen kleinen Einblick in das letzte Mal …
 
 

 
 


 
 
Natürlich kann ich Euch nicht ohne abschließenden Musiktipp in’s Wochenende entlassen – heute mal wieder in Form einer Playlist, die ich auf Spotify erstellt habe (wer kein Spotify-Abo hat, kann sich das Ganze mit geeigneten Tools auch in andere Formate konvertieren). Ich wünsche ganz viel Spass beim Rein- und Durchhören!
 
 

 
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März 2020 Auch dieser Link wird selbstverständlich regelmässig gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 
 
 


 
NEWSLETTER #23 (März 2021)
 
 
Gut Ding will Weile haben“ und weil das so ist, hat es jetzt etwas länger gedauert mit meinem neuen Newsletter. Das Ganze soll ja a) Spass machen beim Lesen und b) zumindest ein klein wenig „Gehalt“ haben. Wie gewohnt habe ich in der Folge zusammengetragen, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe und was in der näheren Zukunft so auf dem Schirm steht – auch wenn die pandemischen Rahmenbedingungen es einem nicht immer ganz so leicht machen mit der Planung (aber wem sage ich das?) ….
 

 
 
INSTAGRAM VS. WEBSEITE
Es ist ein offenes Geheminis, dass ich zu Instagram ein ambivalentes Verhältnis habe. Zum „Sehen und gesehen werden“ in der heutigen Zeit in gewisser Weise unabdingbar, aber ich bleibe dabei, dass es mir bis heute nicht wirklich als der perfekte Ort erscheint, dort meine Bilder zu zeigen. Das fängt beim Zensieren allzu „nackter“ Inhalte an und hört bei dem typischen Konsumverhalten des durchschnittlichen Instagram-Nutzers via „Swipe-Daumen“ auf. Deshalb habe ich mein Profil dort ordentlich „entschlackt“ und zeige seit ein paar Wochen nur noch 21 Bilder. Und zwar immer nur 21. Wenn ich etwas neues hochlade, trenne ich mich von etwas anderem. So habe ich immer eine kleine – stets wechselnde – Auswahl meiner Arbeiten dort und wer mehr sehen will, ist herzlich eingeladen, meine Webseite aufzusuchen. Dort erwartet ihn/sie eine deutlich grössere Auswahl, die ich ansprechender und vor allem unzensiert präsentieren kann. Und mit ein bisschen Glück scrollt da Niemand so schnell durch wie bei Instagram, sondern nimmt sich etwas Zeit dabei, die Bilder zu betrachten. Mich würde es zumindest sehr freuen.
 


 

 
GESCHENK-AKTION
Die unerwarteten Freuden sind ja stets die schönsten und weil das so ist, hab ich mir kürzlich eine kleine Aktion ausgedacht, um einigen Menschen ein Lächeln auf’s Gesicht zu zaubern – gerade in den trostlosen „lockdown“-Zeiten eine willkommene Abwechslung. Und dazu gibt es eine kleine Vorgeschichte:
 
Ende 2018 bereits sollte mein Artbook „Friday’s Child“ erscheinen, meiner bis heute künstlerischsten und konzeptionellsten Publikation mit Bildern, die im Sommer 2018 auf Island entstanden sind. Leider gab es eine Panne in der Kommunikation zwischen Druckerei und Buchbinderei, die dazu führte, dass die komplette Auflage von 1.000 Exemplaren mit Klebebindung statt – wie bestellt – mit Fadenheftung gefertigt wurde. Nachdem man dies feststellte, begann die Druckerei mit der Vernichtung aller Exemplare, um das Ganze neu zu drucken. Ich konnte damals noch 200 Exemplare vor der Müllpresse „retten“ und der Druckerei abkaufen – die Bäume sollten schliesslich nicht umsonst ihr Leben gelassen haben.
 
Das war vor zwei Jahren. In der Zwischenzeit sind mit „diversity“, „black is the colour“ und „what if?“ drei weitere Bildbände erschienen, die sich gut bis sehr gut verkauft haben, aber von einem kompletten Abverkauf der Auflagen bin ich noch ein Stück weit entfernt. Was ich brauche, ist PLATZ! Und da sind mir diese speziellen Exemplare von „Friday’s Child“ wieder eingefallen …
 
Einen grossen Teil davon habe ich Anfang Februar den „verhinderten“ Teilnehmern meines Dezember-MeetUps auf Usedom sowie meiner Workshops der letzten 12 Monaten geschickt – all den Menschen, die sich darauf gefreut hatten, mit mir gemeinsam eine gute Zeit zu haben und die wie ich stattdessen zu Hause bleiben mussten. Die Gründe sind bekannt. Mitte Februar habe ich dann begonnen, jedem, der etwas in meinem Webshop bestellt hat, ein Gratis-Exemplar von Friday’s Child (in der limitierten Klebebindung-Edition) beizulegen. Immer getreu dem Motto „die unerwarteten Freuden sind die schönsten“.
 
Für all jene, die jetzt sagen „okay, ich würde mich auch freuen, wenn ich das vorher weiss“: ein paar Gratisexemplare gibt es noch – bis zum 28. März lege ich jeder Bestellung in meinem Webshop eines davon dazu (aber nur so lange der Vorrat reicht!)! 🙂
 



SUCHE / BIETE
Im Rahmen eines Fotoprojekts suche ich einen Zirkus, dessen Kulisse ich für ein paar Aufnahmen nutzen darf (½ bis ganzer Tag). Wenn Jemand von Euch über einschlägige Kontakte verfügt, lasst es mich bitte wissen. Für sachdienliche Hinweise, die zum Erfolg führen, spendiere ich einen 100 Euro – Gutschein für meinen Webshop!
 


 
WORKSHOPS & COACHINGS
Noch befinden wir uns im Lockdown, aber auch wenn die derzeitigen Inzidenzzahlen etwas anderes verkünden: das Licht am Ende des Tunnels kommt immer näher (und ich hoffe inständig, dass es sich dabei nicht um einen entgegenkommenden Zug handelt). Deswegen kann ich auch so gaaaaanz langsam wieder einen vorsichtigen Blick auf das Thema Workshops und Coachings wagen. Mit den Schnelltests werden wir ja jetzt zum Glück in die Lage versetzt, die Zeit bis zur Durchimpfung zu überbrücken. Daher freue ich mich auch ganz besonders auf meinen ersten Workshop seit Menschengedenken, der mich im Mai nach Nürnberg führt. Dort – ganz konkret in der Leica Galerie in Nürnberg – findet am 8. und 9. Mai der zweitägige Workshop „Storytelling – mit Serien eine Geschichte erzählen“ statt und es gibt tatsächlich auch noch einen freien Platz dafür! Zur Anmeldung geht es HIER entlang:
 

 
 
Ich werde übrigens schon einen Tag vor dem Workshop in Nürnberg sein und voraussichtlich werde ich daher am Freitag, den 7.5. eine kleine Buchpräsentation für meinen neuen Bildband „what if?“ machen. Einzelheiten dazu gebe ich im nächsten Newsletter bekannt.
 
 
Voraussichtlich ab Mai steige ich wieder bei dem Thema Einzelcoachings ein und anders als bisher komme ich dafür gern auch zu Euch! Ende Juli führt mich mein Weg zum Beispiel für zwei Coachings nach Österreich – wer Ende Juli/Anfang August Interesse an so etwas hat und aus der Region Süddeutschland/Österreich/Schweiz kommt, kann mir gern eine Mail schreiben.
 


 

 
SILBERGELATINEPRINTS
Vor Kurzem habe ich für die Einlieferung in eine Auktion einen 40x50cm Silbergelatineprint von einem meiner Porträts anfertigen lassen und das Ergebnis hat mich fast aus den Schuhen gehauen. Und zwar so nachhaltig, dass ich meine liebsten Arbeiten aktuell als eben solche in meinem Webshop anbiete. Jedes Motiv ist auf 10 Exemplare limitiert, wobei die Nummern 1-3 vergleichsweise günstig zu haben sind (Grösse 40×50 bzw. 40×60 bzw 50×50). Danach wird’s grösser und teurer. Wer eines der angebotenen Motive in einem grösseren Format als angegeben haben möchte, schreibt mir einfach (max. Format ist 120x300cm).
 


 

 
BUCHEMPFEHLUNG
Auch dieses Mal habe ich wieder eine Buchempfehlung für Euch. Kollege Stephan Wiesner hat vor Kurzem einen Bildband gemacht, der im wahrsten Sinne des Wortes sehr stattlich daherkommt. Auf 280 Seiten im XXL-Format 28x37cm porträtiert Stephan 20 Handwerker in Bild und Text, was abseits vom fotografischen auch inhaltlich eine wirklich interessante Lektüre ergibt. Dazu eine TOP Druckqualität und daher völlig zu Recht eine dicke Empfehlung wert. Bei Interesse schaut einfach mal in Stephans WEBSHOP vorbei.
 


 

 
AUSSTELLUNG IN DER TUMMELPLATZGALERIE IN LINZ (A)
Im letzten Newsletter hatte ich bereits angekündigt, dass ich im nächsten Jahr für eine Ausstellung nach Österreich komme und jetzt steht der Termin fest: vom 31.3. bis 28.4.2022 gibt es eine Auswahl meiner Arbeiten in der Tummelplatzgalerie in Linz zu sehen. Flankiert wird das Ganze von 1-2 Veranstaltungen – u.a. einem Workshop – in Linz. Dazu gebe ich voraussichtlich im Spätsommer weitere Details bekannt.
 


 

 
PODCASTS & VIDEOCASTS
So viele Podcasts wie in diesen Lockdown-Zeiten habe ich noch nie gemacht … klar, wenn schon sonst nicht viel geht. Nicht nur von meinem Solo-Format „Radio Jorns“, was kürzlich sogar Spitzenplätze in den Podcast-Charts eingenommen hat (verrückt, wie sich eine „Schnapsidee“ so entwickeln kann), gibt es reichlich neue Folgen (mittlerweise sind es schon 25!). Auch mit Martin habe ich eine neue Folge unseres „Krolop&Jorns“-Podcasts aufgenommen und zwar eine Sonderfolge, die sich ausschließlich um meinen neuen Bildband „what if?“ dreht. Wie Martin versucht, Bilder in einem „audio only“ – Format zu beschreiben, ist schon irgendwie witzig … hört doch mal rein (nachfolgend der Link zu Apple Podcast, aber das Ganze gibt’s natürlich auch auf Spotify und den sonstigen üblichen Verdächtigen zu hören).
 

 
Aber auch in anderen Podcasts und Talks war ich in den vergangenen Wochen zu Gast. Im Februar zum Beispiel im Podcast des Studio Kreativkommune in Kiel und online gegangen ist das Ganze am 2. März. Eingeladen wurde ich zum Thema „Bildstil“ und Anne und Erik haben sich jede Menge Fragen für mich ausgedacht, so dass das Ganze nicht wirklich kurz, aber hoffentlich doch kurzweilig geraten ist (nachfolgend der Link zu Apple Podcast, aber das Ganze gibt’s natürlich auch auf Spotify und den sonstigen üblichen Verdächtigen zu hören).
 

 
 
Nicht nur hören, sondern auch sehen könnt Ihr mich im Fototalk des KM9 aus Trier, in dem wir über analoge Fotografie plaudern.
 

 
 


 
Übrigens …. wer keine Lust auf mein Gesabbel hat, aber trotzdem wissen will, was ich da so für Musik spiele in „Radio Jorns“, kann sich ja meine gleichnamige Spotify-Playlist abonnieren, in die ich regelmässig die meisten Songs (so sie denn auf Spotify verfügbar sind) aus den neuen Folgen packe. Nach 25 Folgen ist da jetzt schon so einiges zusammengekommen …
 
 

 
 
In diesem Sinne … haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers,
Euer Andreas
 
 


 
NEWSLETTER #22 (Januar 2021)
 

 
Ende Januar. Ich bin spät dran. Herrje, man sollte meinen, dass man als Fotograf in diesen Zeiten nicht so viel zu tun hat und tatsächlich ist es auch schon wieder viele Wochen her, dass ich zuletzt eine Kamera in der Hand hatte. Aber wenig zu tun? Ganz im Gegenteil! Warum das so ist, mag man nachfolgend nachvollziehen können; denn ich gebe auch in diesem Newsletter wieder einen kleinen Einblick in das, was mich aktuell so umtreibt. Und offen gestanden bin ich selbst verblüfft, wie viele Themen ich da so zusammentragen konnte. Dafür, dass derzeit „nichts läuft“, läuft halt doch eine ganze Menge …
 
Was derzeit (auch mangels Alternativen) gut funktioniert, sind Coachings via Zoom und das hätte ich offen gestanden nie gedacht. Als ich mir im letzten Jahr eine entsprechende Jahreslizenz für Zoom gekauft habe, wusste ich gar nicht so recht, wofür ich das überhaupt einsetzen will, aber es stellt sich als ziemlich großer Segen in diesen Zeiten heraus. Natürlich kann ein Online-Coaching keine Präsenzveranstaltung ersetzen, aber gerade bei meinen Portfolio-Coachings funktioniert es wie gesagt sehr gut, wobei ich da eine „hybride“ Arbeitsweise festgelegt habe: ich wenn ich das Ganze online via Zoom mache, möchte ich die Bilder meiner Coaching-„Schüler*Innen“ vorab in ausgedruckter Form bekommen. So kann ich mir das Ganze stets schön auslegen und viel besser das besprechen, worauf es ankommt. Wer neugierig geworden ist, findet HIER mehr Informationen zum Thema. Newsletter-Empfänger erhalten übrigens 10% Rabatt auf alle Online-Coachings (Hinweis: Ihr braucht dafür keine Zoom-Lizenz – lediglich Webcam, Mikro und Browser). Einfach bei Eurer Anfrage darauf verweisen, dass Ihr regelmässig meinen Newsletter bekommt (und diesen ganz töfte findet …^^).
 


 
Die letzten zwei Wochen standen natürlich ganz im Zeichen der Veröffentlichung meines neuen Bildbands „what if?“. Einige hundert Exemplare haben Katharina (die Protagonistin von „what if?“) und ich ausgepackt, signiert und wieder verpackt. Und dennoch ist der Keller jetzt endgültig zum Bersten gefüllt mit bedrucktem Papier. Der Fluch der guten Tat, wenn man so will und das muss man natürlich in Kauf nehmen, wenn man innerhalb von gerade mal 8 Monaten zwei Bildbände veröffentlicht. Aber was Taylor Swift kann (okay, bei ihr waren es Musikalben und ich schätze, sie muss ihre auch nicht im heimischen Keller lagern, aber ansonsten ist es ja fast das Gleiche), kann ich schon lange und überhaupt: was soll man denn im Lockdown sonst machen? Eben!^^
 
Ich gebe zu, dass es fast schon ein wenig frech war, aber irgendwie hat es sich so ergeben. Bis heute habe ich kein einziges Bild aus „what if?“ preisgegeben, um den Vorbestellern den maximalen Überraschungseffekt zu bescheren (auch wenn das marketingstechnisch vielleicht nicht so empfehlenswert ist, immer nur mit dem Cover-Motiv darauf hinzuweisen, dass es etwas Neues gibt). Aber nun sind alle Vorbestellungen ausgeliefert und am kommenden Montag erscheint „what if?“ dann auch ganz offiziell und daher bekommt Ihr als Newsletter-Empfänger erstmals ein paar Einblicke in meinen neuen Bildband zu sehen – und ich denke er reicht aus, um festzustellen, dass es doch Unterschiede zu „come undone“ gibt – meinem ersten Bildband mit Katharina. Ein eigenständiges Werk sollte „what if?“ sein und das ist es auch geworden, wie mir die bisherigen Rezensionen zeigen.
 
 


 
 
Präsentation-Tour
Im Übrigen KANN es sein, dass Katharina und ich im Sommer (Juni/Juli) wieder eine kleine Präsentationstour machen (auf der wir von unserer Zusammenarbeit und der Entstehung der Bildbände erzählen und Eure Fragen beantworten und mit Euch diskutieren oder auch einfach nur Spass haben), aber das hängt natürlich ganz maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab. Solltet Ihr aber Lust auf uns haben UND eine Location, wo man das Ganze veranstalten kann (outdoor bevorzugt), kann sich gern bei mir melden. Wenn möglich, wollen wir an 10-12 Orten Station machen – und das müssen keine Metropolen sein!
 
 


 

©Christina Scheel/MKdW
 
UPDATE: Ausstellung „Insel-Jugend“ im Museum Kunst der Westküste
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ – und zu keiner Zeit galt dieses Sprichwort so sehr wie zu diesen Pandemiezeiten. Da kannst Du von langer Hand planen wie Du willst – wenn ein kleiner Virus etwas dagegen hat, sitzt er (offensichtlich) am längeren Hebel – auch wenn es aktuell etwas schwierig mit den Planungen ist, arbeiten alle Beteiligten fleissig weiter hinter den Kulissen an Konzept und Ausgestaltung der grossen „Inseljugend“-Ausstellung auf Föhr! Wer gern mal ein kleinen Einblick „hinter die Kulissen“ bekommen möchte, kann sich ja den Bericht von Franziska Zimmert anschauen, die mich im vergangenen November bei meinem zweiten Aufenthalt auf Föhr begleitet hat: KLICK!
 
 


 

 
 
VORANKÜNDIGUNG: Ausstellung in Linz (A)“
Auf Einladung der Tummelplatz Galerie in Linz komme ich im nächsten Jahr nach Österreich. Vier Wochen lang werde ich ausgewählte Arbeiten (die man auch käuflich erwerben kann) in der Tummelplatz Galerie zeigen. Ich werde übrigens nicht nur für Vernissage und Finissage vor Ort sein, sondern in diesem Zeitraum auch mindestens einen Workshop vor Ort anbieten. Den konkreten Ausstellungszeitraum gebe ich bereits im nächsten Newsletter bekannt!
 
 


 
EMPFEHLUNG: Fotoserie „Fermate“ in Buchform von Juliane Naumann
Mit meiner Empfehlung in diesem Monat möchte ich eine liebe Kollegin und ihr gemeinnütziges Projekt unterstützen. Juliane nennt es ihre „ganz persönliche Liebeserklärung an die Kunst und eine Verbeugung vor den Menschen hinter ihr“. 30 Künstlerporträts in schlichtem schwarzweiss hat sie in einem kleinen Büchlein zusammengetragen, das sie auf ihrer Webseite für kleines Geld verkauft und dessen Reinerlös den regionalen Musikschulen zu Gute kommt. HIER könnt Ihr bestellen und mehr interessante Infos zu dem Projekt von Juliane erhalten – u.a. auch, was es mit dem Begriff „Fermate“ auf sich hat. Ich habe 3 Exemplare von dem Büchlein geordert und ich würde mich freuen, wenn auch Ihr Juliane mit einer Bestellung unterstützt.
 

©Juliane Naumann
 
 


 

 
Limitierte Fine-Art-Prints im Webshop
Ich hatte beim letzten Mal bereits darauf hingewiesen, dass ich meiner Webseite ein kleines Update spendiert habe (was sich dem ein oder anderen erst bei näherer Betrachtung erschliesst, aber es steckt tatsächlich eine Menge Arbeit dahinter). Die offensichtlichste Änderung bezieht sich darauf, dass es neben dem alten Webshop (jetzt unter „Bildbände + Magazine“ zu finden) einen weiteren namens „Fine-Art-Prints“ gibt, der naheliegenderweise genau das beinhaltet: streng limitierte Lambda-Prints auf echtem Barytpapier – die „Collector’s Edition“. Nummeriert und signiert und damit nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine echte Wertanlage. Die Preise sind progressiv, steigen also mit zunehmendem Abverkauf (zur Erläuterung: der siebte und letzte Print aus einer Edition kostet mehr als der erste). Wenn Ihr hierzu Fragen habt, schreibt mir gern!
 
 


 
„Radio Jorns“
Mein neues Podcast-Format „Radio Jorns“ entwickelt sich prächtig und es macht mich richtig stolz! Heute ist bereits Folge #17 online gegangen und in Folge #15 gab es ein Novum, da ich mit Katharina erstmals einen Gast am Mikro hatte (was aber tatsächlich auch eine ziemliche Ausnahme bleiben wird). Wer gern ein paar Hintergrundinformationen zu unseren gemeinsamen Bildbänden „come undone“ und „what if?“ bekommen möchte, dem empfehle ich, sich diese Folge anzuhören – aber selbstverständlich lohnen sich auch alle anderen … ;)

 


 
Und für alle, die keine Lust auf mein Gesabbel haben, aber gern die Musik nachhören möchten, die ich in „Radio Jorns“ spiele, empfehle ich meine gleichnamige Spotify-Playlist, die ich regelmäßig update. Ich wünsche Euch ganz viel Freude damit!
 

 


 
In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen, dass Ihr gut durch diese komischen Zeiten kommt! Bleibt zuversichtlich und bleibt vor allem gesund!
 
Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 


 
NEWSLETTER #021 (Dezember 2020)
 

 
Ende Dezember. Der letzte Tag eines denkwürdigen Jahres. Das war’s dann also. Endlich! Selten hat man ein Jahr nachdrücklicher verabschiedet, als es dieses Mal der Fall sein wird. Auf 2021 freue ich mich – aber mal so richtig!
 
Mit vielem habe ich mir richtig viel Zeit gelassen, damit das neue Jahr gleich in neuem Glanze erstrahlt. Die neue Webseite steht (auch wenn im Hintergrund noch das ein oder andere passieren muss und passieren wird, aber das neue „Facelift“ ist halt nicht nur ein solches – mein Web-Admin hat ein komplett neues Gerüst gezimmert, das mir künftig noch mehr Möglichkeiten geben wird) und wird in Kürze mit neuen Inhalten gefüttert – u.a. gibt es ab ca. Mitte Januar einen separaten Webshop für gerahmte Fine-Art-Prints meiner Arbeiten – limitiert, nummeriert und signiert. Ich freue mich, dass es in Kürze endlich (!) so weit sein wird.
 
NEUER BILDBAND „what if?“
Und es kommt noch besser: pünktlich zum neuen Jahr kann man ab dem 1. Januar meinen neuen Bildband im Webshop vorbestellen! Am 1. Februar 2021 erscheint er nämlich – mein sechster Bildband „what if?“. Ein ganz besonderer Bildband für mich …
 

 
Kurze Rückblende: 2018 erschien meine Monographie „come undone“, die Bilder aus der dreijährigen Zusammenarbeit mit Katharina beinhaltete. Ein sehr persönlicher Bildband voller Intimität und Vertrautheit. Definitiv ein Meilenstein in meinen fotografischen Arbeiten. Wenn „come undone“ das YIN ist, kann man „what if?“ mit Fug und Recht als YANG bezeichnen. Auf 292 Seiten erzähle ich erneut die Geschichte von Katharina und mir – mit anderen Bildern! Bilder, die damals nicht „passten“, Bilder, die wir aussortiert haben, aber auch Bilder, die jahrelang im Verborgenen „schlummerten“ und die weitere Facetten unserer Zusammenarbeit zeigen. Andere Facetten von Katharina – andere Sichtweisen unserer Zusammenarbeit. Stimmungsvoll und gleichzeitig abwechslungsreich.
 
Monatelang habe ich sämtliche 30.000 Bilder, die während der dreijährigen „Reise“ von Katharina und mir entstanden, noch einmal durchgeschaut. Die zahllosen Fotoshootings noch einmal nachvollzogen, die uns an so viele Orte geführt haben, die wir am Ende doch nicht alle präsentieren konnten. Die allermeisten Bilder in „what if?“ sind unveröffentlicht. Sie zeigen keine neue Geschichte von Katharina und mir, aber sie erzählen die Geschichte womöglich etwas anders. Von der Bildauswahl über die -zusammenstellung, bis hin zum fertigen Layout – das gesamte Konzept lag diesmal in meinen Händen. „what if?“ ist keine Ansammlung von Outtakes – es ist KEIN „best of b-sides“, sondern ein eigenständiges Werk, das nicht nur für all diejenigen interessant ist, die „come undone“ mögen. Die Auslieferung für die Vorbesteller beginnt ca. eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung am 1. Februar 2021. Alle Vorbesteller erhalten zudem einen 10% Rabatt-Code für meinen neuen Print-Shop (siehe oben).
 
 


 

 
RADIO JORNS
Im letzten Newsletter vor vier Wochen habe ich es bereits angekündigt und seitdem hat sich viel getan. Satte acht (!) Folgen von „Radio Jorns“ habe ich mittlerweile aufgenommen und das Feedback, das ich dafür bekomme, ist überragend. Vielen Dank dafür! In der allerneuesten Folge (#08) plaudere ich ausführlich über die Entstehungsgeschichte meines neuen Bildbands „what if?“ und ich spiele Musik dazu, die damit eine Menge zu tun hat. Wer es noch nicht kennt: Mit „Radio Jorns“ verwirkliche ich mir einen Kindheitstraum. Schon damals wollte ich „in’s Radio“, meine Lieblingsmusik spielen und ein wenig plaudern. Und das mache ich jetzt mit „Radio Jorns“. Musik und Fotografie für Liebhaber habe ich als Untertitel gewählt und ich schätze, das bringt es ziemlich gut auf den Punkt. Ihr findet alle Folgen von „Radio Jorns“ auf meiner Webseite und zusätzlich auch auf den einschlägigen Plattformen wie Spotify und Apple – gehostet wird das Ganze von LetsCast.fm. Lasst mir gern Kommentare da, wenn Ihr das Ganze für gut befindet. Oder wenn Ihr Anmerkungen, Kritik und/oder Fragen habt.
 


 
Ich wünsche Euch Allen eine schönen Jahresausklang und einen guten Start in das neue Jahr! Und immer dran denken: nur noch ein paar Wochen durchhalten – dann hat Corona seinen Schrecken verloren und wir müssen nicht mehr virtuell anstossen! Ich glaube ganz fest daran … und ich freue mich sehr darauf! :)
 
Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 


 
NEWSLETTER #020 (Dezember 2020)
 
Anfang Dezember. Nur noch knapp drei Wochen bis Heiligabend (und ich habe noch nicht ein einziges Mal „Last Christmas“ im Radio gehört – ein wahrlich verrücktes Jahr). Drei Monate sind seit meinem letzten Newsletter vergangen. Was ist denn bitte mit der Zeit passiert? Wo ist die denn hin? Man könnte einwenden, dass es vielleicht auch gut ist, dass die letzten drei Monate nicht noch länger gedauert haben und damit wollen wir es denn auch für’s Erste bewenden lassen.
 
Ja, ich habe ich mich in den letzten Monaten tatsächlich etwas rarer gemacht in der Öffentlichkeit (und dafür auch schon die ein oder andere zarte Beschwerde kassiert). Ich war aber nicht untätig, u.a. habe ich im Oktober zwei Drehtage für FotoTV absolviert, die wirklich viel Spass gemacht haben. Das Ergebnis gibt’s irgendwann nächstes Jahr für die Abonnenten von FotoTV zu sehen.
 
Im September war ich zu Gast im Talk mit Michel Birnbacher, dem Leica-Enthusiasten® aus Nürnberg und wenn Ihr Lust habt, in das einstündige Gespräch reinzuhören: HIER geht’s lang!
 
Derzeit bastle ich an einer Präsentation für ein Webinar von BenQ. Das Ganze findet am Donnerstag, den 10. Dezember ab 19:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings müsst Ihr Euch anmelden/registrieren! Zur Anmeldung kommt Ihr, wenn Ihr auf das nachfolgende Banner klickt:
 

 
 
PROJEKT „INSELJUGEND“ AUF FÖHR
Im November war ich noch mal für knapp drei Wochen auf Föhr, um mein „Inseljugend“-Projekt fotografisch abzuschließen. Und auch wenn es wegen des neuerlichen Lockdowns erst nicht so aussah – es hat wieder alles funktioniert, die Menschen sind wie bereits im letzten Winter einfach sehr nett zu mir und unterstützen das Projekt, wo sie nur können. Den einen Tag habe ich beim Rangieren in einer Einfahrt einen großen Blumenkübel aus Plastik kaputt gemacht. Einfach umgefahren. Diagnose: temporäre Blindheit. Ich habe dann erst mal den Eigentümer des Kübels gesucht. Nachdem ich dann beim richtigen Haus angelangt war, klingelte ich und beichtete anschließend der Dame des Hauses, die mir öffnete, mein Missgeschick. Und dass ich ihr selbstverständlich gern den Schaden ersetzen möchte. Darauf hin erwiderte sie mit einem strahlenden Lächeln „das ist doch nicht so schlimm – machen Sie sich mal keinen Kopp! Das brauchen Sie mir nicht ersetzen – ich hab noch einen Ersatzkübel!„. Dann wünschte sie mir einen schönen Tag und schloss die Haustür. Ich war total verdattert … und mir schossen fast die Tränen in die Augen vor Rührung. Meine Güte, was sind das hier für nette Leute …!
 
Jetzt steht die Sichtung und Auswahl der Bilder an, die ab Juni kommenden Jahres im Museum Kunst der Westküste auf Föhr zu sehen sind. Das wird noch eine Menge Arbeit, aber da freue ich mich drauf. Die Satellitenausstellung in der stattBar in Wyk, in der ein paar wenige „sneak previews“, Making-Ofs und Behind-the-Scenes zu sehen sind wird eröffnet sobald die stattBar wieder öffnen darf – dann werde ich auch wieder auf der Insel sein. Kurz vor meiner Abreise haben wir die Bilder gehängt und jetzt warten wir auf bessere Zeiten …
 


 
 
 


 
 
Die meiste Zeit in den letzten Monaten ist aber für ein anderes Herzensprojekt draufgegangen. Etwas, das lange Zeit nur als „Schnapsidee“ im Hinterkopf herumspukte. Den Trommelwirbel spare ich mir an dieser Stelle, sondern verkünde exklusiv für meine Newsletter-Empfänger*Innen ganz schmucklos folgendes:

am 1. Februar 2021 (1.2.21) erscheint mein nächster Bildband! 😮
 
… und mehr erzähle ich erst mal nicht. 😛 Ausser der besten Ehefrau von Allen und mir kennt Niemand irgendwelche Details. Kein Anderer ist eingeweiht, was auch daran liegt, dass ich erstmals seit langer Zeit wieder einen Bildband komplett allein gestaltet habe. Konzept, Bildauswahl und Layout – alles habe ich auf meine Kappe genommen (unterstützt von der besten Ehefrau von Allen). Eine ganz besondere Herausforderung, der ich mich bewusst stellen wollte. Ein Parforce-Ritt, der Unmengen an Zeit verschlungen und viele schlaflose Nächte verursacht hat. Aber Zeit hatte ich ja. Und Brüten über Bildauswahl und -reihenfolge geht ja auch an Krücken ganz gut …

Mehr Informationen gibt’s im nächsten Newsletter. Nach Weihnachten, wenn alle wieder etwas zur Ruhe gekommen sind und sehnsüchtig in Richtung 2021 schielen (sorry, soviel Cliffhanger muss halt doch sein). Pünktlich zum Jahreswechsel kann man mein neues „Baby“ dann vorbestellen – in DIESEM Jahr mache ich das Fass nicht mehr auf (so viel Aberglaube muss schon noch sein).
 
 


 
 
RADIO JORNS
Neben dem BUNT- und dem Krolop/Jorns-Podcast, wo ich hin und wieder mit meinen Kompagnons plaudere (zuletzt sträflich vernachlässigt, aber das wird im neuen Jahr vielleicht auch wieder besser), gibt es ganz NEU – quasi erst wenige Stunden alt – ein eigenes Format! Mit „Radio Jorns“ verwirkliche ich mir im Prinzip einen Kindheitstraum. Schon damals wollte ich „in’s Radio“, meine Lieblingsmusik spielen und ein wenig plaudern. Und jetzt ist es soweit. Die GEMA ist bezahlt und künftig werde ich mich regelmässig mit ein wenig cooler Mucke und etwas Plauderei über Fotografie und Musik melden. Keine ultralangen Folgen, aber mit ein wenig Glück (und Zuspruch der Zuhörer) kann da etwas ganz Unterhaltsames draus werden. Schau’n wir mal – ich freue mich auf Fälle darauf! HIER gibt’s die erste Folge, die ich gestern Abend aufgenommen habe. Ihr findet „Radio Jorns“ zusätzlich auch auf den einschlägigen Plattformen wie Spotify und Apple Music – gehostet wird das Ganze von LetsCast.fm. Lasst mir gern Kommentare da, wenn Ihr das Ganze für gut befindet. Oder wenn Ihr Anmerkungen, Kritik und/oder Fragen habt. Am Besten auf meiner Webseite unter dem HIER verlinkten Beitrag.
 
 


 
MEET’UP USEDOM
Neben all den Dingen, die dieses Jahr nicht funktioniert haben, die dieses Jahr nicht stattfinden konnten/durften, schmerzt der Ausfall meines diesjährigen MeetUps auf Usedom sicher am meisten, aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen. Spätestens im Februar beginnen wir mit den Planungen für das MeetUp im nächsten Jahr und das wird dann ganz besonders großartig … versprochen!
 

 
 
WORKSHOPS 2021
Neue Workshop-Termine für 2021 werde ich voraussichtlich im Frühjahr bekannt geben. Wenn man wieder etwas besser planen kann (bitte an dieser Stelle mein hoffnungsvolles Gesicht vorstellen). Wer Interesse an einem Einzelcoaching mit/bei mir hat, kann sich aber gern melden: ab März habe ich wieder freie Termine.
 
Neu im Programm ist mein mein Individual-Coaching zum Thema „Bildauswahl und Portfoliooptimierung“ und das macht richtig Spass! Und da ich einige Nachfragen in diese Richtung bekommen habe: JA, ich biete das Ganze auch online via Zoom an. Wenn also bisher einfach nur die Entfernung abgeschreckt hat, kann ja jetzt noch mal darüber nachdenken, ob das nicht doch etwas für ihn/sie sein könnte: KLICK!
 
 


 
Black Friday gab’s bei mir keine Rabatte, aber für meine treuen Newsletter-Empfänger mache ich gern mal eine Ausnahme. Mit dem Gutscheincode V78S2TMS gibt’s 20 Euro Weihnachtsrabatt in meinem Webshop (bis 23.12.2020); Mindestbestellwert 30 Euro. HIER geht’s zum Webshop!
 
 


 
Ich wünsche Euch Allen eine schöne Adventszeit und ein entspanntes Weihnachtsfest! Ich melde mich dann noch mal kurz vor Toreschluss des Jahres, um virtuell mit Euch auf das neue Jahr – auf das wir uns dieses Mal alle ganz besonders freuen – anzustossen.
 
Haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: habt Ihr’s bemerkt? Ein ziemlich langer Newsletter und nicht ein einziges Mal das „C“-Wort … 😉
 
PPS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 


 
 
NEWSLETTER #19 (September 2020)
 
Anfang September – schon wieder ist über ein Monat seit dem letzten Newsletter vergangen. Was ist seitdem passiert? Ich hatte Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern und eine neue trivia (#107) und eine weitere Folge (#3) meiner „Bücherkiste„-Reihe zu schreiben, in der ich Einblick in meine Bildband-Sammlung gebe und Empfehlungen ausspreche. Dieses Mal dabei: Bildbände von Sante d’Orazio, Jan Saudek und Jean-Francois Bauret. Ich wünsche viel Spass beim Lesen!
 
Ansonsten gibt es diesen Monat mehr von dem, was in den letzten Monaten Mangelware war: Zahlen, Daten, Fakten … es gibt ENDLICH wieder Termine zu verkünden! Und zwar quasi „vorab“ und exklusiv für meine Newsletter-Empfänger – daher sind die neuen Termine auch erst ab der nächsten Woche auf meiner Webseite online!
 
NEUE WORKSHOP-TERMINE
 
Februar 2021: „Shoot your own mag“ auf Usedom
Der Workshop mit der höchsten Nachfrage in den letzten Jahren und wegen der Intensität und und vielen großartigen „greifbaren“ Ergebnisse noch immer mein persönlicher Liebling in meinem Veranstaltungskalender. Auch 2021 biete ich voraussichtlich wieder drei Termine für diesen einwöchigen Workshop auf Usedom an, bei dem es darum geht, ein eigenes Magazin zu erarbeiten – zwei davon gleich im Februar (meiner Lieblings-Jahreszeit auf Usedom): Für die beiden Termine (14.-21. Februar und 21.-28. Februar) gibt es je vier Teilnahmeplätze zu vergeben. Mehr Informationen zu diesem Workshop findet Ihr HIER! Anmelden könnt Ihr Euch per Mail an workshops@ajorns.com.
 
17./18. April 2021: Workshop auf Föhr
Save the date! Mehr Infos gibt es demnächst auf meiner Webseite! Am Wochenende 17./18.4.2021 gebe ich erstmals einen Workshop auf der nordfriesischen Insel Föhr (wieso weshalb Föhr? siehe unten! ;)). Wer sich jetzt schon unverbindlich als Teilnehmer vormerken lassen will, schreibt mir bitte eine Mail an workshops@ajorns.com. Es sind nur vier Plätze zu vergeben!
 
8./9. Mai 2021: Workshop im Leica Store Nürnberg
Auf Einladung des Leica Stores in Nürnberg komme ich seit langer, langer Zeit endlich mal wieder für einen Workshop nach Süddeutschland! Und dann auch gleich für einen ganz besonderen! Tickets für diesen Workshop mit max. 6 Teilnehmern gibt es ausschließlich bei Eventbrite – HIER findet Ihr auch alle weiteren Informationen zu diesem Workshop, auf den ich mich schon ganz besonders freue! PS: wer sich für diesen Workshop anmeldet, kann mir anschließend gern eine Mail an info@ajorns.com schicken – dann weiss ich schon mal, auf wen ich mich im nächsten Jahr freuen kann! :)
 
 


 
 

 
Ihr habt’s sicher mitbekommen: im letzten Winter war ich für sechs Wochen auf der Insel Föhr. Für ein ganz besonderes Projekt, dass ich in diesem Winter abschließen werde, wenn es mich weitere drei Wochen auf die nordfriesische Insel verschlägt. Worum es bei diesem Projekt geht, ist im wunderbaren Artikel von Undine Bischoff, erschienen im FÖHR Magazin, nachzulesen.
 
Und am 20. Juni 2021 ist dann also die Vernissage im MKdW (Museum Kunst der Westküste) in Alkersum auf Föhr. Vernissage einer grossen Ausstellung (zu der es auch einen Ausstellungskatalog geben wird), die dann bis Januar 2022 (!) laufen wird und mit ein wenig Glück anschließend weiter nach Berlin zieht.
 
Behaltet das Datum einfach mal im Hinterkopf. Rund um die Vernissage werde ich mir gemeinsam mit dem Museum ein paar Aktionen einfallen lassen, zu denen dann sicher auch ein Workshop, exklusive Führungen u.ä. gehören werden.
 
PS: Den kompletten 10seitigen Artikel gibt es HIER nachzulesen.
 
 


 
EMPFEHLUNG
 

 
 
Auch diesen Monat möchte ich wieder eine Empfehlung für ein interessantes Projekt eines anderen Fotografen aussprechen. Herbert (Künstlername Herr Bert) hat über einen längeren Zeitraum mit Mary zusammengearbeitet – einem „Model“, das vorher nie vor einer Kamera stand. Die Beiden verbindet, dass sie unter Depressionen leiden und so hat das Schicksal sie zusammengeführt und gemeinsam haben in den letzten Monaten an etwas gearbeitet, dass Ende des Jahres in einem Bildband mündet, deren Gestehungskosten sie via Crowdfunding bei STARTNEXT finanzieren. Herbert und Mary waren kürzlich bei mir im Atelier und wir haben viel über ihr Bildband-Projekt gesprochen, das ich Euch hiermit an’s Herz legen möchte.
 
 

 
 

 
 


 
Künftig gibt’s in meinem Webshop (so lange der Vorrat reicht) bei allen Bildband- und Fine-Art-Print-Bestellungen Postkarten und Aufkleber vom Ankerherz®-Verlag gratis von mir dazu gelegt. Damit unterstützt Ihr mit jeder Bestellung nicht nur mich, sondern gleichzeitig einen kleinen Inhaber-geführten Verlag, der nicht nur mit Geschichten vom Meer berührt, sondern deren Protagonisten*Innen auf ihrem sehr empfehlenswerten Facebook-Kanal auch immer wieder klare Kante gegen rechts zeigen.
 

 
A pro pos Webshop …: folgendem Gutschein-Code bekommt Ihr bis zum 30. September 2020 10 Euro Rabatt auf jeden Einkauf (Mindestbestellwert 30 Euro): ZE4GXCFS
 


 
Vielleicht liegt es am üsseligem Wetter draussen (Google sagt mir gerade, dass es „usselig“ heissen sollte, aber ich kenne das seit Jahrzehnten mit Umlaut … basta!), aber meine heutige Musik-Empfehlung ist doch ziemlich herbstlich geprägt. Zusammengestellt habe ich diese Playlist schon vor geraumer Zeit, aber zum Sommer passt sie einfach nicht, deshalb habe ich sie bisher zurückgehalten. Jetzt ist die Zeit gekommen und ich präsentiere Euch meine „neue“ Spotify-Playlist namens „Constant Fear“ – benannt nach einem Song der unfassbar großartigen Band „Bohren & Der Club of Gore“, die folgerichtig gleich mehrfach vertreten ist in dieser Playlist. Zu hören am Besten nach Einbruch der Dunkelheit. In einer einsamen Holzhütte am Kamin. Dazu passt dann ganz ausgezeichnet ein Single Malt der etwas deftigeren Art. Wer gerade weder Holzhütte noch Single Malt zur Hand hat, kann auch einfach seine Kopfhörer aufsetzen und sich entspannen. Die Musik hilft dabei … versprochen! Ich wünsche ganz viel Freude damit!
 
 
Musik-Tipp
 

 
 
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: im nächsten Newsletter gibt es dann auch ausführliche Infos zum vierten „aj“ MeetUp auf Usedom (3.-6. Dezember 2020). Hinter den Kulissen arbeiten wir ganz heftig am Konzept und an den Inhalten – ich glaub‘, das wird großartig …
 
 
PPS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 


 
 

 
 
NEWSLETTER #18 (Juli 2020)
 
Ende Juli 2020. Das Seuchenjahr ist erst knapp über Halbzeit, aber ich brauch’s eigentlich nicht mehr. Kann weg, würde ich meinen. Sieht gut aus, so ’ne 2020 – kann aber nix. Und passt damit doch irgendwie gut in die Zeit, aber ich schweife ab. In meinem Newsletter soll es ja vielmehr u.a. um all die spannenden Dinge gehen, die ich so mache und die ich so plane. Und jetzt sitze ich hier und bin vom Doc auch die nächsten Wochen zum Nichtstun verpflichtet. In dem Punkt bin ich tatsächlich ein vorbildlicher Patient – wenn er mir das in ernstem Ton sagt, glaub‘ ich ihm das. Dann mache ich das. Kann auch am Alter liegen – mit 54 Jahren weisst Du, dass Du zumindest knapp über Halbzeit bist und die restlichen … sagen wir … 30-40 Jahre nicht ganz so liederlich angegangen werden sollten. Und dennoch: Nichtstun ist in einem gewissen Rahmen schon ein dehnbarer Begriff, finde ich. Und so habe ich ein neues „Hobby“ gefunden und dafür – wie es sich für ein gescheites Hobby gehört – erstmal investiert: ich habe mir einen Mittelformat-Scanner gekauft und scanne jetzt mein Archiv von Mittelformat-Negativen. „So viel ist es nicht“, dachte ich zunächst, aber das relativiert sich schnell, wenn man weiss, dass so ein Scanner bauart-bedingt eher zur Kategorie „Schmidtchen Schleicher“ gehört – nur eben ohne die elastischen Beine. Und so krame ich Filmstreifen für Filmstreifen raus, und schiebe diese nach und nach in den Scanner, sichte, prüfe, scanne und katalogisiere. Und stelle fest, dass da ganz schön viele Schätzchen im Schrank lagen. Lange Zeit habe ich analog fotografiert, einige Zeit (2016-2018) regelmässig parallel analog und digital und die Negative, die ich jetzt scanne sind genau aus dieser Zeit, als ich die digitalen Ergebnisse verwertet und die analogen Ergebnisse in den Schrank gelegt habe – mit dem Vorhaben „muss ich mich mal drum kümmern“. Und „mal“ ist halt JETZT. Und so kommt es, dass ich jetzt Bilder aus einem Projekt „entdecke“, dass so viel Potential hat, dass eine Idee, die ich schon länger mit mir rumtrage, neuen Nährboden erhält. Vieles deutet darauf hin, dass ich 2021 meinen ersten Bildband mit 100% analogen Aufnahmen veröffentliche. Keine Sammlung, kein Best-Of, sondern dieses besagte „Projekt“, das ich diesen Herbst fortsetzen will. Und auf einmal wird aus „Nichtstun“ doch noch etwas richtig Produktives. Kannste Dir nicht ausdenken …
 
 

 
 
A pro pos „kannste Dir nicht ausdenken“: mein (noch gar nicht so altes) MacBook Pro hat in der letzten Woche einen interessanten Transformationsprozess durchgemacht. Innerhalb weniger Tage von einer Flunder zum Kugelfisch. Klingt lustig, isses aber nicht. Aufgeblähter Akku – bisher nur von gelesen, jetzt live miterlebt. Und gestaunt, weil: obwohl das komplette Chassis atemberaubend verbogen ist, läuft das Ding immer noch (an meiner Dockingstation mit externer Tatstatur und externem Monitor, versteht sich). Beziehungsweise sagen wir so: es WÜRDE noch laufen, wenn ich es nicht umgehend in die Garage getragen hätte, nachdem ich den Apple-Service um ein „Gespräch“ gebeten habe. Jetzt isses also zur Reparatur und das eigentlich Erstaunliche für mich ist, dass es wohl tatsächlich repariert werden kann. Aluminium scheint wohl ein noch flexiblerer Werkstoff zu sein als ich in der Schule gelernt habe. Aber wer weiss, was da noch alles so verbaut ist. Das Allerverrückteste an der ganzen Geschichte ist aber, dass mir das exakt 1o Tage VOR Ablauf der Apple Care Gewährleistung passiert ist. Ich meine, wie unwahrscheinlich ist DAS denn bitte schön? Zu 2020 hätte doch viel eher gepasst, dass es 10 Tage DANACH passiert. Hätte einen Unterschied von knapp 1.000 Euro Reparaturkosten bedeutet. Vielleicht ist 2020 ja doch gar nicht sooo doof.
 
Eine Woche ohne Rechner ist natürlich auch in Zeiten der Rekonvaleszenz ein absolutes No-Go. Ich kann ja nicht mal eben meine neues Hobby Negative scannen auf Eis legen. Und überhaupt: womit soll ich das hier schreiben? Mit dem Smartphone? Ein irrwitziger Gedanke – dafür bräuchte ich ein halbes Jahr und wäre anschließend reif für die Klapse. Also hat mir die beste Ehefrau von Allen meinen ollen iMac aus dem Atelier zuhause auf den Schreibtisch gestellt. Gelaufen ist der locker ein Jahr nicht mehr und vorher auch eher wacklig. Also neu aufgesetzt und Time Machine Backup (beste Erfindung seit Menschengedenken) über Nacht zurückgespielt. Am nächsten Tag hatte ich alle Programme und Daten auf dem iMac und konnte wieder arbeiten. Bin allerdings kurz vorher nur knapp einer Erblindung entgangen. Alter Schwede! Ich hatte vergessen, wie HELL so ein iMac ist! Und wie sehr dieses Display SPIEGELT! Ich muss dazu sagen, dass ich mein MacBook mit einem BenQ SW2700PT betrieben habe. Mattes, entspiegeltes Display, Blendschutzhaube und hardware-kalibriert. Eine Wohltat! Das Cinema Display von Apple ist toll … wahrscheinlich um Filme in absoluter Dunkelheit zu gucken, aber für Jemanden mit empfindlicher Netzhaut isses irgendwie nix. Oder ich bin zu empfindlich geworden. Jedenfalls läuft das Ding jetzt mit 40% Helligkeit – das haut für mich einigermaßen hin. Und während ich also für mich feststelle, dass ich definitiv wieder auf den BenQ zurück gehen werde, kommt mir der Gedanke, dass möglicherweise Apple für die vielen flauen und kraftlosen Bilder verantwortlich ist, die mir jeden Tag in den sozialen Medien begegnen. Schwarzweiss-Bilder, die alles haben – nur kein schwarz und kein weiss (aber ganz viel grau). Was, wenn die Fotografen*Innen in bestem Wissen und Gewissen vor ihrem iMac sitzen – bei 100% Helligkeit (und damit meilenwert von den empfohlenen 120cd entfernt) – und ihre Bilder bearbeiten? Auf dem iMac sieht einfach alles brillant aus. Kontrastreich und knackig – genau wie wir es auch vom iphone-Display kennen. Dass das Histogramm bei solchen Bildern dann nicht mal ansatzweise passt, merken sie nicht (weil sie nicht darauf achten). Sie würden es merken, wenn sie ihre Bilder drucken (lassen) würden; denn die wären alle viel zu dunkel und viel zu flau. Aber es druckt ja kaum noch Jemand. Aber vielleicht ist das alles gar nicht schlimm. Wenn Bilder eh nicht mehr gedruckt werden, brauchen wir einfach alle nur Displays von Apple. Dann ist alles gut. Ist das vielleicht sogar der Plan von Apple? Bin ich hier möglicherweise einer riesigen Verschwörung auf der Spur? Attila, wäre das nicht was für Dich?
 


 
Wie ich so vor mich hinschreibe, stelle ich fest, dass das bisher alles auch sehr gut in eine neue „trivia“ für meinen Blog gepasst hätte und ich bin geneigt, Teile davon tatsächlich dafür zu verwenden. Kann ich der Öffentlichkeit gleich mal zeigen, was einen erwartet, wenn man einen Newsletter von mir abonniert. Mir gefällt der Gedanke (gleich mal in Evernote eintragen).
 
Ach ja: es gibt seit dem letzten Newsletter tatsächlich eine neue trivia (#105) – die erste seit einem halben Jahr. Guckst Du HIER! Wenn ich weiter so viel Zeit habe, dauert’s künftig nicht mehr so lange bis was Neues kommt … versprochen!
 
 

 
 
SAVE THE DATE!
Große Dinge werfen ihre Schatten voraus und in diesem Fall ist das mit den großen Dingen nicht einmal übertrieben. Im nächsten Jahr gibt es meine erste Ausstellung – und dann gleich eine museale! Am 20. Juni 2021 ist die Vernissage der Ausstellung „Made on Föhr: Inseljugend“, die bis Januar 2022 (!) im Museum Kunst der Westküste (MKdW) in Alkersum auf Föhr zu sehen (um dann möglicherweise nach Berlin weiterzuziehen). Von dem Projekt, das mich im letzten Winter für sechs Wochen auf die nordfriesische Insel verschlug, hatte ich bereits kurz berichtet. Im November dieses Jahres werde ich weitere drei Wochen auf Föhr zu sein, um die restlichen Aufnahmen für die Ausstellung zu machen, zu der es auch einen Ausstellungskatalog geben wird. Weitere Infos gibt es natürlich noch zu gegebener Zeit, aber den 20.06.2021 könnt Ihr Euch ja schon mal fett im Kalender markieren. Bei der Vernissage allein wird es nicht bleiben – so viel kann ich schon verraten und ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen von Euch dann auf Föhr treffe!
 

 
 
 
Auch in diesem Monat gibt es noch keine neuen Workshop-Termine (wahrscheinlich werde ich im September die ersten Termine für 2021 bekannt geben), aber trotzdem habe ich zwei „neue“ Angebote für alle Lern-Interessierten im Programm:
 
PORTFOLIO COACHING
Eine der am häufigsten unterschätzten Aspekte in der Fotografie sind die Themen „Bildauswahl“ und „Portfolio-Zusammenstellung“. Für die fotografische Entwicklung eines jeden Einzelnen eminent wichtige Themen.
 
„Welche Bilder wähle ich aus (aus einem Shooting und/oder aus einem längeren Projekt)?“

„Wie stelle ich diese Bilder zusammen und wie präsentiere ich sie (abhängig von welchem Zweck)?“
 
Nicht selten sieht man als Fotograf*In hier den Wald vor lauter Bäumen nicht. Man ist emotional befangen und verliert sich oft in der Vielzahl der „guten Bilder“. Nach fünf eigenen Bildbänden und zahllosen weiteren Publikationen habe ich mich entschlossen, mein Know-How in diesem Bereich weiterzugeben und biete künftig Individual-Coachings (ab zwei Stunden) zu den genannten Themen an. Weiterführende Infos zum Thema findet Ihr HIER!
 
Und weil es dazu passt: Corona-bedingt habe ich zwar sämtliche noch ausstehende Workshops in meinem Atelier gecancelt, biete dafür aber wieder GANZ-TAGES-COACHINGS an – in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich noch zwei oder drei Termine vergeben (ab September). Wer daran interessiert ist, schreibt mir bitte eine Mail an info@ajorns.com, damit wir das inhaltlich ganz individuell besprechen können. Grundlegende Infos zum Ablauf und den Kosten findet Ihr HIER!
 
 


 
LAST CALL
Von der Special Edition meines neuen Bildbands „Black is the colour“ sind nur noch 5 Exemplare im Shop verfügbar! Wer noch ein Exemplar (inkl. limitiertem, signierten Print) haben möchte, sollte sich beeilen. Zur Bestellung geht es HIER entlang.
 

 
 
Ähnliches gilt für zwei Motive meiner limitierten A4 Fine-Art-Prints, die ich in meinem Webshop anbiete – von „one day“ und „dream is destiny“ geht jeweils das allerletzte (von 10) Exemplaren über den Tisch!
 

 
 
 
Und noch was Neues im Blog: Teil 2 meiner „Bücherkiste“ ist online! Erneut stelle ich drei Bildbände aus meiner Sammlung vor – diesmal Bildbände aus den Jahren 2012 (mit Bildern aus 1967), 2013 und 1999 von Gordon Parks, Hendrik Kerstens und Jean-Francois Jonvelle. Zum Teil nur noch im Antiquariat erhältlich, aber allesamt sehr empfehlenswert. Guckst Du HIER!
 
 


 
 
 
Selbstverständlich entlasse ich Euch auch dieses Mal nicht ohne einen weiteren Musiktipp (einen gab’s ja schon oben)! Heute mit einem Künstler, der es in 16 Jahren nicht geschafft hat, in Deutschland einen Fuss auf den Boden zu bekommen. Dabei hat er mittlerweile ein herausragendes Album nach dem anderen veröffentlicht. Sein Name ist Ray LaMontagne und ich empfehle, seine Alben in chronologischer Reihenfolge durchzuhören. Beginnend mit „Trouble“, seinem Debütalbum von 2004, das ich hier mal via Spotify verlinke:
 

 
 
Ein bisschen länger ist er geworden, mein Newsletter in diesem Monat … und vielleicht etwas literarischer. Vielleicht dann ja nächstes Mal mehr Zahlen, Daten, Fakten – aber wer weiss das schon …? Für alle, die bis hier her durchgehalten haben (vielen Dank!), gibt es auch dieses Mal wieder einen Rabatt-Code für meinen Webshop. Bis zum 31. August 2020 könnt Ihr mit nachfolgendem Rabatt-Code meine beiden Bildbände „[UN]MASKED“ und „diversity“ mit jeweils 30% Rabatt kaufen (somit je 35,00 Euro statt 50,00 Euro): 24PG34PR
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 


 
 
NEWSLETTER #17 (Juni 2020)
 

 
 
Es ist Mitte Juni und die letzten sechs Wochen stehen unter dem Motto „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“. Wenige Tage nachdem ich den letzten Newsletter rausgeschickt habe, lag ich unvermittelt unter dem Messer und bekam eine neue Hüfte verpasst. Das, womit ich nicht mehr rechnete, trat tatsächlich ein: die OP konnte stattfinden. Und besser noch: sie fand sechs Wochen als früher geplant statt und so habe ich seit einigen Tagen sogar schon die Reha hinter mir und befinde mich nun in der wichtigen Post-Reha-Phase, in der man viel Selbstdisziplin und noch mehr Geduld benötigt. Nobody said it was easy …
 
Aber ich bin weit davon entfernt, mich zu beklagen – im Gegenteil: ich bin happy! Ich hab’s hinter mir und kann endlich beherzt für den Hamburg Marathon trainieren …
 
Aber natürlich ist das nicht alles, was in den letzten Wochen seit dem Mai-Newsletter passiert ist. Im Gegenteil. Wie das mit Planungen so ist, haben sie auch zuletzt nur so semi funktioniert. Geplant war, dass mein neuer Bildband erscheint bevor ich in’s Krankenhaus gehe. Dass ich noch ganz bequem den Versand für alle Vorbesteller machen kann und dass ich – wenn sich die erste grosse Welle gelegt hat – mal kurz in’s Krankenhaus gehe und Reha mache. Mein Ausfall wäre quasi kaum zu bemerken. Alles geht seinen gewohnten Gang. Die üblichen Bestellungen, die reintrudeln, bekommt die beste Ehefrau von Allen allein bewältigt. Und so habe ich also die vierwöchige Vorbestellerphase gestartet und einen Tag später ruft das Krankenhaus an …
 
Und so kam es wie es nicht kommen sollte: während ich in der Reha schwitzend auf dem Rad sass, kommt die Spedition und stellt ein paar Paletten mit frisch gedruckten Bildbänden vor die Tür (auf dem Bild sind zwei der sechs Paletten zu sehen) …
 

 
Muss ich wirklich noch erklären, warum ich die beste Ehefrau von Allen genau so nenne? Wir haben es tatsächlich geschafft, dass alle Vorbesteller ihr Exemplar pünktlich zum Erscheinungstermin (und teilweise 1-2 Tage davor) in den Händen halten konnten – wobei mein Anteil eher bescheiden ausfiel: mehr als DHL-Etiketten drucken und Bildbände signieren war nicht drin.
 
Der Einsatz hat sich gelohnt. Noch nie hatte ich so viele Vorbestellungen für einen Bildband wie bei „Black is the colour“. Allen Bestellern sage ich ein aufrichtiges DANKESCHÖN! Nie war es so wertvoll wie in diesen Zeiten, Webshop-Umsätze zu haben. Übrigens: es gibt noch ein paar wenige „Special Editions“ – signiert und mit limitiertem Print des Cover-Motivs – zu kaufen! Guckst Du hier!
 
Detaillierte Informationen zu „Black is the colour“ nebst einigen Teaser-Bildern findet Ihr auf meiner Webseite: KLICK! Wer mehr erfahren will, kann ja mal in den Disselcast-Podcast reinhören, bei dem ich zu Gast war:
 

 
Und in Kürze gibt es einen Video-Podcast (nennt man das so?), den ich in wenigen Tagen mit den Ruhrpottfotografen aufnehme – mit intensiven Einblicken in den Bildband. Lasst Euch überraschen!
 
 


 
WORKSHOPS 2020
ich habe in den letzten Tagen intensiv über meine Atelier-Workshops im zweiten Halbjahr nachgedacht – die meisten davon sind Ersatztermine, da die Workshops im Frühjahr bereits Corona „zum Opfer“ gefallen sind. Die Lage hat sich aktuell zum Glück entspannt, aber was bedeutet das eigentlich genau? Es bestehen weiterhin Auflagen hinsichtlich Abstand und Maskenpflicht und selbst wenn es diese Auflagen nicht gäbe, tun wir gut daran, uns an die Hygienevorschriften zu halten. Ich habe mich viel mit Ärzten zu diesem Thema ausgetauscht und nahezu alles gelesen, was ich an wissenschaftlichen Unterlagen dazu in die Hände bekommen habe.
 
Fazit: es besteht kein Grund zur Panik, aber allzu sorglos sollte man immer noch nicht durch’s Leben gehen.
 
Dies gilt auch und insbesondere für Veranstalter von Events, bei denen Menschen auf mehr oder weniger kleinem Raum zusammenkommen. Und hier wird’s leider problematisch: ist der Raum zu klein und zu wenig durchlüftet, können auch 6 Menschen (und die habe ich ja bei meinen Workshops inkl. Model und mir) schnell zu viel sein. Insbesondere dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum (als kritische Grenze nennen die Wissenschaftler >30 Minuten) zusammen sind und sich miteinander unterhalten. Problem: bei meinen Workshops im Atelier sind wir 2 Tage zusammen und wir unterhalten uns VIEL.
 
Ich kann es drehen und wenden wie ich will: das derzeit geforderte und angeratene Hygienekonzept kann ich in meinem Atelier nicht umsetzen! Und wer von uns glaubt, dass ein solches im Herbst dieses Jahres nicht mehr erforderlich sein wird?
 
Ich habe mich daher SEHR schweren Herzens dazu durchgerungen, alle noch in diesem Jahr in Haan geplanten Workshops abzusagen! Die Workshops auf Usedom („shoot your own mag“) finden wie geplant statt – nach Rücksprache mit der Hotelleitung lässt sich das Hygienekonzept dort ohne Probleme umsetzen – zudem wird zu 99% outdoor fotografiert.
 
 
MeetUp Usedom 2020
Diese anderen Rahmenbedingungen haben mich auch bewogen, mein MeetUp auch in diesem Jahr auf Usedom stattfinden zu lassen. Selbst für den Fall, dass die derzeitigen Beschränkungen auch im Dezember noch gelten, können wir aufgrund der Größe des Hotels und der Infrastruktur vor Ort eine ganze Menge auf die Beine stellen. In einigen entscheidenden Punkten anders, aber trotzdem hochinteressant – das kann ich schon jetzt versprechen. Es gibt ein paar richtig coole Neuerungen! Hier gibt es mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung!
 
So war’s im letzten Jahr …

 
 
NEUE KONZEPTE FÜR 2021
Für 2021 habe ich mir vorgenommen, weniger Workshops in meinem Atelier in Haan zu machen, sondern wieder mehr unterwegs zu sein. Wieder Workshops in anderen Städten anzubieten. Sofern die Nachfrage besteht, komme ich in Eure Region – innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz. Alles, was ich brauche, ist ein wenig Unterstützung vor Ort, was die Location angeht – indoor und outdoor (ich will wieder mehr „raus“!). Schreibt mir, wenn Ihr diesbezüglich Wünsche oder Ideen habt!
 
Eine hohe Nachfrage gibt es von jeher nach einem Coaching-Konzept, das sich unter dem Begriff „Praktikant für einen Tag“ zusammenfassen lässt. Mich einen Tag begleiten – von der Shooting-Vorbereitung über das Foto-Shooting bis hin zur Bildauswahl und Finalisierung der Bilder. Wer an so etwas Interesse hat, kann mir gern schreiben. Auch eine solche Geschichte will ich im nächsten Jahr zum ersten Mal umsetzen. Da die Kosten für ein solches Coaching ganz maßgeblich davon abhängen, mit wie vielen „Praktikanten“ ich das mache, will ich erst mal evaluieren, wie groß das Interesse tatsächlich ist. Vielleicht gibt es aber auch abgestufte Varianten (allein, zu zweit, zu dritt) – mit mehr als drei Teilnehmern werde ich das Ganze sicher nicht anbieten.
 
 


 

 
In schöner Regelmäßigkeit rühre ich an dieser Stelle die Werbetrommel nicht nur für mich, sondern auch für andere Fotografen bzw. Fotografinnen und das soll auch in diesem Monat so sein. Kollege Ben Hammer aus Köln bastelt aktuell an seinem dritten (und letzten) Bildband seiner Trilogie, die vor einigen Jahren mit dem Werk „Das Leben und Sterben des Ben Hammer“ seinen Anfang genommen hat. Der neue Bildband soll „Paradies“ heissen und auch dieses Mal hat Ben ein Crowdfunding mit vielen interessanten „Dankeschöns“ aufgelegt – die erste Phase des Crowdfundings war bereits erfolgreich und jetzt geht es nur noch um die „Sahne obendrauf“. Eine gute Gelegenheit, eines der günstigen Packages abzustauben, die Ben für das Crowdfunding zusammengeschnürt hat. Wer zum Beispiel die ersten beiden Bücher der Trilogie noch nicht besitzt, kann sie hier stark vergünstigt zusammen mit dem neuen Bildband kaufen und Ben somit bei seinem Projekt unterstützen. Alles Infos zum Crowdfunding findet Ihr HIER!
 


 
Und natürlich habe ich auch wieder musikalische Tipps für Euch – sagen wir 1,5 Tipps …: Bob Dylan zu empfehlen, bedeutet ja eigentlich, Eulen nach Athen zu tragen, aber bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich mit seiner Musik weitestgehend nichts anfangen kann – zumindest was die letzten gut 40 Jahre angeht. 1975 hat er allerdings ein Album rausgehauen, das in jeden Plattenschrank gehört: „Blood on the tracks“ ist ein großartiges Album und ich behaupte mal, dass der gute Bob nie so gut bei Stimme war wie hier.
 

 
Der Song wurde u.a. für den sehr empfehlenswerten Film St. Vincent mit Bill Murray (ich liebe diesen Mann!) verwendet. Unter anderem für die Schlusseinstellung, die allein das Anschauen dieses Films lohnt …
 

 

 


 

 
 
FINE-ART-PRINTS inkl. „Bonus“ im Shop
Nach dem Update meines Webshops gibt es endlich wieder ausgewählte Motive meiner Arbeiten als limitierte, nummerierte und signierte Fine-Art-Prints zu erwerben. Etwas ganz Besonderes für Sammler und die perfekte Ergänzung zu meinen Bildbänden. Und da ich bekanntermaßen ein großer Musikfan und Plattennerd bin, habe ich mir eine kleine Aktion überlegt, die das Beste aus beiden Welten vereint. Aktuell gibt es zu jedem Print drei Singles (7inch Vinyl) gratis dazu! Die Singles haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, sind nicht frei von Knistern und Knacksen, aber sie haben eines: sie haben SEELE! Und genau DAS haben sie mit meinen Fine-Art-Prints gemeinsam. Wer sich also auf das Abenteuer einlassen mag, holt seinen Plattenspieler wieder aus dem Keller – oder kauft sich einen neuen. Es ist nie zu spät, sich wieder der Musik auf Vinyl zu widmen! Ich wünsche bereits jetzt viel Freude dabei! Übrigens: die Singles sind überwiegend aus den 60er und 70er Jahren (den beiden besten Musikjahrzehnten) und ich wähle sie bei jeder Bestellung mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip aus – lasst Euch überraschen!
 
 

 
 
Und weil man als Newsletter-Empfänger bei mir nicht nur tolle Informationen, sondern hin und wieder auch einen monetären Vorteil erhält, gibt es diesen Monat einen exklusiven Rabatt-Code, mit dem Ihr einmalig 20 Euro Rabatt auf alle Fine-Art-Prints in meinem Webshop erhaltet: MPGGBXX9 Der Rabatt ist bis zum 30. Juni 2020 gültig.
 
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 


 
 
NEWSLETTER #16 (Mai 2020)
 

F: Yasemin Roos
 
Es ist der 1. Mai 2020. Die teils verordnete, teils selbstauferlegte Isolation dauert nun schon sechs Wochen an. Sechs Wochen, in denen ich so gut wie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen habe. „Social distancing“ ist das Gebot der Stunde. Für viele Menschen problematisch, für Fotografen wie mich eigentlich eine Katastrophe, aber erstaunlicherweise komme ich gut klar (wenn man vom Offensichtlichen – nämlich ausbleibenden Umsätzen – absieht). Ich lese endlich wieder mehr – streng genommen „fresse“ ich derzeit Bücher – und ich arbeite an meiner gesunden Gesichtsbräune (was war das eigentlich bitte für ein unfassbarer April?) und ich habe endlich mein Arbeitszimmer entrümpelt, aufgeräumt und alle Regale und meinen Schreibtisch von der einen an die andere Wand gestellt. Aber auch sonst war ich nicht untätig – ganz und gar nicht …
 
Wie ich Gott zum Lachen brachte

 
„Black is the colour“ – mein neuer Bildband
Seit Abschluss der Arbeiten an „diversity“ ist nicht einmal ein Jahr vergangen und doch hielt ich es für richtig, mit meinem neuen Bildband nicht länger zu warten. Zu viel hat an sich angesammelt in den letzten drei Jahren. Bilder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in die letzten Publikationen passten. Zu wichtig sind die neueren Arbeiten, die zum Teil erst kurz vor Drucklegung im Kasten waren. Zeit zum Sichten, zum Zusammenstellen und zwischendurch immer wieder Verwerfen hatte ich die letzten Wochen ja zur Genüge – vielleicht ist er ja auch deshalb besonders gut geworden. Aber sagt man das nicht als Künstler eh immer? Vergleiche zu den eigenen Kindern drängen sich auf – liebt man eigentlich sein neuestes Baby immer am meisten? Und wenn ja – darf man das laut sagen …?
 
 

 
 
Was erwartet Euch? 165 s/w Bilder von 26 verschiedenen Menschen auf 292 Seiten. 24×32 cm, 2,5 Kg. Hardcover, Fadenheftung. Soweit die schnöden Daten. Aber „entscheidend ist ja auf’m Platz“ und was das angeht, habe ich mich auch nicht lumpen lassen. Nicht wenige haben „diversity 2“ erwartet, aber das ist es nicht geworden (kommt vielleicht nächstes Jahr). „Black is the colour“ ist „anders“. Und auch wieder nicht. Aber schaut am Besten selbst! Bis zur Veröffentlichung Ende Mai gibt’s mein neues Baby mit 10 Euro Vorbesteller-Rabatt. Und wer „mehr“ möchte, kann den Bildband für einen gar nicht so großen Aufpreis im Bundle mit dem auf 100 Exemplare limitierten, nummerierten und von mir signierten Fine-Art-Print des Cover-Motivs bestellen.
 
Und sagen wir, wie es ist: gerade in Zeiten der großen Pandemie und der nicht stattfindenden Veranstaltungen jedweder Art hängt nicht nur mein Herzblut, sondern auch ein Stück weit meine Existenz als Künstler an diesem Bildband (und meinen anderen Publikationen) und ich möchte an dieser Stelle meinen ganz besonderen Dank an all Jene aussprechen, die in den letzten Wochen etwas aus meinem Webshop bestellt haben. Ihr habt damit mehr geholfen, als Euch vielleicht bewusst ist … DANKE!
 


 

 
Tombola
Dazu passt auch das, was ich in den letzten zwei Wochen mit meiner Tombola erleben durfte. Mitte April habe ich sie in’s Leben gerufen und heute bereits einige Tage vor Ablauf vorzeitig beendet – weil alle Lose verkauft sind! Limitierte Fine-Art-Prints für vergleichbar kleines Geld habe ich jedem Käufer eines Loses versprochen (mit ein wenig Glück gab’s auch ein Portfolio Review oder ein Foto-Shooting zu gewinnen) und genau diese Fine-Art-Prints gehen in der nächsten Woche an alle Gewinner auf die Reise. Jeweils auf 10 Exemplare limitiert, nummeriert und signiert und – das ist das zusätzlich besondere an den Prints – bisher unveröffentlicht! Weder online, noch gedruckt, gab es diese Motive bisher von mir zu sehen. Allen Gewinnern (und es sind ja wie versprochen ALLE Gewinner) wünsche ich ganz viel Freude mit ihren Gewinnen. Und ich sage VIELEN DANK an Alle, die mitgemacht haben!
 
FINE-ART-PRINTS im Shop
Wer jetzt sagt „ach Mensch, hab ich gar nicht mitbekommen und an solchen Prints hätte ich eigentlich auch Interesse„, muss nicht verzagen: von jedem Motiv habe ich zwei Exemplare zurückbehalten. Diese gibt es demnächst in meinem Webshop regulär zu kaufen!
 


 
Podcast mit Martin Krolop
Corona macht’s möglich: ich habe tatsächlich bereits 7 Folgen meines Podcasts mit Martin Krolop eingesprochen, von denen 4 Folgen online sind – u.a. die mit Steffen Böttcher als Gast. In der nächsten Folge haben wir den Playboy-Fotografen Simon Bolz als Interview-Gast – die Folge ist sicher auch in Kürze auf Spotify, itunes und podcast.de verfügbar.
 

 
Eine schöne Geschichte von zwei Künstlern …
Eine schöne Geschichte aus dem letzten Jahr: ich bestelle die neue Vinyl-LP eines von mir sehr geschätzten kanadischen Künstlers namens Alex Henry Foster (wie ich es gern mache – direkt auf der Künstler-Webseite) und es stellt sich heraus, dass er Fan meiner Bilder ist. Und ganz offensichtlich meine trivia liest … wow!
 
 

 

 


 
„Was machen Sie eigentlich beruflich?“
„Ich studiere dual.“
„Haben Sie mich gerade Aal genannt?“

 


 
Empfehlung
Auch diesen Monat habe ich wieder einen Tipp für Euch, der nichts mit meinen Arbeiten zu tun hat, und zwar geht es um den Bildband „Heimatbilder“ von Hauke Bietz. Hauke hatte mir diesen Bildband zugeschickt und um meine Meinung gebeten. Mit einer gewissen Grundskepsis habe ich mir seinen Bildband angeschaut, was nichts mit ihm und den Bildern, sondern vielmehr mit dem Begriff „Heimat“ zu tun hat, mit dem ich persönlich relativ wenig anfangen kann und der für mich in weiten Teilen sogar negativ konnotiert ist. Aber genau darum geht es in diesem Buch, dass ich bewusst nicht Bildband nennen würde, auch wenn es mit Porträts der Menschen, die hier zu Wort kommen, illustriert ist. Anfangs wollte ich es nur durchblättern, aber dann habe ich es von vorn bis hinten gelesen und ja … es hat mir sehr gut gefallen (zumal auch die großartige Christine Westermann mit sehr gescheiten Ausführungen zum Thema „Heimat“ zu Wort kommt). Sehr unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Regionen mit verschiedenen Ansichten zum Begriff „Heimat“ – meine Empfehlung in diesem Monat. Der Bildband / das Buch ist bei Hauke im Webshop erhältlich!
 

 
 
MeetUp Usedom 2020
Das Cover von „Heimat“ ist eine gute Überleitung zu meinem nächsten Thema: das diesjährige MeetUp auf Usedom soll vom 3.-6. Dezember stattfinden – so viel ist zunächst klar! Ich habe mich aber entschieden, mit der Ausschreibung inkl. Möglichkeit zur Anmeldung noch bis Ende Juni zu warten. Dann sollte hoffentlich Klarheit bestehen, dass wir auch wirklich alle gemeinsam im Dezember feiern können. Keep your fingers crossed!
 


 
Interview mit Thomas Berlin
Thomas hatte vor Kurzem wegen eines Interviews angefragt und er hatte sich ein paar mehr Fragen als üblich überlegt, weshalb das Interview etwas länger geraten ist. Und ein paar Bilder von mir gibt’s auch zu sehen. Das Ergebnis findet Ihr HIER!
 


 
Kommt ein Akademiker in eine Bar:
Einen Martinus bitte.“
„Sie meinen Martini?“
„Wenn ich zwei will, sage ich Ihnen schon Bescheid.“

 


 
PLAYLIST
Und tatsächlich habe ich auch diesen Monat wieder eine Playlist für Euch auf Spotify zusammengestellt. Wer Spass an Musik der 60er Jahre hat – insbesondere an jener, die Quentin Tarantino in seinen Filmen verwendet (oder die so klingen, als könne er sie für seine nächsten Filme verwenden), kommt hier auf seine Kosten. 100 Songs in 5 Stunden und 11 Minuten. Viel Spass!
 

 
ÜBRIGENS: wer nicht bei Spotify angemeldet ist, kann sich die Playlist mit TuneMyMusic ganz easy nach itunes, Tidal, Apple Music und anderen Musikdiensten übertragen (vielen Dank an Oliver für den Tipp!).
 


 
Exklusiver Rabatt für meine treuen Newsletter-Leser
Und zum Schluss gibt’s als Belohnung für alle, die brav bis hier hin gelesen haben, einen exklusiven Rabatt-Code, mit dem Ihr 30% Rabatt auf meine beiden Artbooks in meinem Webshop erhaltet („Friday’s Child“ und „INVITED“): N696HJ97
Der Rabatt ist bis zum 10. Mai gültig. Bitte beachtet, dass vom 4. bis 11. Mai ausnahmsweise kein Versand stattfinden kann. Vielen Dank für Euer Verständnis!
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 vom März d.J. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
 


 
 
NEWSLETTER #15 (April 2020)
 

 
 
1. April 2020 (nein nein – dieser Newsletter beinhaltet keinen einzigen April-Scherz – ich schwör‘!). Oder auch: Woche 2 in halb verordneter, halb selbst gewählter Isolation (gemeinsam mit der besten Ehefrau von Allen – so isoliert also auch wieder nicht). Und wieder habe ich es nicht geschafft, den Newsletter „pünktlich“ zu liefern (streng genommen hätte er noch in den März gehört, aber vielleicht sollte ich das auch nicht zu streng nehmen – Hauptsache, er kommt nicht ÖFTER als einmal pro Monat … #nospam).
 
Man sollte meinen, ich hätte momentan sehr viel Zeit. Habe ich NICHT! Ganz und gar nicht! Abgesehen davon, dass ich in den letzten zwei Wochen mehr Pakete gepackt habe als in manch anderen Zeiten (dazu später mehr), hatte ich eine Beschäftigung, die perfekt zum Kontaktverbot passt: ich habe mich seit dem letzten Newsletter vor allem um eines gekümmert: die Auswahl von Bildern, die ich anschließend zusammengestellt, verworfen, neu sortiert, gelöscht, gedruckt, zerknüllt, neu ausgewählt, gesichtet, zusammengestellt … und irgendwann für gut befunden habe. Alles für meinen neuen BILDBAND! Heureka! Oh ja! Wenn alles gut läuft, gibt es im Sommer einen neuen Bildband von mir! Und wenn sich die Dinge in meinem Sinne entwickeln, gehe ich damit auch noch auf eine kleine Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Keep your fingers crossed!
 
Ist es schlau, in diesen Zeiten eine solche Investition zu tätigen? Ich sage „war so geplant und jetzt ziehen wir es auch durch“. Auch wenn das mit den Planungen manchmal auch Essig ist: im Juni habe ich einen OP-Termin (neue Hüfte) und vorher wollte ich den neuen Bildband fertig haben (wer weiss schon, was anschließend ist). Tja, der OP-Termin fällt jetzt dank Corona in’s Wasser (neuer Anlauf im nächsten Jahr) und den Bildband mache ich trotzdem (und habe sogar noch Zeit für die Tour). Ich bin halt ein kleiner Trotzkopf. Und außerdem hatte ich so viel Bild-Material aus den Jahren 2017-2020, dass ich nicht noch länger warten wollte/konnte. Material, das in die letzten Publikationen aus unterschiedlichen Gründen nicht reinpasste und das ich unter großen körperlichen Schmerzen (ich schwör‘!) so lange zurück halten musste. Und das jetzt bald an’s Tageslicht gezerrt wird – ich freue mich drauf! (und nein: es wird KEIN „diversity 2“! Soll ja nicht zu langweilig werden mit mir …)
 


 
Eigentlich sollte ich jetzt auf Föhr sein. Eigentlich sollte ich vor ein paar Tagen die Satellitenausstellung meines Projekts eröffnen, für das es im nächsten Jahr eine große Ausstellung im MKdW (Museum Kunst der Westküste) geben wird (mehr Infos dazu gibt’s in einem der nächsten Newsletter). Eigentlich wollte ich noch eine wichtige Bildstrecke für diese Ausstellung fotografieren. Aber wir wissen ja alle, was „eigentlich“ bedeutet. Oder auch „wäre, wäre, Fahrradkette“, wie der große deutsche Philosoph Lothar Matthäus unlängst sagte.
 
Jetzt bin ich also nicht auf Föhr, sondern in Haan. Es ist nicht wirklich warm, aber die Sonne hat schon ganz schön Kraft. Die beste Ehefrau von allen hat zwei bequeme Liegestühle für unsere Terrasse gekauft. Gibt es da einen kausalen Zusammenhang? Ich überlasse das Eurer Phantasie (ja ich weiss … ich schreibe aber auch Delphin immer noch mit „ph“ – anders sieht für mich falsch aus).
 
Wenn das jetzt so klingt, als wenn ich a) die Corona-Krise auf die leichte Schulter nehme (tue ich nicht! Natürlich fallen auch bei mir alle Veranstaltungen aus – sämtliche Workshops im März, April und auch Mai werden wohl der derzeitigen Situation zum Opfer fallen und dennoch bleibt mein Glas immer noch halbvoll) und b) die nächsten Wochen nur chillen will: der Eindruck täuscht! Auch wenn ich derzeit nicht unter Leute gehe (glaubt mir – das ist besser so: ich sehe aus wie Catweazle – die Älteren unter Euch erinnern sich möglicherweise noch), heisst das nicht, dass ich mir für die kommende Zeit Müßiggang verordnet habe. Ich freue mich vielmehr über die gewonnene Zeit (die durch die ausfallende OP sogar noch länger wird) und werde ENDLICH an meinem mehrfach angefangenen Buch weiterschreiben. Wenn alles gut läuft, gibt’s also Ende des Jahres wieder ein Buch von mir. Nur Text. Keine Bilder. Also quasi unverkäuflich. Aber ich habe so richtig Lust drauf.

Na, denn man tau …!
 
Mein Lieblingsartikel zur Corona-Krise kommt übrigens von dem Zukunftsforscher Matthias Horx – auch wenn unser Altkanzler Helmut Schmidt einst sagte „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!“, lege ich Euch diesen Text an’s Herz …: KLICK!
 
Seien wir doch mal ehrlich: so ein bisschen positive Grundstimmung tut in diesen Zeiten doch ganz gut, oder? In diesem Sinne …
 

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PODCAST MIT MARTIN KROLOP
Das, was jetzt kommt, ist brandaktuell – vor wenigen Tagen erst hat mich der geschätzte Kollege Martin Krolop gefragt, ob ich Lust habe, in dieses trüben Corona-Tagen einen Podcast mit ihm zu machen. Unter Einhaltung aller „social distancing“ – Regeln. Er an seinem Schreibtisch, ich an meinem – moderne Technik, die begeistert. Am nächsten Tag schon legte er mir Mikrofon nebst Zubehör vor die Tür – im Austausch gegen eine Flasche Rotwein, die ich dort für ihn platziert hatte. Und am Sonntag Abend nach dem Tatort haben wir bereits die erste Folge eingesprochen, die seit wenigen Minuten u.a. bei Spotify online ist. Morgen früh um 9:00 Uhr werden wir das Ganze in den sozialen Medien verkünden.
 

 
Wer kein Spotify hat, kann sich das Ganze übrigens auch HIER anhören!
 
Fun Fact am Rande: was passiert, wenn man eine solche Podcast-Kollaboration am 1. April auf Facebook anteasert? Naaaaa? Genau! Ich wollte schon immer mal einen April-Scherz posten, der keiner ist. Ich bin sehr gespannt, was morgen die Menschen sagen werden, die heute noch glauben, mich durchschaut zu haben ….^^
 
Übrigens ist es mir wichtig, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass ich mich NICHT mit Matthes verkracht habe! Der BUNT-Podcast bleibt natürlich bestehen! Wenn wir alle wieder unter Menschen gehen dürfen, treffe ich mich mit Matthes, um die nächste Folge aufzunehmen – die könnte dann etwas länger werden …
 


 
RABATT-AKTION „DIVERSITY“
Vor wenigen Tagen habe ich auf Instagram einen Beitrag verfasst, in dem ich auf die derzeitige Problematik für alle Selbstständigen im Allgemeinen und die Künstler und Kulturschaffenden im Besonderen hingewiesen habe. Ergänzt um den Hinweis, dass ich gerade in diesen Zeiten Jedem dankbar bin, der eine meiner Publikationen aus meinem Webshop kauft. So dankbar, dass ich bis Ende März jedem Käufer meines letzten Bildbands „diversity“ 50% Rabatt eingeräumt habe. Was dann passierte, hat mich förmlich umgehauen …
 
Die Menschen bestellten – teilweise verzichteten sie sogar bewusst auf den Rabattcode oder sie kauften „diversity“ mit Rabatt und legten ein anderes Buch mit in den Warenkorb – nicht selten waren die Bestellung mit aufmunternden Worten versehen, die mich wirklich anrühren. Den Vogel abgeschossen hat ein lieber Mensch, der nicht genannt werden möchte. Er hat „diversity“ ohne Rabatt gekauft, will den Bildband aber nicht zugeschickt bekommen (er besitzt ihn nämlich schon). Ich soll damit Jemandem eine Freude machen, der sich den Bildband auch zum rabattierten Preis nicht leisten kann. Jemandem, der in der jetzigen Krise an der Front steht und dafür sorgt, dass alles nicht noch viel schlimmer wird. Als ich davon berichtete, zogen noch weitere großartige Menschen nach, so dass ich insgesamt 13 „Spendenbestellungen“ hatte. Ich habe dann noch ein paar drauf gelegt und insgesamt 50 Exemplare von „diversity“ an Krankenschwestern, Pfleger, Verkäuferinnen, Busfahrer und etlichen anderen Vertretern systemrelevanter Berufe verschenkt. Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten in vorderster Reihe ihren Kopf hinhalten und Einsatz zeigen. Die Nachrichten, die ich von diesen Menschen bekommen habe, gehören schon jetzt zu meinen ganz persönlichen Höhepunkten 2020.
 
Übrigens habe ich die Rabatt-Aktion mittlerweile bis Oster-Montag (13.4.) verlängert – u.a., um auch allen Newsletter-Empfängern, die nicht in den sozialen Medien unterwegs sind, die Chance zu geben, den Bildband für den halben Preis zu kaufen. Der Rabattcode lautet: QCVH9DTT
 
Völlig unabhängig davon, weil schon vor Corona geplant, aber durch die zufällige zeitliche Abfolge sehr gut passend, gibt es einen längeren Blog-Artikel bei den Kollegen vom SWAN-Magazine zu meinen Bildband „diversity“. Da die Rezension positiv ausfällt, teile ich ihn hier sehr gern …
 

 
 
INTERVIEWS
A pro pos Öffentlichkeitsarbeit: ich habe derzeit ziemlich viele Interview-Anfragen. Einen der umfangreichsten Fragenkataloge, den ich in diesem Zusammenhang bekommen habe, konnte ich gestern endlich abarbeiten – das Ganze wird wahrscheinlich in den nächsten 1-2 Wochen veröffentlicht. Zwei Interviews, die bereits online sind, findet Ihr hier: zum Einen mit Joeri van der Kloet und zum Anderen mit mir SELBST (ja, es sind verrückte Zeiten …^^).
 
PHOTOGRAPHERS UNITED
Das Interview mit mir selbst ist übrigens einer Idee von Ben Hammer entsprungen, der unter dem Begriff „Photographers United“ andere Fotografen*Innen ermuntert, mitzumachen. Unter seinem initialen Blogpost sind alle Kollegen und Kolleginnen mit ihren Beiträgen aufgelistet, die bereits mitgemacht haben. Eine tolle Sache, wie ich finde! Vielleicht hat ja von Euch auch noch Jemand Interesse …?
 


 
EMPFEHLUNG
Beate Knappe ist seit über 50 (!) Jahren Fotografin. Zu ihrem 70. Geburtstag im Juni wird es erstmals eine Ausstellung in Düsseldorf mit ihren Werken geben. Für die Finanzierung des parallel geplanten Ausstellungskataloges hat sie eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die noch einen guten Monat läuft. Tolle Bilder, die gleichzeitig ein Zeitzeugnis darstellen – ich denke, das gehört unterstützt! Auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten.
 


 
PEINLICH PEINLICH …
Oder auch „RICHTIGSTELLUNG“: bevor ich von einem Kollegen oder einer Kollegin aus wettbewerbsrechtlichen Gründen zu einer Gegendarstellung verdonnert werden, bekenne ich reumütig, dass ich in meinem letzten Newsletter dummes Zeug erzählt habe!
 
An irgendeiner Stelle habe ich behauptet, nur noch wenige Exemplare meiner „aj“ Sonderausgabe „5 years“ vorrätig zu haben und ich schwör‘, dass ich das zum Zeitpunkt, als ich es schrieb, auch selbst glaubte. Aber irgendwie beschlich mich ein paar Tage später das dumpfe Gefühl, dass das eigentlich nicht sein kann. Zumindest wenn ich meiner Excel-Liste Glauben schenken durfte (und auf meine Excel-Listen bilde ich mir als Ex-Consultant schon was ein). Allein: im ganzen Haus (inkl. Keller und Garage) gab es keine Kartons mit „5 years“ mehr. Und dann hatte ich die entscheidende Eingebung – Anruf bei meiner Druckerei in Hamburg: „Frau Böckels, ähm … stimmt’s? Sie haben doch bestimmt noch ein paar Kartons von „5 years“ bei sich stehen, oder?“ (sollte überzeugend klingen, war aber doch eher hilflos) „Warten Sie mal, Herr Jorns, ich schaue mal eben im System nach … ja, da ist es doch: wir haben noch 30 Kartons! Sollen wir die ihnen schicken?“ (kurzer Durchschnaufer) „Ja, sehr gern, Frau Böckels – haben Sie vielen Dank!

Hatte ich erwähnt, dass ich noch 300 Exemplare von „5 years“ zu verkaufen habe …?^^
 


 
PLAYLIST
Wer mich kennt, weiss, dass ich in meinen Blogposts und Newslettern gern auch Musik-Tipps gebe und für den heutigen Newsletter habe ich extra eine komplette Spotify-Playlist gebastelt, die aktuell über 103 Songs verfügt und laufend weiter gepflegt wird von mir. Ich schätze, allein dafür lohnt es sich, doch mal über einen Spotify-Account nachzudenken … Ich wünsche viel Spass beim Hören!
 

Die Playlist läuft übrigens gerade während ich das hier schreibe und ich stelle fest: mir macht sie gute Laune! :)
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 
PS: auf vielfachen Wunsch gibt es künftig auch ein Newsletter-ARCHIV! Wer Zugriff auf die bisherigen Newsletter haben möchte, wird HIER fündig! Beginnend mit Folge #14 von letztem Monat. Auch dieser Link wird selbstverständlich jeden Monat gewechselt. Links, mit denen ich mir übrigens immer sehr viel Mühe gebe …^^
 
PPS: Als ich sagte, dass ich mittlerweile wie Catweazle aussehe, habe ich nicht übertrieben – die Mütze schützt Euch davor, das GANZE Grauen zu sehen …^^
 

 
 


 
 
NEWSLETTER #14 (März 2020)
 

 
 
Anfang März 2020. Alle sprechen über Corona – keiner meint das gleichnamige Bier. Die Welt hält den Atem an. Hamsterkäufe. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Erliegen. Und zu allem Überfluss kommt mein Februar-Newsletter erst im März. Schuld an dieser Verzögerung ist allerdings nicht der COVID-19 Virus, sondern eine profane Bronchitis, die mich seit Wochen quält (und mit der ich in diesen Zeiten viele sorgenvolle bis panische Blicke auf mich ziehe). Und die Tatsache, dass ich mal wieder mehr unterwegs als zu Hause bin.
 
Unabhängig davon habe ich mir bewusst etwas Zeit gelassen, um mir Gedanken über das neue Format des Newsletters und dessen inhaltlicher Ausgestaltung zu machen. Verkündung neuer Workshop-Termine und Werbung für meine Print-Publikation ist auf der einen Seite gut und schön (und durchaus wichtig), aber mehr Mehrwert (sic!) für meine Abonnenten sollte es sein, und deswegen gibt’s davon künftig auch mehr. Etwas intensivere Einblicke in meinen fotografischen Alltag – Dinge, die ich zum Teil in den sozialen Medien poste, aber durchaus auch darüber hinaus. Bilder, die ich in den sozialen Medien poste, aber durchaus auch andere (wie das Bild oben, das ich „aus Gründen“ weder auf Facebook, noch auf Instagram gepostet habe). So ein bisschen im Stil meiner „trivia“, aber eben für einen „exklusiven“ Kreis. Kurz: ich möchte, dass die Empfänger meines Newsletters diesen auch wirklich lesen. Am Besten von vorn bis hinten. Am Liebsten jedes Mal. :)
 
Was das Format meines Newsletters angeht, setze ich nicht mehr auf pdf-Anhänge (mich würde ja wirklich mal interessieren, ob es auch nur EINE Person gab, die diesen Anhang tatsächlich ausgedruckt hat), sondern auf HTML (versteckte Webseite). Das ist schöner, lässt sich besser updaten und pflegen und wer mag, kann sich das Ganze trotzdem als pdf abspeichern (hab ich mit Safari getestet, aber ich schätze, dass es mit allen anderen Browsern auch funktioniert). Jedes Mal kurz vor Erscheinen des neuen Newsletters lösche ich den Inhalt des alten, so dass Ihr unter dem Link, den ich mit jedem Newsletter versende (und der sich Monat für Monat ändert), stets nur die aktuellen Inhalte findet!
 


 
In der vorletzten Woche war ich das erste Mal in der Lindbergh-Ausstellung „Untold Stories“, die noch bis Anfang Juni im Düsseldorfer Kunstpalast läuft („das erste Mal“, weil sicher noch zahlreiche Besuche folgen werden). Der Name der Ausstellung ist Programm: gefühlt die Hälfte aller Ausstellungsexponate kannte ich nicht – hatte sie noch nie zuvor gesehen. Und ich darf mich wirklich als großer Lindbergh-Fan bezeichnen, der sehr viel von ihm kennt. Die Ausstellung ist kleiner als die vor zwei Jahren in Rotterdam und München, aber sie ist (aus den benannten Gründen) nicht minder eindrucksvoll. Ich fand sie sogar überwältigend – auch vor dem Hintergrund, dass sie die erste (und leider auch letzte) Ausstellung Peter Lindberghs ist, die er selbst kuratiert hat.
 

 
Leider gilt meine Überschwänglichkeit nicht in gleichem Masse dem gleichnamigen Bildband, der parallel zur Ausstellung im TASCHEN-Verlag erschienen ist. Was immer man sich dort (im Verlag) gedacht hat: ich kann es nicht so recht nachvollziehen. Und damit meine ich nicht den Inhalt selbst, den ich wie bereits erwähnt, überwältigend finde. Ich spreche von der Papierqualität. Ein Rezensent im Internet merkte an, dass Butterbrotpapier dicker sei und ich halte das tatsächlich für kaum übertrieben. Merkwürdige Haptik und äusserst unangenehmer Geruch. Wirklich schade, dass man nach der grandiosen Bildqualität von „Shadows on the wall“ so dermaßen in’s Klo gegriffen hat. Lindbergh-Fans wird es nicht stören und sie werden den Bildband trotzdem kaufen. Allen anderen empfehle ich, die 60 Euro anderweitig zu investieren.
 


 
SAVE THE DATE!
Am 1. Juni d.J. (Pfingstmontag!) lade ich Euch alle zu einem kleinen „MeetUp“ in mein Atelier nach Haan ein. Es gibt lecker Essen und Trinken, viele gute Gespräche und eine kleine (große) Überraschung. Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung (per Mail) wäre nett. Selbstverständlich dürft Ihr Euren persönlichen Lieblingsmenschen mitbringen! Mehr Informationen gibt es zu gegebener Zeit, aber bitte haltet Euch bei Interesse schon mal den Kalender entsprechend frei!
 


 
In meinem Blog habe ich vor Kurzem eine neue Rubrik mit dem Titel „aj’s Bücherkiste“ eingerichtet. Viele wissen, dass ich leidenschaftlicher Bildband-Sammler bin und künftig werde ich in unregelmäßigen Abständen einen Einblick in meine Sammlung geben. Dabei lege ich den Fokus insbesondere auf Bildbände, die oft nur noch im Antiquariat zu bekommen sind. Mal für mehr und nicht selten für ganz wenig Geld. Die erste Ausgabe meiner „Bücherkiste“ könnt Ihr HIER nachlesen. Für meine Newsletter-Abonnenten habe ich heute noch einen zusätzlichen Tipp …
 


 
Jean-Francois Jonvelle war ein französischer Mode- und Porträtfotograf, der in den 60er Jahren als Assistent von Richard Avedon arbeitete und später im Bereich Sensual Nude arbeitete (zumeist mit Bekannten und Nicht-Models). Er starb 2002 im Alter von nur 58 Jahren und hat ein paar wenige sehr schöne Bildbände hinterlassen, von denen derzeit nur einer noch neu erhältlich ist. Seine Aufnahmen sind weniger glamourös, dafür aber natürlicher und authentischer als die vergleichbarer Fotografen, die im Glamour-Bereich (für Playboy etc.) arbeiteten. Ich mag die Arbeiten Jonvelles sehr und empfehle Euch heute seinen Bildband „jonvelle(s)“, den es für vergleichbar kleines Geld im Antiquariat oder auf ebay zu kaufen gibt.
 


 
NEUE WORKSHOP-TERMINE
Am 24./25. Oktober findet der nächste „diversity“-Workshop, für den es noch freie Plätze gibt, nachdem die ersten Termine in diesem Jahr schnell ausgebucht waren. Einzelheiten zu diesem ganz besonderen Workshop findet Ihr HIER!
 
Aufgrund der großen Nachfrage wird es zudem am 17./18. Oktober noch mal einen Termin für meinen Porträt-Workshop mit Runa Hansen geben. Informationen zu diesem Workshop findet Ihr HIER!
 
 

 
Die Aufnahme von Runa habe ich übrigens mit der neuen M10 Monochrom von Leica und dem uralten Summitar 50/2,0 aus dem Jahr 1948 gemacht. Eine meiner neuen Lieblingskombinationen, die ich künftig wohl öfter einsetzen werde. Die M10M war eigentlich nur zum Testen bei mir, aber Ihr wisst ja, wie das mit dem Wörtchen „eigentlich“ so ist …
 

 
Auch wenn die M10M natürlich eine absolute Nischenkamera ist: den Tipp mit dem „Uralt“-Objektiv wollte ich nicht für mich behalten. Wer heute mit einer spiegellosen Digitalkamera unterwegs ist und den klinischen „digitalen“ Look nicht so sehr mag, sollte sich einmal mit diesem Thema befassen. Objektive aus den 50er und 60er Jahren sind nicht selten ähnlich scharf (in der Bildmitte), aber niemals so kontrastreich wie die modernen Objektive. Gerade in der Porträtfotografie ist Schärfe bis zum Bildrand und Mikrokontrast auf Porenebene gar nicht unbedingt erwünscht (weshalb häufig auch in der Nachbearbeitung nachgeholfen wird). Die alten Objektive bringen den gewünschten „analogen“ Look oft von Haus aus mit und sind dabei oft sogar richtig günstig zu bekommen. Für das Summitar habe ich damals 300 Euro bezahlt und jeder Leica-Fotograf weiss, dass man aus Wetzlar für solche Beträge heutzutage allenfalls noch Objektivdeckel bekommt.
 
 

 
Es ist gute alte Tradition, dass ich immer wieder mal auch Tipps zu neuer (und alter) Musik gebe und das, was ich Euch heute empfehle, ist der neue Longplayer einer deutschen Formation, die den meisten von Euch sicher noch völlig unbekannt sein dürfte, auch wenn sie schon viele Jahre am Start sind. Es gibt nicht wenige Menschen, die behaupten, dass Bohren & Der Club of Gore quasi ein neues Musik-Genre erfunden haben. Dark Jazz nennt sich das, was man da hört und ich muss gestehen, dass mich die Musik stellenweise fast süchtig macht. Ich setze sie gern sogar bei einigen meiner Fotoshootings ein und wenn Ihr mal etwas intensiver reinhört in das, was die Band da macht, werdet Ihr vermutlich verstehen, warum ich das mache.
 


 
MEINE PRINT-PUBLIKATIONEN
Auch wenn ich bisher immerhin jeweils 1.000 Exemplare von meinen Magazinen, Artbooks und Bildbänden habe drucken lassen, gehen auch diese Bestände irgendwann zur Neige. Aktuell gibt es nur noch eine Handvoll Exemplare von „5 years“ und auch von Ausgabe #01 meines „aj“ Magazins ist nicht mehr allzu viel vorhanden. Wer da noch nicht hat, aber will, sollte sich beeilen. Nachgedruckt wird wie angekündigt nichts.
 


 
MEINE FACEBOOK-GRUPPEN
Diejenigen unter Euch, die sich mehr oder weniger regelmässig auf Facebook tummeln, möchte ich auf zwei Gruppen hinweisen, die ich selbst gegründet habe und die allein ich administriere. Die eine Gruppe gibt es schon etwas länger und wurde vor Kurzem umbenannt: aus „3p – photographers proudly present“ wurde „Fotostrecken und -publikationen“, womit auch schon klar wäre, worum es in dieser Gruppe geht. Fotografen*Innen dürfen Ihre Arbeiten posten, solange es sich dabei um Strecken von mindestens drei Bildern handelt – egal ob veröffentlicht oder noch nicht. Wenn Ihr Veröffentlichungen in On- oder Offline-Magazinen habt, dürft Ihr sie hier teilen. Wenn Ihr eine eigene Printpublikation gemacht habt, dürft Ihr sie hier bewerben. Alles ist erlaubt – nur keine Einzelbilder! Ihr findet die Gruppe HIER und ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht! Der Umgangston ist angenehm freundlich und ich tue alles dafür, dass es so bleibt. Zudem erfreue ich mich an einer durchgehend erfreulichen Qualität, was sicher auch damit zu tun hat, dass man sich bei der Erstellung bzw. Zusammenstellung einer Bildstrecke in der Regel mehr Zeit nimmt, respektive Aufwand betreibt, als dies möglicherweise bei Einzelbildern der Fall wäre.
 
Die andere Gruppe, auf die ich Euch heute hinweisen möchte, gab es bis vor ein paar Tagen noch nicht und das ist eigentlich etwas verblüffend, heisst sie doch „black and white only“. Und tatsächlich gab es bisher keine Schwarzweiss-Fotografie-Gruppe von mir, was ich jetzt einfach mal ändern wollte. Wer sich so leidenschaftlich wie ich (überwiegend) der Schwarzweiss-Fotografie hingibt oder einfach solche Bilder gern anschaut, ist hier genau richtig. Die Gruppe ist international angelegt, da die Schwarzweiss-Fotografie selbstverständlich vor keinen Grenzen halt macht. Die Gruppe ist angelegt für die genreübergreifende Schwarzweiss-Fotografie – alles ist erlaubt (im Rahmen der Facebook-Regeln), nur keine Farbe! Die Gruppe findet Ihr HIER!
 
 

 
Abschliessen möchte ich meinen ersten Newsletter „in neuem Gewand“ mit einem Tipp, den ich so auch schon auf Facebook ausgesprochen habe: das „PORTRAIT Magazin“ gibt es seit etwa zwei Jahren, erscheint zweimal pro Jahr und ist meines Erachtens ein sehr lesenswertes. Interessante Bildstrecken und Interviews von und mit internationalen Fotografen*Innen und tatsächlich auch ein wenig Know-How-Vermittlung. Das Printmagazin gibt es nur online zu kaufen – ich habe mir die bisherigen vier Ausgaben geordert und das Ganze nicht bereut. Infos und Leseproben gibt es HIER!

[DISCLAIMER] Alles, was ich Euch in meinem Newsletter und andernorts empfehle, tue ich aus Überzeugung. Nennt es Werbung, aber ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich kein Geld dafür bekomme – und so wird’s auch künftig sein.
 
 
In diesem Sinne: haltet die Ohren steif und bleibt mir gewogen!
 
Cheers!
 
Euer Andreas
 
 

 
Das Bild hat Tanja Meuthen-Copertino in der vergangenen Woche auf meinem „Shoot your own mag“-Workshop auf Usedom gemacht. Wie man sieht, kann ich einfach alles tragen – auch den guten alten Lenny Kravitz – Gedächtnisschal ….^^